Hakone Onsen: Kompletter Guide zu Regionen, Touren, Planung

Hakone erstmals? Kompakter Guide zu Hakone-Yumoto, Gora und Sengokuhara, Tipps für Lake Ashi & Owakudani und ob ein Tagesausflug reicht.

Hakone Onsen ist weniger eine einzelne Thermalstadt als ein weitläufiges Resort, das mehrere Gebiete und Sehenswürdigkeiten vereint. Charakteristisch ist, dass sich Thermalquellen gut mit See, Seilbahn und Museen kombinieren lassen.

Deshalb ist bei einem ersten Besuch in Hakone die Frage „Wo übernachtet man?“ sehr wichtig. Ob man in Hakone-Yumoto, in Gora oder in Sengokuhara wohnt, beeinflusst die Erreichbarkeit und die Atmosphäre der Reise.

Merkmale von Hakone Onsen

Hakone ist gut vom Großraum Tokio aus erreichbar und eignet sich sowohl für Tagesausflüge als auch für Kurzaufenthalte. Es passt besonders für Reisende, die Urlaub und Sightseeing kombinieren möchten.

Andererseits ist das Gebiet weitläufig und teils hügelig, sodass Orte auf der Karte nahe erscheinen können, in der Praxis die Fahrzeit jedoch länger ist. Eine vorherige Auswahl des Aufenthaltsgebiets reduziert Fehlentscheidungen.

Unterschiede nach Gebiet

Hakone-Yumoto ist das Tor zur Region und punktet mit einfacher Erreichbarkeit vom Bahnhof und vielen Tagesbadeeinrichtungen. Für Erstbesucher, die die Anreise unkompliziert halten wollen, ist es ideal.

Gora passt besonders zu Museumsbesuchen und einem klassischen Ryokan-Aufenthalt, die Stimmung ist etwas ruhiger. Sengokuhara liegt auf einer Hochebene und eignet sich für Reisende, die Wert auf Aussicht und Ruhe legen. Rund um Lake Ashi dominieren stärkere touristische Aktivitäten.

Empfehlenswerte Sehenswürdigkeiten in Hakone

Wer Sightseeing einbauen möchte, denkt vor allem an Owakudani und Lake Ashi. Für Vulkanlandschaften und Seilbahnaussichten eignet sich Owakudani, wer Seen- und Bootslandschaft bevorzugt, fährt zu Lake Ashi.

Museen sind ein typisches Hakone-Element, aber zu viele Stationen machen den Tag stressig. Wenn die Thermalquellen Hauptsache sind, empfiehlt es sich, die Besichtigungen auf ein bis zwei Orte zu begrenzen.

Tagesausflug vs. Übernachtung

Hakone ist als Tagesziel möglich, doch mit Sightseeing nimmt der Anteil der Reisezeit schnell zu. Wer Thermalbäder und Landschaft entspannt genießen möchte, plant besser eine Übernachtung.

Als Faustregel: Für einen reinen Tagesbesuch eignet sich Hakone-Yumoto; für eine Übernachtung lohnt es sich, bis nach Gora oder Sengokuhara auszuweiten.

Für welche Reisenden eignet sich Hakone

Hakone ist ideal für Menschen, die nicht nur Baden, sondern auch Sightseeing wollen, für Kurzreisen von Tokio aus und für Gruppen mit unterschiedlichen Interessen, da sich Programme gut kombinieren lassen.

Wenn hingegen der Fokus ausschließlich auf der dörflichen Einheit einer Onsenstadt oder auf der Außenbadkultur liegt, passen Regionen wie Kusatsu oder Kinosaki manchmal besser.

Anreise und Mobilitätsüberlegungen

Öffentliche Verkehrsmittel sind ein Vorteil von Hakone, allerdings sind Umstiege nicht ungewöhnlich. Bezieht man Seilbahn und Bergbahn mit ein, kann die Fortbewegung selbst Teil des Erlebnisses werden.

Mit dem Auto ist Hakone ebenfalls erreichbar, aber an Wochenenden und an Feiertagen kommt es leicht zu Staus. An solchen Tagen ist meist die Bahn planbarer.

Hinweise

Bei schlechter Sicht ist der Fuji oft nicht zu sehen. Wer zu hohe Erwartungen an die Aussicht hat, kann enttäuscht werden, daher lohnt es sich, auch die Attraktivität von Unterkunft und Onsen selbst zu prüfen.

Außerdem gibt es in Hakone viele steile Abschnitte und Treppen, sodass Reisen mit viel Gepäck beschwerlich werden können. Die Lage der Unterkunft sollte deshalb vor der Buchung geprüft werden.

Fazit

Hakone Onsen ist ein vielseitiges Thermalgebiet, das sich gut aus Thermalbädern, Sehenswürdigkeiten und Landschaften zusammensetzen lässt. Hakone-Yumoto, Gora, Sengokuhara und die Umgebung von Lake Ashi erfüllen unterschiedliche Rollen, daher ist die Entscheidung für einen Aufenthaltsstil der wichtigste Schritt.

Als Erstbesucher sieht man mehr Zufriedenheit, wenn man statt alles sehen zu wollen lieber die Unterkunftsregion und ein bis zwei Hauptattraktionen fokussiert. Hakone lässt sich gut als ganzheitlich geplante Reise nutzen, bei der auch die Fahrten selbst Teil des Erlebnisses sind.

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