So nutzen Sie die Umkleide in Onsen und Sento ohne Unsicherheit: Schuhe ausziehen, Spind oder Korb richtig verwenden, Wertsachen sichern, Kleidung sortiert ausziehen, nur das Nötige ins Bad mitnehmen und nach dem Baden trocken, umziehen und föhnen.
Veröffentlicht: 14.04.2026
So nutzen Sie die Umkleide in Onsen und Sento ohne Unsicherheit: Schuhe ausziehen, Spind oder Korb richtig verwenden, Wertsachen sichern, Kleidung sortiert ausziehen, nur das Nötige ins Bad mitnehmen und nach dem Baden trocken, umziehen und föhnen.
Veröffentlicht: 14.04.2026
Für Erstbesucher japanischer Onsen und Sento ist oft nicht das Becken selbst die größte Hürde, sondern die Umkleide davor. Wo zieht man die Schuhe aus, kommt Kleidung in den Spind oder in den Korb, wie schützt man Wertsachen, und was nimmt man ins Bad mit? Wenn man die Reihenfolge nicht kennt, sorgt das schnell für Stress.
Die gute Nachricht: In der Umkleide sind die Abläufe sehr einfach. Am Eingang die Schuhe ausziehen, Kleidung und Gepäck in den Spind oder den Wäschekorb legen, Wertsachen getrennt sichern und nur ein kleines Handtuch ins Bad mitnehmen. Beim Verlassen des Bads vor dem Zurückkehren abtrocknen, in der Umkleide umziehen und sich fertig machen. Die Umkleide ist der Ort zum Aus- und Anziehen sowie zum Fertigmachen. Wer sie als solchen versteht, kommt deutlich entspannter zurecht.
Dieser Artikel ordnet den Ablauf vom Betreten bis zum Verlassen Schritt für Schritt, mit dem Fokus auf die Umkleide. Das Waschen im Bad selbst wird in So waschen Sie sich vor dem Onsen erklärt, die allgemeine Etikette in Grundregeln für Onsen-Besuch und Etikette, und wer sich vor der Nacktheit unwohl fühlt, findet Hilfe in Onsen zum ersten Mal trotz Scham. Hier geht es ausschließlich um die Umkleide.
Der Gesamtablauf rund um die Umkleide sieht so aus. Da „Körper waschen“ und „im Wasser entspannen“ im Bad selbst stattfinden, werden hier nur die Schritte davor und danach beschrieben.
| Situation | Was tun | Wichtig |
|---|---|---|
| 1 Eingang | Schuhe in den Schuhspind legen | Nicht mit Straßenschuhen in die Umkleide gehen. Den Schlüssel mitnehmen |
| 2 Umkleide | Spind oder Wäschekorb sichern | Einen freien Platz wählen. Nicht zu viel Fläche blockieren |
| 3 Wertsachen | Geldbörse, Handy und Schlüssel in den Wertsachenspind | Kein Bargeld oder Karten offen im Korb lassen |
| 4 Umziehen | Kleidung von oben nach unten ausziehen | Bis zur Unterwäsche alles ausziehen, zusammenlegen und verstauen |
| 5 Mitnehmen | Nur ein kleines Handtuch ins Bad | Badetuch und Wechselkleidung in der Umkleide lassen |
| 6 Vor dem Verlassen | Vor dem Rückweg aus dem Bad abtrocknen | Nicht nass in die Umkleide zurückgehen |
| 7 Fertigmachen | Abtrocknen, umziehen, Haare trocknen | Föhn und Schminktisch nicht zu lange blockieren |
In vielen Onsen- und Sento-Anlagen zieht man die Schuhe bereits am Eingang oder vor der Umkleide aus. Häufig gibt es Schuhspinde, in die man die Schuhe legt und den Schlüssel mitnimmt. Manche Anlagen verbinden den Schuhspindschlüssel mit dem Spindschlüssel für die Umkleide oder mit dem Zahlungssystem im Haus. Deshalb den Schlüssel bis zum Schluss gut aufbewahren.
In Ryokan mit großem Badebereich bewegt man sich oft in Hausschuhen vom Zimmer bis zur Nähe der Umkleide und zieht sie dort aus. In jedem Fall gilt: Nicht mit Straßenschuhen und nicht mit nassen Schuhen auf den Umkleideboden treten. Der Boden der Umkleide ist für nackte Füße gedacht und wird sauber gehalten, damit kein Schmutz von draußen hineingetragen wird.
In der Umkleide gibt es je nach Anlage Spinde mit Schloss, offene Ablagen mit Wäschekörben oder beides. Wählen Sie zunächst einfach einen freien Platz und sammeln Sie dort Ihr Gepäck. Wenn es voll ist, sollten Sie nicht mehrere Körbe belegen oder Ihre Sachen über benachbarte Fächer ausbreiten. Bleiben Sie möglichst bei einem Bereich pro Person.
Spinde können mit Münze, Rückgabe-System oder nur mit Schlüssel funktionieren. Der Schlüssel ist oft an einem Armband oder Band befestigt, damit Sie ihn bis ins Bad am Körper tragen können. Bei offenen Wäschekörben gibt es kein Schloss, daher ist der Umgang mit Wertsachen dort besonders wichtig.
Die Kleidung zieht man am besten von oben nach unten aus und legt alles ordentlich zusammen in Spind oder Korb. So lässt sich danach leichter wieder anziehen. Achten Sie darauf, dass nichts auf den Boden fällt oder über den Nachbarkorb hinausragt. Brille, Schmuck oder Uhr sollten Sie nur dann ablegen, wenn Sie sie sowieso im Bad nicht brauchen. Legen Sie solche Dinge an einen festen Platz, damit nichts verloren geht.
Der wichtigste praktische Punkt in der Umkleide ist der Schutz von Wertsachen. Geldbörse, Smartphone, Karten sowie Auto- oder Zimmerschlüssel sollten niemals offen im Wäschekorb oder auf einer ungesicherten Ablage bleiben. Diebstähle in Badeeinrichtungen kommen tatsächlich vor. Teilweise wurden sogar Gruppen gefasst, die mit Zweitschlüsseln gesicherte Spinde öffneten und in der Umkleide zurückgelassene Kreditkarten stahlen. Da Videoüberwachung je nach Anlage unterschiedlich ist, sollte man selbst gut vorsorgen.
Die einfache Regel lautet: Wenn es einen Wertsachenspind gibt, nutzen Sie ihn. Bargeld und Karten gehören nicht in den Umkleidekorb. Manche Anlagen nehmen Wertsachen auch an der Rezeption an. Teure Gegenstände wie viel Bargeld oder Schmuck am besten gar nicht erst in den Badebereich mitnehmen. Selbst bei Spinden mit Schloss gilt: Den Schlüssel am Handgelenk oder Fußgelenk tragen und mit ins Bad nehmen, statt ihn liegen zu lassen.
Nach dem Ausziehen nimmt man in der Regel nur ein kleines Handtuch und bei Bedarf Waschutensilien mit ins Bad. Das große Badetuch und die Wechselkleidung bleiben im Spind oder Korb in der Umkleide. Am Anfang denkt man oft, man müsse alles mitnehmen, doch nasse oder sperrige Dinge braucht man im Bad nicht.
Das kleine Handtuch nutzt man zum Abtrocknen oder zum Saubermachen am Waschplatz. Dass man es nicht ins Becken legt oder wie man sich am Waschplatz genau verhält, ist eine andere Etikette als die Umkleide. Dazu gibt es So waschen Sie sich vor dem Onsen. Hier reicht die Regel: Nur das Nötigste, das nass werden darf, mitnehmen.
Bad und Umkleide sind oft durch Schiebetür oder Vorhang getrennt. Wichtig ist beim Übertreten dieser Grenze: Bevor Sie vom Bad in die Umkleide zurückgehen, wischen Sie sich im Bad grob ab. Wenn Sie tropfnass herauskommen, werden Boden, Matte und eigene sowie fremde Sachen nass. Ein nasser Boden wird schnell rutschig und kann zu Stürzen führen. Auch die Verbraucherbehörde weist bei Badeunfällen auf Vorsicht hin. Langsame Bewegungen sind auf nassem Boden sicherer.
Praktisch heißt das: Kurz vor dem Verlassen des Bads mit dem kleinen Handtuch den Körper leicht abreiben und überschüssiges Wasser aufnehmen. Bei langen Haaren am besten auch diese etwas ausdrücken. Viele Umkleiden haben direkt am Eingang eine Fußmatte. Wenn Sie dort die Fußsohlen kurz abtrocknen, bleibt Ihr Bereich trockener.
Zurück in der Umkleide sollten Sie den Körper gründlich abtrocknen. Auch wenn Sie im Bad schon etwas abgewischt haben, ist es angenehm, sich mit dem Badetuch noch einmal ganz abzutrocknen und die Haare zu trocknen. Nach dem Bad ist der Körper warm und neigt zum Schwitzen. Wenn Sie kurz warten, bevor Sie sich anziehen, ist es oft bequemer.
Ziehen Sie dann die bereitgelegte Kleidung wieder an, am besten in umgekehrter Reihenfolge zum Ausziehen, also zuerst die Unterwäsche. Nasse oder benutzte Handtücher kommen in den vorgesehenen Sammelkorb, falls vorhanden. Ansonsten nehmen Sie sie wieder mit. In Ryokan kann es auch üblich sein, das Handtuch ins Zimmer mitzunehmen. Folgen Sie hier den Hinweisen der jeweiligen Anlage.
In der Umkleide gibt es oft Föhne und einen Schminktisch oder einen Bereich mit Spiegeln. Manche Anlagen stellen zusätzlich Lotion, Milch, Wattestäbchen oder eine Haarbürste bereit. Das Angebot unterscheidet sich jedoch stark. Wer etwas Sicheres braucht, sollte es am besten selbst mitbringen.
Föhn und Schminktisch sind Gemeinschaftseinrichtungen. Wenn es voll ist, sollte man sie nicht unnötig lange belegen. Auch wenn das Haarstyling oder Make-up länger dauert, ist es rücksichtsvoll, kurz Platz zu machen, falls jemand wartet. Wenn Haare oder Wasser auf dem Platz zurückbleiben, kurz sauber machen, bevor man weggeht. Die Umkleide ist ein gemeinsamer Raum. Nutzen Sie sie so, dass Sie Ihren Bereich für das Fertigmachen nicht größer machen als nötig.
In Ryokan ist es außerdem üblich, nach dem Bad einen Yukata oder Hausanzug anzuziehen und direkt ins Zimmer zurückzugehen. Wer unsicher ist, wie man einen Yukata trägt, kann Warum man im Ryokan Yukata trägt und wie man ihn anzieht lesen.
In vielen Anlagen gibt es am Eingang oder vor der Umkleide einen Schuhspind. Dort zieht man die Schuhe aus und legt sie hinein. Bei einem Schloss nimmt man den Schlüssel mit. In Ryokan bewegt man sich manchmal in Hausschuhen vom Zimmer bis zur Umkleide und zieht sie dort aus. Grundsätzlich geht man nie mit Straßenschuhen auf den Umkleideboden.
Lassen Sie Bargeld, Karten und Smartphone nicht offen im ungesicherten Korb. Wenn es einen Wertsachenspind gibt, benutzen Sie ihn. Manche Anlagen nehmen Wertsachen auch an der Rezeption entgegen. Teures Bargeld und Schmuck lassen Sie am besten ganz zu Hause oder im Zimmer. Den Schlüssel eines Spinds tragen Sie am Körper ins Bad.
Meist genügt ein kleines Handtuch und bei Bedarf etwas Waschzeug. Das große Badetuch und die Wechselkleidung bleiben in der Umkleide. Nichts Nasses oder Sperriges muss mit ins Bad.
Wenn Sie nass zurückkehren, werden Boden, Matten und Gepäck nass. Der Boden wird außerdem rutschig, was Sturzgefahr erhöht. Deshalb vor dem Verlassen des Bads den Körper mit einem kleinen Handtuch leicht abtrocknen.
Ja, die bereitgestellten Föhne und Schminktische können grundsätzlich frei genutzt werden. Da es Gemeinschaftsbereiche sind, sollte man sie bei Andrang nicht zu lange blockieren. Welche Annehmlichkeiten vorhanden sind, hängt stark von der Anlage ab, daher ist eigenes Mitbringen oft sinnvoll.
Die Nutzung der Umkleide ist einfach, wenn man die Reihenfolge kennt: Schuhe in den Schuhspind, Kleidung und Gepäck in Spind oder Korb, Wertsachen getrennt sichern und nur ein kleines Handtuch mit ins Bad nehmen. Beim Herausgehen vor dem Rückweg abtrocknen, in der Umkleide umziehen und die Haare trocknen. Die Umkleide ist ein gemeinsamer Ort zum Fertigmachen. Wenn Sie zwei Dinge beachten, nämlich nicht nass zurückzukehren und keine Wertsachen im Korb zu lassen, lassen sich Sicherheits- und Diebstahlprobleme weitgehend vermeiden. Das Waschen im Bad und die allgemeine Etikette werden in anderen Artikeln behandelt, sodass Sie die Abläufe Schritt für Schritt besser verstehen können.
Für Erstbesucher japanischer Onsen und Sento ist oft nicht das Becken selbst die größte Hürde, sondern die Umkleide davor. Wo zieht man die Schuhe aus, kommt Kleidung in den Spind oder in den Korb, wie schützt man Wertsachen, und was nimmt man ins Bad mit? Wenn man die Reihenfolge nicht kennt, sorgt das schnell für Stress.
Die gute Nachricht: In der Umkleide sind die Abläufe sehr einfach. Am Eingang die Schuhe ausziehen, Kleidung und Gepäck in den Spind oder den Wäschekorb legen, Wertsachen getrennt sichern und nur ein kleines Handtuch ins Bad mitnehmen. Beim Verlassen des Bads vor dem Zurückkehren abtrocknen, in der Umkleide umziehen und sich fertig machen. Die Umkleide ist der Ort zum Aus- und Anziehen sowie zum Fertigmachen. Wer sie als solchen versteht, kommt deutlich entspannter zurecht.
Dieser Artikel ordnet den Ablauf vom Betreten bis zum Verlassen Schritt für Schritt, mit dem Fokus auf die Umkleide. Das Waschen im Bad selbst wird in So waschen Sie sich vor dem Onsen erklärt, die allgemeine Etikette in Grundregeln für Onsen-Besuch und Etikette, und wer sich vor der Nacktheit unwohl fühlt, findet Hilfe in Onsen zum ersten Mal trotz Scham. Hier geht es ausschließlich um die Umkleide.
Der Gesamtablauf rund um die Umkleide sieht so aus. Da „Körper waschen“ und „im Wasser entspannen“ im Bad selbst stattfinden, werden hier nur die Schritte davor und danach beschrieben.
| Situation | Was tun | Wichtig |
|---|---|---|
| 1 Eingang | Schuhe in den Schuhspind legen | Nicht mit Straßenschuhen in die Umkleide gehen. Den Schlüssel mitnehmen |
| 2 Umkleide | Spind oder Wäschekorb sichern | Einen freien Platz wählen. Nicht zu viel Fläche blockieren |
| 3 Wertsachen | Geldbörse, Handy und Schlüssel in den Wertsachenspind | Kein Bargeld oder Karten offen im Korb lassen |
| 4 Umziehen | Kleidung von oben nach unten ausziehen | Bis zur Unterwäsche alles ausziehen, zusammenlegen und verstauen |
| 5 Mitnehmen | Nur ein kleines Handtuch ins Bad | Badetuch und Wechselkleidung in der Umkleide lassen |
| 6 Vor dem Verlassen | Vor dem Rückweg aus dem Bad abtrocknen | Nicht nass in die Umkleide zurückgehen |
| 7 Fertigmachen | Abtrocknen, umziehen, Haare trocknen | Föhn und Schminktisch nicht zu lange blockieren |
In vielen Onsen- und Sento-Anlagen zieht man die Schuhe bereits am Eingang oder vor der Umkleide aus. Häufig gibt es Schuhspinde, in die man die Schuhe legt und den Schlüssel mitnimmt. Manche Anlagen verbinden den Schuhspindschlüssel mit dem Spindschlüssel für die Umkleide oder mit dem Zahlungssystem im Haus. Deshalb den Schlüssel bis zum Schluss gut aufbewahren.
In Ryokan mit großem Badebereich bewegt man sich oft in Hausschuhen vom Zimmer bis zur Nähe der Umkleide und zieht sie dort aus. In jedem Fall gilt: Nicht mit Straßenschuhen und nicht mit nassen Schuhen auf den Umkleideboden treten. Der Boden der Umkleide ist für nackte Füße gedacht und wird sauber gehalten, damit kein Schmutz von draußen hineingetragen wird.
In der Umkleide gibt es je nach Anlage Spinde mit Schloss, offene Ablagen mit Wäschekörben oder beides. Wählen Sie zunächst einfach einen freien Platz und sammeln Sie dort Ihr Gepäck. Wenn es voll ist, sollten Sie nicht mehrere Körbe belegen oder Ihre Sachen über benachbarte Fächer ausbreiten. Bleiben Sie möglichst bei einem Bereich pro Person.
Spinde können mit Münze, Rückgabe-System oder nur mit Schlüssel funktionieren. Der Schlüssel ist oft an einem Armband oder Band befestigt, damit Sie ihn bis ins Bad am Körper tragen können. Bei offenen Wäschekörben gibt es kein Schloss, daher ist der Umgang mit Wertsachen dort besonders wichtig.
Die Kleidung zieht man am besten von oben nach unten aus und legt alles ordentlich zusammen in Spind oder Korb. So lässt sich danach leichter wieder anziehen. Achten Sie darauf, dass nichts auf den Boden fällt oder über den Nachbarkorb hinausragt. Brille, Schmuck oder Uhr sollten Sie nur dann ablegen, wenn Sie sie sowieso im Bad nicht brauchen. Legen Sie solche Dinge an einen festen Platz, damit nichts verloren geht.
Der wichtigste praktische Punkt in der Umkleide ist der Schutz von Wertsachen. Geldbörse, Smartphone, Karten sowie Auto- oder Zimmerschlüssel sollten niemals offen im Wäschekorb oder auf einer ungesicherten Ablage bleiben. Diebstähle in Badeeinrichtungen kommen tatsächlich vor. Teilweise wurden sogar Gruppen gefasst, die mit Zweitschlüsseln gesicherte Spinde öffneten und in der Umkleide zurückgelassene Kreditkarten stahlen. Da Videoüberwachung je nach Anlage unterschiedlich ist, sollte man selbst gut vorsorgen.
Die einfache Regel lautet: Wenn es einen Wertsachenspind gibt, nutzen Sie ihn. Bargeld und Karten gehören nicht in den Umkleidekorb. Manche Anlagen nehmen Wertsachen auch an der Rezeption an. Teure Gegenstände wie viel Bargeld oder Schmuck am besten gar nicht erst in den Badebereich mitnehmen. Selbst bei Spinden mit Schloss gilt: Den Schlüssel am Handgelenk oder Fußgelenk tragen und mit ins Bad nehmen, statt ihn liegen zu lassen.
Nach dem Ausziehen nimmt man in der Regel nur ein kleines Handtuch und bei Bedarf Waschutensilien mit ins Bad. Das große Badetuch und die Wechselkleidung bleiben im Spind oder Korb in der Umkleide. Am Anfang denkt man oft, man müsse alles mitnehmen, doch nasse oder sperrige Dinge braucht man im Bad nicht.
Das kleine Handtuch nutzt man zum Abtrocknen oder zum Saubermachen am Waschplatz. Dass man es nicht ins Becken legt oder wie man sich am Waschplatz genau verhält, ist eine andere Etikette als die Umkleide. Dazu gibt es So waschen Sie sich vor dem Onsen. Hier reicht die Regel: Nur das Nötigste, das nass werden darf, mitnehmen.
Bad und Umkleide sind oft durch Schiebetür oder Vorhang getrennt. Wichtig ist beim Übertreten dieser Grenze: Bevor Sie vom Bad in die Umkleide zurückgehen, wischen Sie sich im Bad grob ab. Wenn Sie tropfnass herauskommen, werden Boden, Matte und eigene sowie fremde Sachen nass. Ein nasser Boden wird schnell rutschig und kann zu Stürzen führen. Auch die Verbraucherbehörde weist bei Badeunfällen auf Vorsicht hin. Langsame Bewegungen sind auf nassem Boden sicherer.
Praktisch heißt das: Kurz vor dem Verlassen des Bads mit dem kleinen Handtuch den Körper leicht abreiben und überschüssiges Wasser aufnehmen. Bei langen Haaren am besten auch diese etwas ausdrücken. Viele Umkleiden haben direkt am Eingang eine Fußmatte. Wenn Sie dort die Fußsohlen kurz abtrocknen, bleibt Ihr Bereich trockener.
Zurück in der Umkleide sollten Sie den Körper gründlich abtrocknen. Auch wenn Sie im Bad schon etwas abgewischt haben, ist es angenehm, sich mit dem Badetuch noch einmal ganz abzutrocknen und die Haare zu trocknen. Nach dem Bad ist der Körper warm und neigt zum Schwitzen. Wenn Sie kurz warten, bevor Sie sich anziehen, ist es oft bequemer.
Ziehen Sie dann die bereitgelegte Kleidung wieder an, am besten in umgekehrter Reihenfolge zum Ausziehen, also zuerst die Unterwäsche. Nasse oder benutzte Handtücher kommen in den vorgesehenen Sammelkorb, falls vorhanden. Ansonsten nehmen Sie sie wieder mit. In Ryokan kann es auch üblich sein, das Handtuch ins Zimmer mitzunehmen. Folgen Sie hier den Hinweisen der jeweiligen Anlage.
In der Umkleide gibt es oft Föhne und einen Schminktisch oder einen Bereich mit Spiegeln. Manche Anlagen stellen zusätzlich Lotion, Milch, Wattestäbchen oder eine Haarbürste bereit. Das Angebot unterscheidet sich jedoch stark. Wer etwas Sicheres braucht, sollte es am besten selbst mitbringen.
Föhn und Schminktisch sind Gemeinschaftseinrichtungen. Wenn es voll ist, sollte man sie nicht unnötig lange belegen. Auch wenn das Haarstyling oder Make-up länger dauert, ist es rücksichtsvoll, kurz Platz zu machen, falls jemand wartet. Wenn Haare oder Wasser auf dem Platz zurückbleiben, kurz sauber machen, bevor man weggeht. Die Umkleide ist ein gemeinsamer Raum. Nutzen Sie sie so, dass Sie Ihren Bereich für das Fertigmachen nicht größer machen als nötig.
In Ryokan ist es außerdem üblich, nach dem Bad einen Yukata oder Hausanzug anzuziehen und direkt ins Zimmer zurückzugehen. Wer unsicher ist, wie man einen Yukata trägt, kann Warum man im Ryokan Yukata trägt und wie man ihn anzieht lesen.
In vielen Anlagen gibt es am Eingang oder vor der Umkleide einen Schuhspind. Dort zieht man die Schuhe aus und legt sie hinein. Bei einem Schloss nimmt man den Schlüssel mit. In Ryokan bewegt man sich manchmal in Hausschuhen vom Zimmer bis zur Umkleide und zieht sie dort aus. Grundsätzlich geht man nie mit Straßenschuhen auf den Umkleideboden.
Lassen Sie Bargeld, Karten und Smartphone nicht offen im ungesicherten Korb. Wenn es einen Wertsachenspind gibt, benutzen Sie ihn. Manche Anlagen nehmen Wertsachen auch an der Rezeption entgegen. Teures Bargeld und Schmuck lassen Sie am besten ganz zu Hause oder im Zimmer. Den Schlüssel eines Spinds tragen Sie am Körper ins Bad.
Meist genügt ein kleines Handtuch und bei Bedarf etwas Waschzeug. Das große Badetuch und die Wechselkleidung bleiben in der Umkleide. Nichts Nasses oder Sperriges muss mit ins Bad.
Wenn Sie nass zurückkehren, werden Boden, Matten und Gepäck nass. Der Boden wird außerdem rutschig, was Sturzgefahr erhöht. Deshalb vor dem Verlassen des Bads den Körper mit einem kleinen Handtuch leicht abtrocknen.
Ja, die bereitgestellten Föhne und Schminktische können grundsätzlich frei genutzt werden. Da es Gemeinschaftsbereiche sind, sollte man sie bei Andrang nicht zu lange blockieren. Welche Annehmlichkeiten vorhanden sind, hängt stark von der Anlage ab, daher ist eigenes Mitbringen oft sinnvoll.
Die Nutzung der Umkleide ist einfach, wenn man die Reihenfolge kennt: Schuhe in den Schuhspind, Kleidung und Gepäck in Spind oder Korb, Wertsachen getrennt sichern und nur ein kleines Handtuch mit ins Bad nehmen. Beim Herausgehen vor dem Rückweg abtrocknen, in der Umkleide umziehen und die Haare trocknen. Die Umkleide ist ein gemeinsamer Ort zum Fertigmachen. Wenn Sie zwei Dinge beachten, nämlich nicht nass zurückzukehren und keine Wertsachen im Korb zu lassen, lassen sich Sicherheits- und Diebstahlprobleme weitgehend vermeiden. Das Waschen im Bad und die allgemeine Etikette werden in anderen Artikeln behandelt, sodass Sie die Abläufe Schritt für Schritt besser verstehen können.