Arima Onsen im Norden von Kobe, Präfektur Hyogo, wird als eine der drei ältesten und drei berühmtesten heißen Quellen Japans eingeordnet. Wir ordnen Kinsen, das an der Luft rotbraun wird, Ginsen, die Geschichte mit Hideyoshi und Nene, die Onsen-Straße Yumotozaka, Spezialitäten wie Karbonsenbei und den Zugang per Kobe Electric Railway.
Veröffentlicht: 14.01.2026
Arima Onsen im Norden von Kobe, Präfektur Hyogo, wird als eine der drei ältesten und drei berühmtesten heißen Quellen Japans eingeordnet. Wir ordnen Kinsen, das an der Luft rotbraun wird, Ginsen, die Geschichte mit Hideyoshi und Nene, die Onsen-Straße Yumotozaka, Spezialitäten wie Karbonsenbei und den Zugang per Kobe Electric Railway.
Veröffentlicht: 14.01.2026
Arima Onsen ist ein Onsenort im Norden von Kobe in der Präfektur Hyogo. Sein größtes Merkmal ist, dass man in einem einzigen Thermalgebiet zwei sehr unterschiedliche Quellen genießen kann: Kinsen, das an der Luft rotbraun gefärbt wird, und Ginsen, das farblos und klar bleibt. Seit langem zählt Arima zu den drei ältesten heißen Quellen Japans und zu den drei berühmtesten Quellen. Trotz der Nähe zum Zentrum von Kobe und Osaka bewahrt der Ort die Atmosphäre eines steilen Onsenviertels. Wer in Kansai ein Reiseziel sucht, das Quellwasser und Geschichte verbindet, stößt zuerst auf diesen berühmten Badeort.
Der wichtigste Punkt für Reisende ist weniger, dass es sich um eine bekannte heiße Quelle nahe Kobe handelt, sondern vielmehr, wie man Kinsen und Ginsen erlebt und voneinander unterscheidet. Kinsen ist eine stark salzhaltige, natriumchloridreiche Thermalquelle mit hohem Eisengehalt, die gut wärmt. Ginsen wird grob in hydrogencarbonatreiche Quellen und radiumhaltige radioaktive Quellen eingeteilt und bietet ein farbloses Badeerlebnis, das einen deutlichen Kontrast zur Intensität von Kinsen bildet. In diesem Artikel werden Geschichte, Wasserqualität, Spazierwege durch den Onsenort, Spezialitäten und Anreise von Arima Onsen anhand offizieller Informationen der Stadt Kobe und weiterer Quellen konkret zusammengefasst.
Arima Onsen wird oft zusammen mit Dogo Onsen in Ehime und Shirahama Onsen in Wakayama zu den „drei ältesten heißen Quellen Japans“ gezählt, da der Ort eine alte Gründungslegende besitzt. Außerdem soll der Name in Sei Shonagons Makura no Soshi auftauchen. In der Muromachi-Zeit bezeichnete der Zen-Mönch Banri Shukyu Arima zusammen mit Kusatsu Onsen und Gero Onsen als „drei berühmte Quellen“, und der konfuzianische Gelehrte Hayashi Razan schrieb im frühen Edo-Zeitalter von den „drei berühmten Quellen unter dem Himmel“. Diese doppelte Stellung als alte Quelle und berühmte Quelle stützt das Ansehen von Arima.
Diese Einordnung zeigt, dass Arima nicht einfach nur ein nahegelegenes Bad ist, sondern ein Thermalort mit einem mehr als tausendjährigen historischen Kontext. Dennoch muss man nicht alle historischen Stätten besuchen, um den Reiz des Ortes zu spüren. Es genügt, Wasser und Stadt als Hauptdarsteller zu betrachten und die Geschichte je nach Interesse hinzuzufügen.
Das Wasser von Arima Onsen lässt sich grob in Kinsen und Ginsen einteilen. Kinsen ist eine heiße, stark salzhaltige Natriumchloridquelle mit hohem Eisengehalt. An der Quelle ist das Wasser fast klar, doch bei Kontakt mit Luft und Sauerstoff oxidiert das Eisen und färbt es rotbraun bis golden. Wegen des hohen Salzgehalts hält es die Wärme sehr gut, und das Bad wirkt kräftig. Es vermittelt besonders deutlich das typische Arima-Gefühl. Die wissenschaftliche Erklärung für die rotbraune Färbung eisenhaltiger Quellen wird ausführlicher in Warum eisenhaltige Quellen rotbraun werden und berühmte Quellen erläutert.
Ginsen hingegen ist farblos und klar. Es umfasst im Wesentlichen hydrogencarbonatreiche Quellen mit Kohlensäure sowie radiumhaltige radioaktive Quellen. Farbe und Geruch sind eher dezent, und das Badegefühl ist sanft und ruhig, im Kontrast zur Dichte von Kinsen. Die Hintergründe der einzelnen Wasserarten werden im Zusammenhang mit Kohlensäure in Merkmale von Kohlendioxidquellen und berühmten Quellen und im Zusammenhang mit Radium in Grenzwerte und Sicherheit radioaktiver Quellen erläutert. Einen Gesamtüberblick über die Wasserarten bietet Onsen-Wasserarten für Einsteiger.
| Punkt | Kinsen | Ginsen |
|---|---|---|
| Wasserart | Eisenhaltige Natriumchlorid-Starksole | Hydrogencarbonatquellen / radiumhaltige radioaktive Quellen |
| Farbe | An der Quelle klar, an der Luft rotbraun | Farblos und klar |
| Badegefühl | Sehr salzhaltig, gute Wärmespeicherung | Dezent und sanft |
| Repräsentative Einrichtung | Kin no Yu (öffentliche Badeanstalt) | Gin no Yu (öffentliche Badeanstalt) |
Der Kontrast zwischen dem farbigen Kinsen und dem farblosen Ginsen macht den Unterschied der Wasserqualitäten in einem einzigen Onsenort besonders leicht nachvollziehbar. Wer beide ausprobieren will, sollte Pausen einlegen statt alles in kurzer Zeit zu überladen. Vor allem Kinsen mit seinem hohen Salzgehalt sollte man nicht zu lange genießen. Zudem kann das Gefühl je nach Quelle und Anlage variieren, weshalb ein Blick in die ausgehängte Wasseranalyse die sicherste Methode ist.
Ein zentrales Thema bei Arima Onsen ist die Verbindung zu Toyotomi Hideyoshi. Er soll Arima sehr geschätzt und den Ort im Laufe seines Lebens rund neunmal zur Kur besucht haben. Auch die Sanierung des durch Erdbeben und Kriege beschädigten Bades wird mit ihm in Verbindung gebracht. Die Überreste seines Badehauses sind nach archäologischen Untersuchungen im Taiko no Yuzenkan zu sehen. Beim Spaziergang durch den Onsenort stehen auf der Taiko-Brücke eine Hideyoshi-Statue und auf der Nene-Brücke eine Nene-Statue einander am Arimagawa gegenüber. Schon die Landschaft zeigt, dass dies ein Bad ist, das mit Hideyoshi verbunden ist.
Nene ist Hideyoshis Ehefrau und als Kita no Mandokoro bekannt. Dass die beiden Figuren einander über den Fluss hinweg gegenüberstehen, ist zu einem symbolischen Bild von Arima geworden. Selbst ohne die Geschichte im Detail nachzuverfolgen, spürt man an den Brücken und im Taiko no Yuzenkan die ruhige, historische Tiefe dieses Onsenorts.
Der Onsenort von Arima breitet sich an den Hängen eines Tals aus, mit vielen Steigungen und schmalen Gassen. Besonders die Yumotozaka ist eine alte Straße, die dem ehemaligen Osaka-kaido entspricht. Hier reihen sich Souvenirläden und Restaurants aneinander, und man kann das typische Stadtbild von Arima auf einmal erleben. Anders als in großen, flachen Thermenorten ist dies ein Ort, den man beim Umhergehen und Abbiegen entdeckt. Bequeme Schuhe sind daher von Vorteil.
Auf den ersten Blick wirkt der Ort kompakt, doch die Wege und Hügel kosten Zeit. Wenn man in den öffentlichen Bädern Kin no Yu und Gin no Yu beide Wasserarten ausprobiert, das Taiko no Yuzenkan und die Brücken anschaut und die Yumotozaka entlanggeht, um Souvenirs zu wählen, erfasst man schon den Kern von Arima. Wer einen Tagesausflug plant und auch durch die Stadt spazieren möchte, sollte nicht nur das Baden einplanen, sondern etwas Zeitreserve lassen.
Die bekannteste Spezialität von Arima ist Karbonsenbei. Diese schlichten Kekse gehen auf die Kohlensäurequelle von Ginsen zurück. Manche Läden verkaufen sie frisch gebacken direkt vor Ort, was gut zu einem Spaziergang durch den Ort passt. Ebenfalls als Souvenir beliebt sind die traditionelle Handwerkskunst Ningyo-fude (Arima Ningyo-fude), der Bambuskorb Arima-kago und Tsukudani wie Matsutake-Konbu. Solche Produkte werden oft gemeinsam als Spezialitäten von Arima vorgestellt, doch genauer gesagt gibt es mehrere repräsentative Spezialitäten, statt nur einer festen Kombination.
Auch die Verbindung mit der Umgebung ist eine Stärke von Arima. Der Ort lässt sich gut mit Ausflügen zum Rokko-Berg und in die Stadt Kobe kombinieren und eignet sich daher leicht als Teil einer Kansai-Reise. Man kann dort nicht nur baden, sondern auch essen, Souvenirs kaufen und die nähere Umgebung erkunden.
Weil Arima nahe an Kobe und Osaka liegt, ist es auch als Tagesausflug sehr beliebt. Schon ein Besuch der öffentlichen Bäder, bei dem man Kinsen und Ginsen ausprobiert und anschließend die Yumotozaka entlanggeht, vermittelt das typische Arima-Gefühl. Wer in kurzer Zeit die Qualität einer berühmten Quelle erleben möchte, wird auch als Tagesgast zufrieden sein.
Wer hingegen Kinsen und Ginsen in Ruhe vergleichen oder morgens und abends die unterschiedlichen Gesichter des Onsenorts erleben möchte, ist mit einer Übernachtung besser beraten. Je nachdem, ob man Ryokan oder Tagesbad wählt, ändert sich der Ablauf. Die Unterschiede zwischen den Anlagetypen werden in Arten japanischer Badeeinrichtungen erklärt. Für die Suche nach Unterkünften oder Tagesbädern in Arima stehen außerdem Einrichtungsübersicht und Suchseite zur Verfügung.
Das Tor zu Arima Onsen ist der Endbahnhof Arima Onsen der Kobe Electric Railway Arima Line. Vom Zentrum Kobes, Sannomiya, fährt man mit der städtischen U-Bahn nach Tanigami und steigt dort in die Kobe Electric Railway um. Über Arimaguchi erreicht man den Bahnhof Arima Onsen. Die Fahrzeit beträgt ungefähr 30 Minuten. Auch von Osaka aus ist der Ort mit Umstiegen erreichbar, und die Nähe zum Stadtzentrum ist einer der großen Vorteile Arimas.
Neben der Bahn gibt es auch direkte Schnellbusse von Sannomiya, Shin-Osaka und Osaka (Umeda) nach Arima Onsen. Das ist praktisch, wenn man Umstiege vermeiden möchte. Mit dem Auto führen Routen über die Hanshin-Autobahn und die Rokko-Mautstraße dorthin. Da der Onsenort jedoch viele Steigungen und schmale Straßen hat und zu Fuß erkundet wird, ist es angenehmer, das Auto nach der Ankunft am Hotel oder Parkplatz stehen zu lassen und sich hauptsächlich zu Fuß zu bewegen. Wenn man Arima mit Kobe oder dem Rokko-Berg kombiniert, hilft es, vorher zu entscheiden, ob Arima im Mittelpunkt stehen oder nur Teil einer Rundreise sein soll. So lässt sich die verfügbare Zeit leichter einteilen.
Kinsen ist eine eisenhaltige Natriumchlorid-Starksole. An der Quelle ist sie klar, doch an der Luft oxidiert das Eisen und färbt sie rotbraun. Es ist ein Wasser mit hohem Salzgehalt und guter Wärmespeicherung. Ginsen ist farblos und klar und wird grob in hydrogencarbonatreiche Quellen und radiumhaltige radioaktive Quellen eingeteilt. Das Badegefühl ist sanfter als bei Kinsen.
Ja. Der Überlieferung nach bezeichnete Banri Shukyu im Muromachi-Zeitalter Kusatsu Onsen, Gero Onsen und Arima Onsen als die „drei berühmten Quellen“, und Hayashi Razan schrieb im frühen Edo-Zeitalter von den „drei berühmten Quellen unter dem Himmel“. Außerdem wird Arima zusammen mit Dogo Onsen und Shirahama Onsen zu den „drei ältesten heißen Quellen Japans“ gezählt.
Hideyoshi soll Arima sehr gemocht und den Ort rund neunmal in seinem Leben zur Kur besucht haben. Auch die Sanierung des beschädigten Bades wird ihm zugeschrieben. Die Überreste seines Badehauses kann man im Taiko no Yuzenkan sehen. Im Onsenort stehen auf der Taiko-Brücke eine Hideyoshi-Statue und auf der Nene-Brücke, auf der Seite seiner Ehefrau Nene, eine weitere Statue einander gegenüber.
Ja, das geht gut. Wenn man in den öffentlichen Bädern Kin no Yu und Gin no Yu beide Wasserarten ausprobiert und die Yumotozaka entlanggeht, bekommt man schon einen guten Eindruck von Arima. Wer Kinsen und Ginsen jedoch in Ruhe vergleichen oder die Stadt bei Morgen und Abend erleben möchte, sollte eher übernachten.
Von Sannomiya fährt man mit der städtischen U-Bahn nach Tanigami, steigt in die Kobe Electric Railway um und fährt über Arimaguchi bis zum Endbahnhof Arima Onsen. Die Fahrzeit beträgt ungefähr 30 Minuten. Es gibt auch direkte Schnellbusse von Sannomiya und aus dem Raum Osaka.
Arima Onsen ist ein berühmter Badeort im Norden von Kobe in der Präfektur Hyogo, in dem man zwei gegensätzliche Wasserarten in einem einzigen Thermalgebiet erleben kann: Kinsen, eine eisenhaltige Natriumchlorid-Starksole, die an der Luft rotbraun wird, und Ginsen, eine farblose hydrogencarbonatreiche bzw. radiumhaltige Quelle. Der Ort zählt zu den drei ältesten heißen Quellen und den drei berühmtesten Quellen Japans. Geschichte, die mit Toyotomi Hideyoshi und Nene verbunden ist, der Onsenort Yumotozaka und Spezialitäten wie Karbonsenbei liegen alle in Gehweite. Auch die Anreise ist mit einer Stunde aus dem Zentrum von Kobe oder Osaka gut machbar, weshalb sich Arima sowohl für Tagesausflüge als auch für Übernachtungen anbietet.
Wer zum ersten Mal kommt, sollte vor allem den Unterschied zwischen Kinsen und Ginsen bewusst erleben und anschließend die Yumotozaka entlanggehen, um die Atmosphäre von Arima als Ganzes zu erfassen. Für alle, die in Kansai einen Onsen suchen, der Wasserqualität und Geschichte vereint, ist dies eine starke Wahl.
Arima Onsen ist ein Onsenort im Norden von Kobe in der Präfektur Hyogo. Sein größtes Merkmal ist, dass man in einem einzigen Thermalgebiet zwei sehr unterschiedliche Quellen genießen kann: Kinsen, das an der Luft rotbraun gefärbt wird, und Ginsen, das farblos und klar bleibt. Seit langem zählt Arima zu den drei ältesten heißen Quellen Japans und zu den drei berühmtesten Quellen. Trotz der Nähe zum Zentrum von Kobe und Osaka bewahrt der Ort die Atmosphäre eines steilen Onsenviertels. Wer in Kansai ein Reiseziel sucht, das Quellwasser und Geschichte verbindet, stößt zuerst auf diesen berühmten Badeort.
Der wichtigste Punkt für Reisende ist weniger, dass es sich um eine bekannte heiße Quelle nahe Kobe handelt, sondern vielmehr, wie man Kinsen und Ginsen erlebt und voneinander unterscheidet. Kinsen ist eine stark salzhaltige, natriumchloridreiche Thermalquelle mit hohem Eisengehalt, die gut wärmt. Ginsen wird grob in hydrogencarbonatreiche Quellen und radiumhaltige radioaktive Quellen eingeteilt und bietet ein farbloses Badeerlebnis, das einen deutlichen Kontrast zur Intensität von Kinsen bildet. In diesem Artikel werden Geschichte, Wasserqualität, Spazierwege durch den Onsenort, Spezialitäten und Anreise von Arima Onsen anhand offizieller Informationen der Stadt Kobe und weiterer Quellen konkret zusammengefasst.
Arima Onsen wird oft zusammen mit Dogo Onsen in Ehime und Shirahama Onsen in Wakayama zu den „drei ältesten heißen Quellen Japans“ gezählt, da der Ort eine alte Gründungslegende besitzt. Außerdem soll der Name in Sei Shonagons Makura no Soshi auftauchen. In der Muromachi-Zeit bezeichnete der Zen-Mönch Banri Shukyu Arima zusammen mit Kusatsu Onsen und Gero Onsen als „drei berühmte Quellen“, und der konfuzianische Gelehrte Hayashi Razan schrieb im frühen Edo-Zeitalter von den „drei berühmten Quellen unter dem Himmel“. Diese doppelte Stellung als alte Quelle und berühmte Quelle stützt das Ansehen von Arima.
Diese Einordnung zeigt, dass Arima nicht einfach nur ein nahegelegenes Bad ist, sondern ein Thermalort mit einem mehr als tausendjährigen historischen Kontext. Dennoch muss man nicht alle historischen Stätten besuchen, um den Reiz des Ortes zu spüren. Es genügt, Wasser und Stadt als Hauptdarsteller zu betrachten und die Geschichte je nach Interesse hinzuzufügen.
Das Wasser von Arima Onsen lässt sich grob in Kinsen und Ginsen einteilen. Kinsen ist eine heiße, stark salzhaltige Natriumchloridquelle mit hohem Eisengehalt. An der Quelle ist das Wasser fast klar, doch bei Kontakt mit Luft und Sauerstoff oxidiert das Eisen und färbt es rotbraun bis golden. Wegen des hohen Salzgehalts hält es die Wärme sehr gut, und das Bad wirkt kräftig. Es vermittelt besonders deutlich das typische Arima-Gefühl. Die wissenschaftliche Erklärung für die rotbraune Färbung eisenhaltiger Quellen wird ausführlicher in Warum eisenhaltige Quellen rotbraun werden und berühmte Quellen erläutert.
Ginsen hingegen ist farblos und klar. Es umfasst im Wesentlichen hydrogencarbonatreiche Quellen mit Kohlensäure sowie radiumhaltige radioaktive Quellen. Farbe und Geruch sind eher dezent, und das Badegefühl ist sanft und ruhig, im Kontrast zur Dichte von Kinsen. Die Hintergründe der einzelnen Wasserarten werden im Zusammenhang mit Kohlensäure in Merkmale von Kohlendioxidquellen und berühmten Quellen und im Zusammenhang mit Radium in Grenzwerte und Sicherheit radioaktiver Quellen erläutert. Einen Gesamtüberblick über die Wasserarten bietet Onsen-Wasserarten für Einsteiger.
| Punkt | Kinsen | Ginsen |
|---|---|---|
| Wasserart | Eisenhaltige Natriumchlorid-Starksole | Hydrogencarbonatquellen / radiumhaltige radioaktive Quellen |
| Farbe | An der Quelle klar, an der Luft rotbraun | Farblos und klar |
| Badegefühl | Sehr salzhaltig, gute Wärmespeicherung | Dezent und sanft |
| Repräsentative Einrichtung | Kin no Yu (öffentliche Badeanstalt) | Gin no Yu (öffentliche Badeanstalt) |
Der Kontrast zwischen dem farbigen Kinsen und dem farblosen Ginsen macht den Unterschied der Wasserqualitäten in einem einzigen Onsenort besonders leicht nachvollziehbar. Wer beide ausprobieren will, sollte Pausen einlegen statt alles in kurzer Zeit zu überladen. Vor allem Kinsen mit seinem hohen Salzgehalt sollte man nicht zu lange genießen. Zudem kann das Gefühl je nach Quelle und Anlage variieren, weshalb ein Blick in die ausgehängte Wasseranalyse die sicherste Methode ist.
Ein zentrales Thema bei Arima Onsen ist die Verbindung zu Toyotomi Hideyoshi. Er soll Arima sehr geschätzt und den Ort im Laufe seines Lebens rund neunmal zur Kur besucht haben. Auch die Sanierung des durch Erdbeben und Kriege beschädigten Bades wird mit ihm in Verbindung gebracht. Die Überreste seines Badehauses sind nach archäologischen Untersuchungen im Taiko no Yuzenkan zu sehen. Beim Spaziergang durch den Onsenort stehen auf der Taiko-Brücke eine Hideyoshi-Statue und auf der Nene-Brücke eine Nene-Statue einander am Arimagawa gegenüber. Schon die Landschaft zeigt, dass dies ein Bad ist, das mit Hideyoshi verbunden ist.
Nene ist Hideyoshis Ehefrau und als Kita no Mandokoro bekannt. Dass die beiden Figuren einander über den Fluss hinweg gegenüberstehen, ist zu einem symbolischen Bild von Arima geworden. Selbst ohne die Geschichte im Detail nachzuverfolgen, spürt man an den Brücken und im Taiko no Yuzenkan die ruhige, historische Tiefe dieses Onsenorts.
Der Onsenort von Arima breitet sich an den Hängen eines Tals aus, mit vielen Steigungen und schmalen Gassen. Besonders die Yumotozaka ist eine alte Straße, die dem ehemaligen Osaka-kaido entspricht. Hier reihen sich Souvenirläden und Restaurants aneinander, und man kann das typische Stadtbild von Arima auf einmal erleben. Anders als in großen, flachen Thermenorten ist dies ein Ort, den man beim Umhergehen und Abbiegen entdeckt. Bequeme Schuhe sind daher von Vorteil.
Auf den ersten Blick wirkt der Ort kompakt, doch die Wege und Hügel kosten Zeit. Wenn man in den öffentlichen Bädern Kin no Yu und Gin no Yu beide Wasserarten ausprobiert, das Taiko no Yuzenkan und die Brücken anschaut und die Yumotozaka entlanggeht, um Souvenirs zu wählen, erfasst man schon den Kern von Arima. Wer einen Tagesausflug plant und auch durch die Stadt spazieren möchte, sollte nicht nur das Baden einplanen, sondern etwas Zeitreserve lassen.
Die bekannteste Spezialität von Arima ist Karbonsenbei. Diese schlichten Kekse gehen auf die Kohlensäurequelle von Ginsen zurück. Manche Läden verkaufen sie frisch gebacken direkt vor Ort, was gut zu einem Spaziergang durch den Ort passt. Ebenfalls als Souvenir beliebt sind die traditionelle Handwerkskunst Ningyo-fude (Arima Ningyo-fude), der Bambuskorb Arima-kago und Tsukudani wie Matsutake-Konbu. Solche Produkte werden oft gemeinsam als Spezialitäten von Arima vorgestellt, doch genauer gesagt gibt es mehrere repräsentative Spezialitäten, statt nur einer festen Kombination.
Auch die Verbindung mit der Umgebung ist eine Stärke von Arima. Der Ort lässt sich gut mit Ausflügen zum Rokko-Berg und in die Stadt Kobe kombinieren und eignet sich daher leicht als Teil einer Kansai-Reise. Man kann dort nicht nur baden, sondern auch essen, Souvenirs kaufen und die nähere Umgebung erkunden.
Weil Arima nahe an Kobe und Osaka liegt, ist es auch als Tagesausflug sehr beliebt. Schon ein Besuch der öffentlichen Bäder, bei dem man Kinsen und Ginsen ausprobiert und anschließend die Yumotozaka entlanggeht, vermittelt das typische Arima-Gefühl. Wer in kurzer Zeit die Qualität einer berühmten Quelle erleben möchte, wird auch als Tagesgast zufrieden sein.
Wer hingegen Kinsen und Ginsen in Ruhe vergleichen oder morgens und abends die unterschiedlichen Gesichter des Onsenorts erleben möchte, ist mit einer Übernachtung besser beraten. Je nachdem, ob man Ryokan oder Tagesbad wählt, ändert sich der Ablauf. Die Unterschiede zwischen den Anlagetypen werden in Arten japanischer Badeeinrichtungen erklärt. Für die Suche nach Unterkünften oder Tagesbädern in Arima stehen außerdem Einrichtungsübersicht und Suchseite zur Verfügung.
Das Tor zu Arima Onsen ist der Endbahnhof Arima Onsen der Kobe Electric Railway Arima Line. Vom Zentrum Kobes, Sannomiya, fährt man mit der städtischen U-Bahn nach Tanigami und steigt dort in die Kobe Electric Railway um. Über Arimaguchi erreicht man den Bahnhof Arima Onsen. Die Fahrzeit beträgt ungefähr 30 Minuten. Auch von Osaka aus ist der Ort mit Umstiegen erreichbar, und die Nähe zum Stadtzentrum ist einer der großen Vorteile Arimas.
Neben der Bahn gibt es auch direkte Schnellbusse von Sannomiya, Shin-Osaka und Osaka (Umeda) nach Arima Onsen. Das ist praktisch, wenn man Umstiege vermeiden möchte. Mit dem Auto führen Routen über die Hanshin-Autobahn und die Rokko-Mautstraße dorthin. Da der Onsenort jedoch viele Steigungen und schmale Straßen hat und zu Fuß erkundet wird, ist es angenehmer, das Auto nach der Ankunft am Hotel oder Parkplatz stehen zu lassen und sich hauptsächlich zu Fuß zu bewegen. Wenn man Arima mit Kobe oder dem Rokko-Berg kombiniert, hilft es, vorher zu entscheiden, ob Arima im Mittelpunkt stehen oder nur Teil einer Rundreise sein soll. So lässt sich die verfügbare Zeit leichter einteilen.
Kinsen ist eine eisenhaltige Natriumchlorid-Starksole. An der Quelle ist sie klar, doch an der Luft oxidiert das Eisen und färbt sie rotbraun. Es ist ein Wasser mit hohem Salzgehalt und guter Wärmespeicherung. Ginsen ist farblos und klar und wird grob in hydrogencarbonatreiche Quellen und radiumhaltige radioaktive Quellen eingeteilt. Das Badegefühl ist sanfter als bei Kinsen.
Ja. Der Überlieferung nach bezeichnete Banri Shukyu im Muromachi-Zeitalter Kusatsu Onsen, Gero Onsen und Arima Onsen als die „drei berühmten Quellen“, und Hayashi Razan schrieb im frühen Edo-Zeitalter von den „drei berühmten Quellen unter dem Himmel“. Außerdem wird Arima zusammen mit Dogo Onsen und Shirahama Onsen zu den „drei ältesten heißen Quellen Japans“ gezählt.
Hideyoshi soll Arima sehr gemocht und den Ort rund neunmal in seinem Leben zur Kur besucht haben. Auch die Sanierung des beschädigten Bades wird ihm zugeschrieben. Die Überreste seines Badehauses kann man im Taiko no Yuzenkan sehen. Im Onsenort stehen auf der Taiko-Brücke eine Hideyoshi-Statue und auf der Nene-Brücke, auf der Seite seiner Ehefrau Nene, eine weitere Statue einander gegenüber.
Ja, das geht gut. Wenn man in den öffentlichen Bädern Kin no Yu und Gin no Yu beide Wasserarten ausprobiert und die Yumotozaka entlanggeht, bekommt man schon einen guten Eindruck von Arima. Wer Kinsen und Ginsen jedoch in Ruhe vergleichen oder die Stadt bei Morgen und Abend erleben möchte, sollte eher übernachten.
Von Sannomiya fährt man mit der städtischen U-Bahn nach Tanigami, steigt in die Kobe Electric Railway um und fährt über Arimaguchi bis zum Endbahnhof Arima Onsen. Die Fahrzeit beträgt ungefähr 30 Minuten. Es gibt auch direkte Schnellbusse von Sannomiya und aus dem Raum Osaka.
Arima Onsen ist ein berühmter Badeort im Norden von Kobe in der Präfektur Hyogo, in dem man zwei gegensätzliche Wasserarten in einem einzigen Thermalgebiet erleben kann: Kinsen, eine eisenhaltige Natriumchlorid-Starksole, die an der Luft rotbraun wird, und Ginsen, eine farblose hydrogencarbonatreiche bzw. radiumhaltige Quelle. Der Ort zählt zu den drei ältesten heißen Quellen und den drei berühmtesten Quellen Japans. Geschichte, die mit Toyotomi Hideyoshi und Nene verbunden ist, der Onsenort Yumotozaka und Spezialitäten wie Karbonsenbei liegen alle in Gehweite. Auch die Anreise ist mit einer Stunde aus dem Zentrum von Kobe oder Osaka gut machbar, weshalb sich Arima sowohl für Tagesausflüge als auch für Übernachtungen anbietet.
Wer zum ersten Mal kommt, sollte vor allem den Unterschied zwischen Kinsen und Ginsen bewusst erleben und anschließend die Yumotozaka entlanggehen, um die Atmosphäre von Arima als Ganzes zu erfassen. Für alle, die in Kansai einen Onsen suchen, der Wasserqualität und Geschichte vereint, ist dies eine starke Wahl.