Tipps für eine erfolgreiche Reise

Onsen mit Tattoos: 7 Checks vor der Buchung – sicher planen

Unsicher, ob Tattoos in japanischen Onsen erlaubt sind? So erkennen Sie Akzeptanz, welche Formulierungen prüfen und was Sie vor der Buchung klären müssen.

Wenn Sie Tattoos haben, ist beim Suchen japanischer Onsen am wichtigsten, nicht darauf zu hoffen, dass vielleicht rein dürfen, sondern vorher nachzufragen. Die Richtlinien unterscheiden sich stark von Einrichtung zu Einrichtung, deshalb lässt sich nicht pauschal nach Region urteilen.

Besuchende aus dem Ausland neigen dazu, nur nach tattoo friendly zu suchen, aber in Japan sind viele Einrichtungen so, dass Gemeinschaftsbäder verboten sein können, während private Bäder erlaubt sind. Dieser Artikel fasst zusammen, worauf Sie vor der Buchung achten und was Sie fragen sollten.

Zuerst prüfen: Formulierungen

Auf offiziellen Webseiten oder Buchungsseiten sind Formulierungen wie Tattoos nicht erlaubt, Personen mit Tätowierungen nicht gestattet, Personen mit Tattoos werden gebeten, auf die Nutzung zu verzichten die wichtigsten Hinweise. Umgekehrt gibt es Einrichtungen mit Hinweisen wie Tattoos nach Absprache, Abdeckpflaster erlaubt, private Bäder werden empfohlen.

Fehlt eine klare Angabe, lässt sich weder ein Ja noch ein Nein ableiten. Es ist meist sicherer, nicht anzunehmen, dass es okay ist. Diese Unklarheit ist in Japan häufig, daher ist das Vorhandensein oder Fehlen einer ausdrücklichen Angabe selbst ein wichtiges Entscheidungskriterium.

Gemeinschaftsbäder und private Bäder getrennt betrachten

Auch wenn Gemeinschaftsbäder verboten sind, kann die Nutzung eines privaten Bades möglich sein. Bei Außenterrassenbädern im Zimmer ist es oft weniger problematisch. Prüfen Sie also die jeweilige Bademöglichkeit.

Es geht nicht um die pauschale Frage, ob ein Haus Tattoos erlaubt, sondern darum, in welchen Bereichen des Hauses die Nutzung möglich ist. Diese Unterscheidung ist bei der Onsen-Suche sehr wichtig.

Auch bei kleinen Tattoos vorher klären

Es heißt zwar, kleine Tattoos würden eher übersehen, doch darauf sollte man sich nicht verlassen. Manche Häuser lehnen Tattoos unabhängig von der Größe ab.

Gleichzeitig gibt es Häuser, die das Abdecken mit Pflastern akzeptieren. Bei kleinen Tattoos ist eine bedingte Erlaubnis wahrscheinlicher, aber das ersetzt keine vorherige Bestätigung. Kleinere Tattoos können zwar von Vorteil sein, sind aber keine Garantie für Zutritt.

Fragen, die Sie vor der Buchung stellen sollten

Fragen Sie nacheinander nach: Nutzung des Gemeinschaftsbads, Nutzung privater Bäder, Erlaubnis für Abdeckpflaster und die Regel zu sichtbaren Tattoos. Wenn kein Englisch angeboten wird, reicht oft ein kurzer, separater Satz pro Frage.

E-Mail oder Buchungsformulare hinterlassen eher einen schriftlichen Nachweis als ein Telefonat. Das ist empfehlenswert, um Missverständnisse bei der Anreise zu vermeiden. In japanischen Unterkünften gibt vielen Gästen schriftliche Bestätigung Sicherheit.

Umgang mit Unterkünften ohne klare Angaben

In beliebten Onsen-Regionen schreiben viele Häuser ihre Tattoo-Regeln nicht eindeutig. Wenn die Antwort unklar bleibt, sollten Sie nicht davon ausgehen, dass das Gemeinschaftsbad nutzbar ist.

Unterkünfte, die mit Antworten wie keine Rückmeldung, vor Ort klären oder bei Ankunft entscheiden antworten, bergen für ausländische Gäste ein höheres Risiko. Sichern Sie daher eine Alternative, damit Ihr Reiseplan nicht gefährdet wird.

Nicht zwanghaft auf das Hauptbad bestehen

Für Reisende mit Tattoos ist es oft praktischer, ein Haus mit privaten Bädern oder Zimmerbädern zu wählen. Die Suche nach Unterkünften, die Gemeinschaftsbäder erlauben, kann viel Zeit kosten.

Wenn das Ziel der Reise hauptsächlich das Baden ist, kann eine Änderung des Formats oft vollkommen ausreichen. Das Onsen-Erlebnis besteht nicht nur aus dem Gemeinschaftsbad.

Fazit

Bei Tattoos gilt: Prüfen Sie die Formulierungen auf der offiziellen Seite und fragen Sie bei fehlender Angabe vor der Buchung nach. Bestätigen Sie speziell Gemeinschaftsbad und private Bäder getrennt.

Da die Regeln stark von der Einrichtung abhängen, ist eine pauschale Aussage nicht sinnvoll. Wenn das Hauptbad problematisch ist, wählen Sie lieber eine Unterkunft mit privaten Bädern oder Zimmerbädern, damit die Reiseplanungen leichter werden.

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