
Editors' Selection — Hokkaido
Foto: New Akan Hotel am Akan-See-Quellgebiet
Vor dem Fenster erstreckt sich das Meer oder ein See, und man taucht zusammen mit dieser Aussicht in Onsen oder Sauna ein. Wer in Hokkaido nach einer solchen Übernachtung sucht, findet mit diesen 7 Unterkünften alles, was er braucht. Von der Sonne, die ins Ochotskische Meer sinkt, bis zum Freiluftbad, das nur durch einen einzigen Felsen vom See getrennt ist. Die Redaktion, die Onsen und Saunen in ganz Japan recherchiert und selbst besucht, hat aus dem weitläufigen Hokkaido nur 7 Häuser ausgewählt. Egal, für welches Sie sich entscheiden, Aussicht und Wasserqualität werden Sie nicht enttäuschen. Sie müssen nur noch entscheiden, wohin es gehen soll.
Hokkaido Stadt Kitami
Der Sonnenuntergang über dem Saroma-See aus zwei großen Bädern im japanischen und nordischen Stil










Foto: Saroma-See Tsuruga Resort
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Kommentar der Redaktion
Zum Saroma-See hin gibt es zwei große Bäder: eines im japanischen Stil mit einem Gartenfreiluftbad aus großen Felsbrocken, das andere im nordischen Stil, von dessen Innen- und Freiluftbad aus man sowohl die Seeoberfläche als auch den Sonnenuntergang überblickt. Die Zuordnung für Männer und Frauen wechselt täglich. Das Wasser stammt aus der hauseigenen Quelle „Wakka no Yu", die Eisen und Salz enthält – eisenhaltige Chloridquellen sind selten. Ein anderer Name dafür ist „Netsu no Yu" (Wasser der Wärme). Die hohe Wärmespeicherung sorgt dafür, dass die Körperwärme auch nach dem Bad lange anhält. Die Sauna ist eine schlichte Trockensauna ohne Fernseher oder Hintergrundmusik. Nach der Abkühlung im kalten Tauchbecken kann man sich auf Plätzen mit direktem Blick auf den See der frischen Luft aussetzen.
Hokkaido Stadt Kushiro
Im 9. Stock erstreckt sich hinter der gesamten Fensterfront der spiegelglatte Akan-See










Foto: New Akan Hotel am Akan-See-Quellgebiet
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Kommentar der Redaktion
Öffnet man im 9. Stock des Shangri-La-Gebäudes die Tür zum großen Bad „Unkai" (Wolkenmeer), erstreckt sich hinter der verglasten Fensterfront der Akan-See. Am Tag der Besichtigung war die Wasseroberfläche völlig ruhig und spiegelte den blauen Himmel und die weißen Wolken unmittelbar wider. Setzt man sich an den Rand des halboffenen Freiluftbereichs mit Frischluftzufuhr, reicht der Blick bis zum Berg Oakandake und dem tiefen Wald. Das Himmelsgarten-Spa auf dem Dach hat einen Infinity-Rand, an dem die Grenze zwischen See und Wasseroberfläche verschwindet – tagsüber liegt die glitzernde Seeoberfläche, nachts der Sternenhimmel direkt vor einem. Das Wasser ist eine sanfte, einfache Thermalquelle. Der Abend nach Ende der Tagesgast-Öffnungszeit und die stille Morgenoberfläche des Sees gehören ausschließlich den Übernachtungsgästen.
Hokkaido Stadt Chitose
Nur ein Fels trennt vom Shikotsu-See: Freiluftbad, dessen Wassertiefe sich mit dem Seepegel ändert










Foto: Marukoma Onsen Ryokan am Ufer des Shikotsu-Sees
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Kommentar der Redaktion
Betritt man das große Bad, erstreckt sich davor der Shikotsu-See. Diese im ganzen Land seltene natürliche Quelle, die direkt am Boden entspringt, ist nur durch einen einzigen Felsen vom See getrennt – steigt der Wasserstand des Sees, wird auch das Becken tiefer. Man taucht in ein goldfarbenes Thermalwasser, das so kräftig ist, dass es die Farbe der Wanne verändert, und blickt dabei auf die Seeoberfläche, in der sich Urwald und Berge spiegeln. Das Tauchbecken im Freien wird direkt mit Wasser aus dem Shikotsu-See gespeist und liegt selbst im Juni bei etwa 10 °C. Der direkt daneben liegende Ruhebereich für die Frischluftpause hat fast keinen Abstand zum See, sodass Wassergeräusche und Wind unmittelbar zu spüren sind. An der Trinkquelle kann man das eisenreiche Thermalwasser mit einer Schöpfkelle probieren.

Hokkaido Stadt Hakodate










Foto: La Vista Hakodate Bay
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Hokkaido Stadt Hakodate
Vom randlosen Freiluftbad im 15. Stock eintauchen in die Nachtansicht der Bucht von Hakodate und den morgendlichen Hafen










Foto: Century Marina Hakodate
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Das Himmels-Freiluftbad im 15. Stock hat keinen sichtbaren Beckenrand, sodass die Wasseroberfläche nahtlos in Himmel und Meer überzugehen scheint. Nachts zeigt dasselbe Becken Sterne und die Lichter der Bay Area, morgens das Bild der Hafenstadt. Im großen Bad „Stella" im 14. Stock öffnet sich das Becken zum Berg Hakodate und der Nachtansicht hin, das Wasser ist eine stark salzhaltige, wärmespeichernde Quelle. Auch nach dem Bad bleibt der Körper innerlich warm, und man kann in der Lounge nach dem Bad beim Anblick der Nachtansicht abkühlen. Auf derselben Etage gibt es eine mittelwarme löyly-Sauna und eine Salz-Sauna mit Aroma-Nebel. Es gibt auch Suiten mit eigener Naturquellen-Badewanne mit Aussicht oder Sauna im Zimmer.
Hokkaido Stadt Hakodate










Foto: La Vista Hakodate Bay ANNEX
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Hokkaido Stadt Sobetsu










Foto: Toya Sun Palace Resort & Spa
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Hokkaido Stadt Shari
Vom Panoramabad im 8. Stock ungehinderter Blick auf das Ochotskische Meer










Foto: Kita Kobushi Shiretoko Hotel & Resort
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Das große Bad befindet sich im 8. Stock. Vor dem Fenster liegt das Ochotskische Meer, ohne dass etwas die Sicht versperrt. Am Tag der Besichtigung herrschte klarer Himmel. Das Panorama-Freiluftbad neben dem Innenbad hat keine Fensterscheiben, sodass die Meeresbrise ungehindert hereinweht. Möwenrufe waren bis in den Baderaum zu hören. Das Wasser ist eine Natrium-Chlorid-Quelle. Es fühlt sich sanft auf der Haut an, und die Körperwärme bleibt auch nach dem Bad lange erhalten. Im Winter füllt sich dieselbe Aussicht mit Treibeis. Es gibt auch Zimmer mit eigenem Freiluftbad zum Ochotskischen Meer, von wo aus man die Sterne bei Nacht und das Meer am Morgen ganz nach eigenem Zeitplan genießen kann.
Hokkaido Stadt Sobetsu










Foto: The Lakesuite Kono Sumika
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Hokkaido Stadt Kushiro
Vom Freiluftbad im 8. Stock gleichzeitiger Blick auf den Akan-See und den Berg Oakandake










Foto: Akan Yuku no Sato Tsuruga
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Kommentar der Redaktion
Im Hauptgebäude befindet sich im 8. Stock „Ama no Hara": Über eine Treppe vom Innenbad aus gelangt man zum Freiluftbad. Bei klarem Wetter leuchtet der Akan-See in durchsichtigem Blau, davor erhebt sich der Berg Oakandake. Die Luft ist klar, sodass sogar die Konturen scharf zu erkennen sind. Man wärmt sich auf, steigt aus, betrachtet den See, und sobald einem kühl wird, taucht man wieder ins heiße Wasser – dieses Hin und Her hört einfach nicht auf. Da die Aussicht durch das Fensterglas verschwommen wirkt, wenn man im Wasser bleibt, lohnt es sich, aufzustehen und direkt hinzuschauen. Auf dem Dach befindet sich eine rundum verglaste, kuppelförmige Sauna mit 360-Grad-Blick, das Tauchbecken wird mit „Akan Hyakunensui" (hundertjährigem Akan-Wasser) bei 17 °C gespeist. Im 8. Stock wechselt die Zuordnung für Männer und Frauen je nach Tag.

Hokkaido Stadt Shari
Ochotskisches Meer aus jedem Zimmer, Sonnenuntergang im Saunafenster










Foto: Onsen Guesthouse The SUNSET Shiretoko
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Kommentar der Redaktion
Alle Zimmer sind zum Ochotskischen Meer ausgerichtet. Die Richtung, in der die Sonne untergeht, liegt genau vor der Fassade der Unterkunft. Die aus Hinoki-Balken gebaute YUUMI SAUNA bietet, ihrem Namen entsprechend, einen Sonnenuntergang direkt vor dem Fenster. Mit einem HARVIA-Ofen kann man selbst löyly durchführen und die Luftfeuchtigkeit selbst bestimmen. Das Tauchbecken befindet sich im Freien, die Wassertemperatur ändert sich je nach Jahreszeit. Den abgekühlten Körper empfängt das große Bad mit Natrium-Chlorid-Hydrogencarbonat-Quelle. Die wärmespeichernde Wasserqualität sorgt dafür, dass die Körperwärme auch nach dem Bad erhalten bleibt. Der Wert einer Reise bis nach Shari liegt darin, dass man vom Sonnenuntergang über den Abend bis zum nächsten Morgen durchgehend in der Unterkunft verbringen kann.
Von der Redaktion aus Einrichtungen ausgewählt, die uns eine Veröffentlichungsgenehmigung erteilt haben. Ohne Rangfolge.
Alle persönlich besucht, nach eigenem Bad ausgewählt.
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