Ich wache jeden Morgen gegen halb sechs auf. Wenn ich aufstehe, gehe ich dreißig Minuten lang im nahe gelegenen Park spazieren. Während ich gehe, denke ich über allerlei Dinge nach. An diesem Tag hatte ich besonders stark das Gefühl: „Es wird langsam Zeit für einen starken Reiz.“. So deutlich spürte ich es an diesem Tag. „Gut, dann nach Hakata.“ Auch mein Ziel entschied ich intuitiv. In Nakasu und Tenjin die Stadt genießen, sich in der Sauna neu einstellen, und am nächsten Tag nach Dazaifu fahren und dann zurückkehren? Ein solcher Reiseplan entstand in einem Augenblick. Wenn das so feststeht, dann geht es sofort los. Nach der Morgendusche steige ich ins Auto. Vom Naruto-IC fahre ich auf der Autobahn direkt bis nach Okayama. Da es früh am Morgen ist, ist auch die Autobahn leer. Von Okayama aus fahre ich mit dem Shinkansen nach Hakata, etwa zwei Stunden lang. Während ich die Landschaft aus dem Zugfenster betrachte, gedankenverloren bin und lese, bin ich im Handumdrehen angekommen. Zum Mittagessen habe ich Hakata-Ramen gegessen, am Abend Motsu-Nabe genossen. Ich bin vollkommen zufrieden. Doch wenn ich schon in Hakata bin, gibt es einen Ort, den ich besuchen sollte. Natürlich nicht die Rotlichtszene von Nakasu. Gemeint ist „Wellbe Fukuoka“.
Fazit: Ich war über die Kälte des Kaltwasserbads schockiert. Es hatte 5°C. Das kälteste Kaltwasserbad, das ich bis dahin erlebt hatte, war das 8°C-Bad im „Centurion Hotel & Spa Vintage Kobe“, aber dieses hier übertraf es deutlich. Peinlicherweise entfuhr mir ein Keuchen. Doch auch andere Gäste, meine Kameraden, keuchten, und das beruhigte mich. Obwohl ich meinen Körper in der Sauna ausreichend aufgewärmt hatte, hielt ich es dort nicht einmal dreißig Sekunden aus. Doch mein Körper war eiskalt. Er war praktisch gefroren. Ich setzte mich wie ohnmächtig in einen Stuhl im Ruhebereich und spürte den Kreislauf des Blutes in meinem Körper. Als ich es bemerkte, hatte ich bereits fünf sets beendet. Dieses Kaltwasserbad macht süchtig.


Das Großartige ist nicht nur das Kaltwasserbad. Auch die sauna ist wirklich hervorragend. Im Männerbad gibt es zwei finnische Saunen. Mir gefiel besonders die „Waldsauna“. Natürlich kann man dort Self-löyly genießen, und da sich in der sauna auch ein Kaltwasserbad (etwa 18°C) befindet, kann man, wenn man die Hitzegrenze erreicht hat, den Körper direkt vor Ort abkühlen. Außerdem kann man in Form eines „Kaltwasserbad-Hoppings“ in das 5°C-Kaltwasserbad wechseln und so eine zweistufige Abkühlung abschließen. In anderen Einrichtungen ist ein solches Erlebnis kaum möglich.





