Welches Gebiet in Hakone passt zu Ihnen? Dieser praktische Guide ordnet Hakone-Yumoto, Gora, Sengokuhara, Ashinoko (Motohakone) und Miyanoshita nach Charakter und Reisetyp ein.
Veröffentlicht: 28.06.2026
Welches Gebiet in Hakone passt zu Ihnen? Dieser praktische Guide ordnet Hakone-Yumoto, Gora, Sengokuhara, Ashinoko (Motohakone) und Miyanoshita nach Charakter und Reisetyp ein.
Veröffentlicht: 28.06.2026
Wenn Sie entscheiden, in welchem Gebiet Sie in Hakone übernachten möchten, ist es sinnvoll, nicht nach dem Namen des Onsen-Orts zu gehen, sondern von dem aus zu denken, was Ihnen selbst wichtig ist. Wenn Ihnen gute Erreichbarkeit wichtig ist, ist Hakone-Yumoto die beste Wahl. Für Kunstmuseen und ruhiges Sightseeing passen Gora oder Sengokuhara. Für Seen- und Fuji-Blicke empfiehlt sich die Gegend um Ashinoko und Motohakone. Für eine klassische, nostalgische Atmosphäre sind Miyanoshita und Kowakudani im Berggebiet passend. Jedes Gebiet hat einen klar eigenen Charakter.
Hakone ist nicht nur ein einziger Thermalort, sondern ein Verbund verschiedener Onsen-Gebiete mit unterschiedlicher Atmosphäre, Wasserqualität und Anbindung. Deshalb wird die Reiseplanung viel einfacher, wenn Sie zuerst den Übernachtungsort festlegen. Die Entstehung von Hakone Onsen, die 17 Bäder, Owakudani und der Romancecar sind im Hakone Onsen Guide zusammengefasst. In diesem Artikel konzentrieren wir uns daher auf die praktische Frage, welches Gebiet zu Ihnen passt. Reisezeiten und Ausstattung sind nur Richtwerte; bitte prüfen Sie aktuelle Informationen zu einzelnen Unterkünften und Verkehrsmitteln immer direkt bei den offiziellen Quellen.
Der häufigste Fehler bei der Wahl des Hakone-Gebiets ist, nur nach bekannten Ortsnamen zu suchen. Hakone-Yumoto, Gora und Sengokuhara sind zwar alle bekannt, doch je nach gewünschtem Reiseerlebnis ist das passende Gebiet verschieden. Wenn Sie zuerst einen Schwerpunkt festlegen, schrumpft die Auswahl ganz natürlich.
Grob lassen sich vier Entscheidungsachsen unterscheiden. Erstens die Erreichbarkeit: Für erste Hakone-Reisen oder Tagesausflüge, bei denen Sie Umstiege minimieren möchten, ist Hakone-Yumoto als Eingangstor am bequemsten. Zweitens Kultur und Sightseeing: Das am Hang gelegene Gora, mit Seilbahn und Zahnradbahn verbunden, sowie das hoch gelegene Sengokuhara mit Susukifeld und Museen passen hier gut. Drittens die Landschaft: Wer Seenblick und Fuji-Panorama sucht, sollte Richtung Ashinoko und Motohakone schauen. Viertens die Atmosphäre: Wer klassische Hotels und Geschichte entlang der alten Straße erleben möchte, findet in Miyanoshita und den Berggebieten die passende Stimmung. Wenn Sie diese vier Punkte priorisieren, fällt die Wahl deutlich leichter.
Die folgende Tabelle zeigt den groben Charakter der wichtigsten Übernachtungsgebiete. Da sich auch innerhalb eines Gebiets je nach Unterkunft und Quelle die Erfahrung unterscheidet, verstehen Sie dies bitte als Tendenz. Die Erreichbarkeit bezieht sich auf die ungefähre Lage vom Bahnhof Hakone-Yumoto aus.
| Gebiet | Charakteristika (allgemeiner Trend) | Geeignet für | Erreichbarkeit (ungefähr) |
|---|---|---|---|
| Hakone-Yumoto | Eingangstor, Einkaufsstraße und Tagesbäder rund um den Bahnhof. Gut zum Bummeln und Essen | Gute Anbindung, Erstbesucher, Tagestrip | Am einfachsten als Ausgangspunkt per Bahn erreichbar |
| Gora | Hügellage entlang Zahnradbahn und Seilbahn. Museen in der Nähe | Sightseeing und Museen, ruhiger Aufenthalt | Von Yumoto per Bergbahn mit Umstieg |
| Sengokuhara | Hoch gelegenes Plateau-Resort. Susukifeld, Museen und die Vorstellung von trübem Badewasser | Ruhe und Landschaft, Plateau-Atmosphäre | Von Yumoto aus per Bus und Umstieg weiter im Inneren |
| Ashinoko und Motohakone | Seen- und Fuji-Blicke. Sekisho-Ruinen und Ausflugsboote, also Piratenschiffe | Landschaft im Vordergrund, viele Sehenswürdigkeiten | Von Yumoto aus mit Umstiegen und etwas weiter entfernt |
| Miyanoshita und Kowakudani | Klassische Hotels und Geschichte der alten Straße. Nostalgische Bergatmosphäre | Nostalgisches Flair, ruhiger Aufenthalt | Etwa zwischen Yumoto und Gora |
| Soko, Ninotaira und ähnliche Gebiete | Kleine Onsen-Orte in den Tälern. Ruhige Unterkünfte |
Wie die Tabelle zeigt, ist Hakone als 17-Bäder-Gebiet in Charakter, Wasser und Atmosphäre je nach Ort deutlich unterschiedlich. Statt nur nach dem Ortsnamen zu suchen, hilft die Spalte mit den passenden Reisetypen am meisten.
Wer den Weg einfach halten möchte, zum ersten Mal in Hakone ist oder sogar einen Tagesausflug erwägt, für den ist Hakone-Yumoto als Eingangstor am praktischsten. Als Bahn-Knotenpunkt ist es ein großer Vorteil, dass man aus dem Großraum Tokyo mit wenigen Umstiegen anreisen kann. Rund um den Bahnhof gibt es Einkaufsstraßen, Souvenirläden und Restaurants, und auch Onsen-Manju lassen sich gut unterwegs essen. Es gibt vergleichsweise viele Tagesbäder, sodass sich auch ein kurzer Aufenthalt gut mit Bad und Stadtbummel verbinden lässt.
Andererseits ist es als Eingangstor naturgemäß belebt und daher nicht immer ideal, wenn Sie Ruhe oder eine offene Hochlandatmosphäre suchen. Es eignet sich gut als Startpunkt für Sightseeing, von dem aus Sie mit der Bergbahn tiefer ins Gebiet fahren können. Wenn Sie Hakone mit öffentlichen Verkehrsmitteln planen, lohnt sich auch ein Blick auf Wie man ein Onsen-Ziel ohne Auto auswählt, um die Wege vom Bahnhof bis zur Unterkunft besser zu planen.
Wenn Sie Sightseeing und Museen in Ruhe genießen möchten, sind das höher gelegene Gora oder das Plateau von Sengokuhara gute Kandidaten. Gora ist ein Hanggebiet, das über Zahnradbahn und Seilbahn verbunden ist. Da Museen in der Nähe liegen, passt es gut zu einem entspannten Aufenthalt in einer Ryokan-Unterkunft. Es gibt viele steile Straßen, dafür aber auch Unterkünfte mit weiter Aussicht.
Sengokuhara liegt auf einem Hochplateau und ist bekannt für das Susukifeld im Herbst. Auch hier sind Museen verteilt. Statt einer lebhaften Onsen-Stadt erwartet Sie eher das stille Flair eines Plateau-Resorts. Das Wasser wird oft als milchig-trüb beschrieben, sodass es sich vom klaren Wasser im Eingangsbereich deutlich unterscheiden kann. Ob das Wasser tatsächlich trüb ist, hängt jedoch von Unterkunft und Quelle ab, daher lohnt sich vor der Buchung ein Blick auf die Details. Bedenken Sie außerdem, dass Gora und Sengokuhara weiter im Inneren liegen und Umstiege sowie mehr Fahrzeit erfordern.
Wenn Ihnen die Landschaft am wichtigsten ist, sind Ashinoko und Motohakone die richtige Wahl. Der Blick über den See auf den Fuji, sofern das Wetter klar ist, ist die größte Attraktion. Dazu kommen Ausflugsboote, also die sogenannten Piratenschiffe, und die Sekisho-Ruinen als typische Sehenswürdigkeiten am Seeufer. Dieses Gebiet passt gut zu Menschen, die viele Eindrücke sammeln oder besonders fotogene Landschaften erleben möchten.
Allerdings liegt die Gegend von Hakone-Yumoto aus gesehen tiefer im Netz der Verbindungen. Man muss Bahn, Seilbahn, eventuell weitere Bergbahn und Bus kombinieren, weshalb die Anreise mehr Zeit kostet. Hier zeigt sich klar der Kompromiss zwischen Landschaft und Erreichbarkeit. Ob Sie direkt am See übernachten und die Aussicht zum Hauptthema machen oder lieber in einem vorderen Gebiet wie Yumoto wohnen und den See tagsüber besuchen, sollte von Ihrem gesamten Reiseplan abhängen.
Wenn Sie eine klassische, nostalgische Stimmung suchen, sind Miyanoshita und Kowakudani im Berggebiet gute Optionen. Miyanoshita ist bekannt für historische Hotels und alte Gebäude entlang der ehemaligen Hauptstraße. Hier spürt man noch den Geist des modernen Hakone-Tourismus. Das Gebiet eignet sich für Reisende, die es lieber ruhig als belebt mögen und die Architektur sowie Geschichte genießen möchten.
Diese Gegend liegt ungefähr zwischen Hakone-Yumoto und Gora. Sie ist zwar mit der Bergbahn gut erreichbar, hat aber zugleich viele steile Hänge. Wer sich besonders still zurückziehen möchte, kann auch kleinere Onsen-Orte wie Soko oder Ninotaira in Betracht ziehen. Da atmosphärische Gebiete oft kleiner sind und weniger Unterkünfte haben, lohnt es sich bei konkreten Wünschen, früh zu buchen.
Sie müssen sich nicht auf ein einziges Gebiet festlegen. Eine weitere Möglichkeit ist, gerade die Unterschiede zwischen den Hakone-Gebieten zu genießen. Da Hakone als 17-Bäder-Gebiet je nach Ort verschiedene Wasserqualitäten und Atmosphären bietet, merkt man bei Besuchen in mehreren Gebieten schnell, dass sich derselbe Ort Hakone ganz unterschiedlich anfühlen kann. Etwa indem Sie in einem vorderen Gebiet übernachten und tagsüber weiter entfernte Orte besuchen oder bei zwei Übernachtungen das Gebiet wechseln.
Allerdings kosten die Verbindungen zwischen den Gebieten Zeit und Umstiege. Wer zu viel auf einmal will, verbringt leicht den ganzen Tag nur mit Fahrten. Wenn das Thermalbaden im Mittelpunkt stehen soll, ist es meist entspannter, sich auf zwei bis drei Gebiete zu beschränken. Allgemeine Überlegungen dazu, wie man ein Onsen-Ziel auswählt, finden Sie in Nach Typ des Onsen-Ziels wählen, was auch außerhalb von Hakone hilfreich ist.
Wenn die Richtung des Übernachtungsgebiets feststeht, lassen sich Fehler vermeiden, indem Sie am Ende noch zwei Punkte prüfen. Erstens die Eigenschaften des Wassers: Selbst innerhalb desselben Gebiets unterscheiden sich Wasserqualität und Quelle je nach Unterkunft. Wenn Sie milchiges Wasser oder eine bestimmte Wasserart erwarten, sollten Sie das vor der Buchung kontrollieren. Am sichersten ist es, die angegebene Wasserart und den Onsen-Analysebericht zu prüfen.
Zweitens die gesamte Wegstrecke. Hakone hat Höhenunterschiede und viele Umstiege zwischen den Gebieten. Wenn Sie zu viele Sehenswürdigkeiten einplanen, vergeht der Tag schnell mit Fahrzeiten. Legen Sie daher besser ein Hauptgebiet fest und beschränken Sie sich auf ein bis zwei Sehenswürdigkeiten. Einen Überblick über Hakones Verkehr und Rundreisen, die 17 Bäder und Owakudani finden Sie im Hakone Onsen Guide. Wenn Sie das Gebiet früh festlegen und entscheiden, wo Sie übernachten und was im Mittelpunkt stehen soll, wird der Reisetag deutlich entspannter.
Wenn Sie möglichst wenig umsteigen möchten, ist Hakone-Yumoto als Eingangstor am bequemsten. Rund um den Bahnhof gibt es Einkaufsstraßen und Tagesbäder, und von dort aus können Sie mit der Bergbahn tiefer ins Gebiet fahren. Wenn Sie lieber ruhiges Sightseeing und Museen möchten, sind auch Gora oder Sengokuhara eine Option, allerdings liegen beide weiter im Inneren und erfordern mehr Fahrzeit.
Allgemein ist der Bereich um Hakone-Yumoto am einfachsten zu organisieren, weil es dort weniger Umstiege gibt und die Wege flacher sind. In Richtung Gora, Sengokuhara und Ashinoko wird es durch Steigungen und zusätzliche Umstiege oft anstrengender. Am besten wählen Sie ein Hauptgebiet und planen die gesamte Bewegung so, dass sie nicht zu viel wird. Die barrierefreie Ausstattung einzelner Unterkünfte sollten Sie immer direkt auf der offiziellen Website prüfen.
Dann ist die Gegend um Ashinoko und Motohakone passend. Der Blick über den See auf den Fuji, wenn das Wetter klar ist, ist der große Reiz. Dazu kommen Ausflugsboote und die Sekisho-Ruinen. Da das Gebiet von Hakone-Yumoto aus weiter im Inneren liegt und Umstiege benötigt, sollten Sie den Kompromiss zwischen Landschaft und Erreichbarkeit im Blick behalten.
Dann sind Miyanoshita und Kowakudani gute Kandidaten. Miyanoshita hat entlang der alten Straße historische Hotels und alte Gebäude, was eine ruhige Stimmung schafft. Wer es noch abgeschiedener möchte, kann kleinere Onsen-Orte wie Soko oder Ninotaira wählen. Da einige Gebiete nur wenige Unterkünfte haben, ist frühes Buchen sinnvoll.
Ja, das ist möglich. Da die Gebiete aber Umstiege und Zeit kosten, kann man sich leicht verzetteln, wenn man zu viel auf einmal einplant. Wenn Thermalbaden oder Sightseeing im Mittelpunkt stehen soll, ist es realistisch, sich auf zwei bis drei Gebiete zu beschränken. Man kann zum Beispiel in einem vorderen Gebiet übernachten und tagsüber weiter hinten liegende Orte besuchen oder die Gebiete auf zwei Übernachtungen aufteilen.
Bei der Wahl des Hakone-Gebiets ist es am einfachsten, nicht nach Bekanntheit, sondern nach den eigenen Prioritäten zu entscheiden. Für gute Erreichbarkeit ist Hakone-Yumoto ideal, für Sehenswürdigkeiten und Museen Gora und Sengokuhara, für Seen- und Fuji-Blicke Ashinoko und Motohakone, und für nostalgisches Flair Miyanoshita und Kowakudani. Als 17-Bäder-Gebiet unterscheidet sich Hakone je nach Ort deutlich in Wasser und Atmosphäre, daher wird die Reiseplanung viel einfacher, wenn Sie den Übernachtungsort zuerst festlegen.
Wenn Sie unsicher sind, wählen Sie zuerst einen Schwerpunkt und suchen Sie dann die Unterkunft passend dazu. Reisezeiten und Ausstattung sind nur Richtwerte; prüfen Sie bitte vor der Buchung die Wasserqualität und die gesamte Wegstrecke auf den offiziellen Seiten. Einen Überblick über Hakones Struktur und Verkehr finden Sie im Hakone Onsen Guide, und Hinweise zur Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln im Wie man ein Onsen-Ziel ohne Auto auswählt.
Wenn Sie entscheiden, in welchem Gebiet Sie in Hakone übernachten möchten, ist es sinnvoll, nicht nach dem Namen des Onsen-Orts zu gehen, sondern von dem aus zu denken, was Ihnen selbst wichtig ist. Wenn Ihnen gute Erreichbarkeit wichtig ist, ist Hakone-Yumoto die beste Wahl. Für Kunstmuseen und ruhiges Sightseeing passen Gora oder Sengokuhara. Für Seen- und Fuji-Blicke empfiehlt sich die Gegend um Ashinoko und Motohakone. Für eine klassische, nostalgische Atmosphäre sind Miyanoshita und Kowakudani im Berggebiet passend. Jedes Gebiet hat einen klar eigenen Charakter.
Hakone ist nicht nur ein einziger Thermalort, sondern ein Verbund verschiedener Onsen-Gebiete mit unterschiedlicher Atmosphäre, Wasserqualität und Anbindung. Deshalb wird die Reiseplanung viel einfacher, wenn Sie zuerst den Übernachtungsort festlegen. Die Entstehung von Hakone Onsen, die 17 Bäder, Owakudani und der Romancecar sind im Hakone Onsen Guide zusammengefasst. In diesem Artikel konzentrieren wir uns daher auf die praktische Frage, welches Gebiet zu Ihnen passt. Reisezeiten und Ausstattung sind nur Richtwerte; bitte prüfen Sie aktuelle Informationen zu einzelnen Unterkünften und Verkehrsmitteln immer direkt bei den offiziellen Quellen.
Der häufigste Fehler bei der Wahl des Hakone-Gebiets ist, nur nach bekannten Ortsnamen zu suchen. Hakone-Yumoto, Gora und Sengokuhara sind zwar alle bekannt, doch je nach gewünschtem Reiseerlebnis ist das passende Gebiet verschieden. Wenn Sie zuerst einen Schwerpunkt festlegen, schrumpft die Auswahl ganz natürlich.
Grob lassen sich vier Entscheidungsachsen unterscheiden. Erstens die Erreichbarkeit: Für erste Hakone-Reisen oder Tagesausflüge, bei denen Sie Umstiege minimieren möchten, ist Hakone-Yumoto als Eingangstor am bequemsten. Zweitens Kultur und Sightseeing: Das am Hang gelegene Gora, mit Seilbahn und Zahnradbahn verbunden, sowie das hoch gelegene Sengokuhara mit Susukifeld und Museen passen hier gut. Drittens die Landschaft: Wer Seenblick und Fuji-Panorama sucht, sollte Richtung Ashinoko und Motohakone schauen. Viertens die Atmosphäre: Wer klassische Hotels und Geschichte entlang der alten Straße erleben möchte, findet in Miyanoshita und den Berggebieten die passende Stimmung. Wenn Sie diese vier Punkte priorisieren, fällt die Wahl deutlich leichter.
Die folgende Tabelle zeigt den groben Charakter der wichtigsten Übernachtungsgebiete. Da sich auch innerhalb eines Gebiets je nach Unterkunft und Quelle die Erfahrung unterscheidet, verstehen Sie dies bitte als Tendenz. Die Erreichbarkeit bezieht sich auf die ungefähre Lage vom Bahnhof Hakone-Yumoto aus.
| Gebiet | Charakteristika (allgemeiner Trend) | Geeignet für | Erreichbarkeit (ungefähr) |
|---|---|---|---|
| Hakone-Yumoto | Eingangstor, Einkaufsstraße und Tagesbäder rund um den Bahnhof. Gut zum Bummeln und Essen | Gute Anbindung, Erstbesucher, Tagestrip | Am einfachsten als Ausgangspunkt per Bahn erreichbar |
| Gora | Hügellage entlang Zahnradbahn und Seilbahn. Museen in der Nähe | Sightseeing und Museen, ruhiger Aufenthalt | Von Yumoto per Bergbahn mit Umstieg |
| Sengokuhara | Hoch gelegenes Plateau-Resort. Susukifeld, Museen und die Vorstellung von trübem Badewasser | Ruhe und Landschaft, Plateau-Atmosphäre | Von Yumoto aus per Bus und Umstieg weiter im Inneren |
| Ashinoko und Motohakone | Seen- und Fuji-Blicke. Sekisho-Ruinen und Ausflugsboote, also Piratenschiffe | Landschaft im Vordergrund, viele Sehenswürdigkeiten | Von Yumoto aus mit Umstiegen und etwas weiter entfernt |
| Miyanoshita und Kowakudani | Klassische Hotels und Geschichte der alten Straße. Nostalgische Bergatmosphäre | Nostalgisches Flair, ruhiger Aufenthalt | Etwa zwischen Yumoto und Gora |
| Soko, Ninotaira und ähnliche Gebiete | Kleine Onsen-Orte in den Tälern. Ruhige Unterkünfte |
Wie die Tabelle zeigt, ist Hakone als 17-Bäder-Gebiet in Charakter, Wasser und Atmosphäre je nach Ort deutlich unterschiedlich. Statt nur nach dem Ortsnamen zu suchen, hilft die Spalte mit den passenden Reisetypen am meisten.
Wer den Weg einfach halten möchte, zum ersten Mal in Hakone ist oder sogar einen Tagesausflug erwägt, für den ist Hakone-Yumoto als Eingangstor am praktischsten. Als Bahn-Knotenpunkt ist es ein großer Vorteil, dass man aus dem Großraum Tokyo mit wenigen Umstiegen anreisen kann. Rund um den Bahnhof gibt es Einkaufsstraßen, Souvenirläden und Restaurants, und auch Onsen-Manju lassen sich gut unterwegs essen. Es gibt vergleichsweise viele Tagesbäder, sodass sich auch ein kurzer Aufenthalt gut mit Bad und Stadtbummel verbinden lässt.
Andererseits ist es als Eingangstor naturgemäß belebt und daher nicht immer ideal, wenn Sie Ruhe oder eine offene Hochlandatmosphäre suchen. Es eignet sich gut als Startpunkt für Sightseeing, von dem aus Sie mit der Bergbahn tiefer ins Gebiet fahren können. Wenn Sie Hakone mit öffentlichen Verkehrsmitteln planen, lohnt sich auch ein Blick auf Wie man ein Onsen-Ziel ohne Auto auswählt, um die Wege vom Bahnhof bis zur Unterkunft besser zu planen.
Wenn Sie Sightseeing und Museen in Ruhe genießen möchten, sind das höher gelegene Gora oder das Plateau von Sengokuhara gute Kandidaten. Gora ist ein Hanggebiet, das über Zahnradbahn und Seilbahn verbunden ist. Da Museen in der Nähe liegen, passt es gut zu einem entspannten Aufenthalt in einer Ryokan-Unterkunft. Es gibt viele steile Straßen, dafür aber auch Unterkünfte mit weiter Aussicht.
Sengokuhara liegt auf einem Hochplateau und ist bekannt für das Susukifeld im Herbst. Auch hier sind Museen verteilt. Statt einer lebhaften Onsen-Stadt erwartet Sie eher das stille Flair eines Plateau-Resorts. Das Wasser wird oft als milchig-trüb beschrieben, sodass es sich vom klaren Wasser im Eingangsbereich deutlich unterscheiden kann. Ob das Wasser tatsächlich trüb ist, hängt jedoch von Unterkunft und Quelle ab, daher lohnt sich vor der Buchung ein Blick auf die Details. Bedenken Sie außerdem, dass Gora und Sengokuhara weiter im Inneren liegen und Umstiege sowie mehr Fahrzeit erfordern.
Wenn Ihnen die Landschaft am wichtigsten ist, sind Ashinoko und Motohakone die richtige Wahl. Der Blick über den See auf den Fuji, sofern das Wetter klar ist, ist die größte Attraktion. Dazu kommen Ausflugsboote, also die sogenannten Piratenschiffe, und die Sekisho-Ruinen als typische Sehenswürdigkeiten am Seeufer. Dieses Gebiet passt gut zu Menschen, die viele Eindrücke sammeln oder besonders fotogene Landschaften erleben möchten.
Allerdings liegt die Gegend von Hakone-Yumoto aus gesehen tiefer im Netz der Verbindungen. Man muss Bahn, Seilbahn, eventuell weitere Bergbahn und Bus kombinieren, weshalb die Anreise mehr Zeit kostet. Hier zeigt sich klar der Kompromiss zwischen Landschaft und Erreichbarkeit. Ob Sie direkt am See übernachten und die Aussicht zum Hauptthema machen oder lieber in einem vorderen Gebiet wie Yumoto wohnen und den See tagsüber besuchen, sollte von Ihrem gesamten Reiseplan abhängen.
Wenn Sie eine klassische, nostalgische Stimmung suchen, sind Miyanoshita und Kowakudani im Berggebiet gute Optionen. Miyanoshita ist bekannt für historische Hotels und alte Gebäude entlang der ehemaligen Hauptstraße. Hier spürt man noch den Geist des modernen Hakone-Tourismus. Das Gebiet eignet sich für Reisende, die es lieber ruhig als belebt mögen und die Architektur sowie Geschichte genießen möchten.
Diese Gegend liegt ungefähr zwischen Hakone-Yumoto und Gora. Sie ist zwar mit der Bergbahn gut erreichbar, hat aber zugleich viele steile Hänge. Wer sich besonders still zurückziehen möchte, kann auch kleinere Onsen-Orte wie Soko oder Ninotaira in Betracht ziehen. Da atmosphärische Gebiete oft kleiner sind und weniger Unterkünfte haben, lohnt es sich bei konkreten Wünschen, früh zu buchen.
Sie müssen sich nicht auf ein einziges Gebiet festlegen. Eine weitere Möglichkeit ist, gerade die Unterschiede zwischen den Hakone-Gebieten zu genießen. Da Hakone als 17-Bäder-Gebiet je nach Ort verschiedene Wasserqualitäten und Atmosphären bietet, merkt man bei Besuchen in mehreren Gebieten schnell, dass sich derselbe Ort Hakone ganz unterschiedlich anfühlen kann. Etwa indem Sie in einem vorderen Gebiet übernachten und tagsüber weiter entfernte Orte besuchen oder bei zwei Übernachtungen das Gebiet wechseln.
Allerdings kosten die Verbindungen zwischen den Gebieten Zeit und Umstiege. Wer zu viel auf einmal will, verbringt leicht den ganzen Tag nur mit Fahrten. Wenn das Thermalbaden im Mittelpunkt stehen soll, ist es meist entspannter, sich auf zwei bis drei Gebiete zu beschränken. Allgemeine Überlegungen dazu, wie man ein Onsen-Ziel auswählt, finden Sie in Nach Typ des Onsen-Ziels wählen, was auch außerhalb von Hakone hilfreich ist.
Wenn die Richtung des Übernachtungsgebiets feststeht, lassen sich Fehler vermeiden, indem Sie am Ende noch zwei Punkte prüfen. Erstens die Eigenschaften des Wassers: Selbst innerhalb desselben Gebiets unterscheiden sich Wasserqualität und Quelle je nach Unterkunft. Wenn Sie milchiges Wasser oder eine bestimmte Wasserart erwarten, sollten Sie das vor der Buchung kontrollieren. Am sichersten ist es, die angegebene Wasserart und den Onsen-Analysebericht zu prüfen.
Zweitens die gesamte Wegstrecke. Hakone hat Höhenunterschiede und viele Umstiege zwischen den Gebieten. Wenn Sie zu viele Sehenswürdigkeiten einplanen, vergeht der Tag schnell mit Fahrzeiten. Legen Sie daher besser ein Hauptgebiet fest und beschränken Sie sich auf ein bis zwei Sehenswürdigkeiten. Einen Überblick über Hakones Verkehr und Rundreisen, die 17 Bäder und Owakudani finden Sie im Hakone Onsen Guide. Wenn Sie das Gebiet früh festlegen und entscheiden, wo Sie übernachten und was im Mittelpunkt stehen soll, wird der Reisetag deutlich entspannter.
Wenn Sie möglichst wenig umsteigen möchten, ist Hakone-Yumoto als Eingangstor am bequemsten. Rund um den Bahnhof gibt es Einkaufsstraßen und Tagesbäder, und von dort aus können Sie mit der Bergbahn tiefer ins Gebiet fahren. Wenn Sie lieber ruhiges Sightseeing und Museen möchten, sind auch Gora oder Sengokuhara eine Option, allerdings liegen beide weiter im Inneren und erfordern mehr Fahrzeit.
Allgemein ist der Bereich um Hakone-Yumoto am einfachsten zu organisieren, weil es dort weniger Umstiege gibt und die Wege flacher sind. In Richtung Gora, Sengokuhara und Ashinoko wird es durch Steigungen und zusätzliche Umstiege oft anstrengender. Am besten wählen Sie ein Hauptgebiet und planen die gesamte Bewegung so, dass sie nicht zu viel wird. Die barrierefreie Ausstattung einzelner Unterkünfte sollten Sie immer direkt auf der offiziellen Website prüfen.
Dann ist die Gegend um Ashinoko und Motohakone passend. Der Blick über den See auf den Fuji, wenn das Wetter klar ist, ist der große Reiz. Dazu kommen Ausflugsboote und die Sekisho-Ruinen. Da das Gebiet von Hakone-Yumoto aus weiter im Inneren liegt und Umstiege benötigt, sollten Sie den Kompromiss zwischen Landschaft und Erreichbarkeit im Blick behalten.
Dann sind Miyanoshita und Kowakudani gute Kandidaten. Miyanoshita hat entlang der alten Straße historische Hotels und alte Gebäude, was eine ruhige Stimmung schafft. Wer es noch abgeschiedener möchte, kann kleinere Onsen-Orte wie Soko oder Ninotaira wählen. Da einige Gebiete nur wenige Unterkünfte haben, ist frühes Buchen sinnvoll.
Ja, das ist möglich. Da die Gebiete aber Umstiege und Zeit kosten, kann man sich leicht verzetteln, wenn man zu viel auf einmal einplant. Wenn Thermalbaden oder Sightseeing im Mittelpunkt stehen soll, ist es realistisch, sich auf zwei bis drei Gebiete zu beschränken. Man kann zum Beispiel in einem vorderen Gebiet übernachten und tagsüber weiter hinten liegende Orte besuchen oder die Gebiete auf zwei Übernachtungen aufteilen.
Bei der Wahl des Hakone-Gebiets ist es am einfachsten, nicht nach Bekanntheit, sondern nach den eigenen Prioritäten zu entscheiden. Für gute Erreichbarkeit ist Hakone-Yumoto ideal, für Sehenswürdigkeiten und Museen Gora und Sengokuhara, für Seen- und Fuji-Blicke Ashinoko und Motohakone, und für nostalgisches Flair Miyanoshita und Kowakudani. Als 17-Bäder-Gebiet unterscheidet sich Hakone je nach Ort deutlich in Wasser und Atmosphäre, daher wird die Reiseplanung viel einfacher, wenn Sie den Übernachtungsort zuerst festlegen.
Wenn Sie unsicher sind, wählen Sie zuerst einen Schwerpunkt und suchen Sie dann die Unterkunft passend dazu. Reisezeiten und Ausstattung sind nur Richtwerte; prüfen Sie bitte vor der Buchung die Wasserqualität und die gesamte Wegstrecke auf den offiziellen Seiten. Einen Überblick über Hakones Struktur und Verkehr finden Sie im Hakone Onsen Guide, und Hinweise zur Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln im Wie man ein Onsen-Ziel ohne Auto auswählt.
| Für alle, die sich still zurückziehen möchten |
| Etwas abseits der Hauptverkehrsachsen |
| Für alle, die sich still zurückziehen möchten |
| Etwas abseits der Hauptverkehrsachsen |