Tipps für eine erfolgreiche Reise

Onsen für hitzeempfindliche Gäste: So wählen und genießen

Onsen immer heiß? So finden Hitzeempfindliche passende Bäder: Temperatur prüfen, private oder mehrere Becken wählen, kurz einsteigen und entspannt genießen.

Japans Onsen werden oft als heiß wahrgenommen, dabei sind nicht alle Becken sehr warm. Wer heißes Wasser nicht mag, kann deutlich leichter baden, wenn er Becken mit niedrigerer Temperatur oder lauwarme Einrichtungen wählt.

Für Reisende aus dem Ausland kann der Eindruck entstehen, dass man nur in heißes Wasser geht, um echtes Onsen-Feeling zu erleben. Bei einer Japanreise muss man sich jedoch nicht zwangsläufig dem heißen Wasser anpassen. In diesem Artikel wird zusammengestellt, wie Menschen, die heißes Wasser nicht mögen, besser auswählen können.

Nur weil man heißes Wasser nicht mag, heißt das nicht, dass Onsen ungeeignet sind

In japanischen Onsen belastet nicht nur die Zusammensetzung des Wassers, sondern oft vor allem die Temperatur. Für hitzeempfindliche Personen ist wichtiger, wie warm das Wasser ist und wie lange man darin bleibt, als die Inhaltsstoffe.

Bevor man entscheidet, dass Onsen nicht passen, sollte man nach Unterkünften mit niedrigeren Becken oder lauwarmen Bädern suchen. Manchmal passt man nicht überhaupt nicht zu Onsen, sondern nur nicht zu heißem Wasser.

Worauf man vor der Buchung achten sollte

Vor der Buchung lohnt es sich, Angaben zur Becken- oder Wassertemperatur, zur Existenz lauwarmer Becken und zu Temperaturunterschieden zwischen den Becken zu prüfen. Manche japanischen Ryokan haben in den großen Badebereichen mehrere Becken und trennen heißere und kühlere Zonen.

Öffentliche Gemeinschaftsbäder haben hingegen oft nur ein Becken. Wer heißes Wasser nicht gut verträgt, ist mit einer Unterkunft, die mehrere Temperaturzonen anbietet, häufig besser bedient.

Lieber kurz ausprobieren

Wenn man heißes Wasser nicht mag, muss man nicht lange drin bleiben. Kurz einsteigen, wieder herausgehen, pausieren und bei Bedarf noch einmal kurz hineinzugehen ist oft angenehmer.

Bei einer Onsenreise in Japan gilt nicht, dass nur langes Baden sinnvoll ist. Kürzere, aber angenehme Aufenthalte erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass man beim nächsten Mal wiederkommt.

Privatbäder oder Zimmerbäder können einfacher sein

Für Menschen, die heißes Wasser nicht mögen, sind Privatbäder oder Bäder im Zimmer oft angenehmer als Gemeinschaftsbäder. Man kann schneller wieder herausgehen, ohne auf andere Rücksicht nehmen zu müssen, und sich in eigenem Tempo an die Temperatur gewöhnen.

In japanischen Ryokan gibt es oft Unterkünfte, die solche privaten Optionen anbieten. Wer sich bei der Temperatur unsicher fühlt, sollte nicht nur öffentliche Bäder als Option ansehen.

Eine Onsenreise besteht nicht nur aus der Wassertemperatur

Der Wert einer Onsenreise bemisst sich nicht allein an der Wassertemperatur. Landschaft, Essen, Ruhe im Zimmer und die Atmosphäre der Onsenstadt gehören ebenfalls zum Erlebnis.

Deshalb kann man auch dann ausreichend Freude an der Reise haben, wenn man lauwarme Becken oder kurze Badezeiten wählt. Man sollte die Reise nicht zum reinen Erlebnis des Heißwasser-Aushaltens machen.

Fazit

Wenn Sie heißes Wasser in japanischen Onsen nicht gut vertragen, müssen Sie sich nicht zwangsläufig dem heißen Bad anpassen. Wählen Sie Unterkünfte mit lauwarmen Becken oder mit Becken in unterschiedlichen Temperaturen und probieren Sie lieber mit kurzen Aufenthalten. Heißes Wasser nicht zu mögen heißt nicht automatisch, dass eine japanische Onsenreise nichts für Sie ist. Durch andere Temperaturbedingungen kann der Zugang deutlich erleichtert werden.

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