Was ist ein Sandbad-Onsen? Hier erfahren Sie das Prinzip, den Ablauf, warum man dabei schnell schwitzt, die Unterschiede zu normalen Onsen und Saunen, wichtige Vorsichtsmaßnahmen und Orte in Ibusuki und Beppu.
Veröffentlicht: 09.01.2026
Was ist ein Sandbad-Onsen? Hier erfahren Sie das Prinzip, den Ablauf, warum man dabei schnell schwitzt, die Unterschiede zu normalen Onsen und Saunen, wichtige Vorsichtsmaßnahmen und Orte in Ibusuki und Beppu.
Veröffentlicht: 09.01.2026
Ein Sandbad-Onsen ist eine Bademethode, bei der man sich in von heißem Quellwasser erwärmten Sand eingräbt. Ibusuki in der Präfektur Kagoshima ist als typischer Ort weithin bekannt. Anders als bei einem normalen Onsen, in dem man in ein Becken eintaucht, wirken Wärme und das Gewicht des Sands gleichzeitig auf den Körper, weshalb man schon in kurzer Zeit leicht ins Schwitzen kommt.
Wichtig ist zunächst, dass die Belastung für den Körper dabei meist stärker ist als bei einem gewöhnlichen Bad. Weil der Schweiß schnell fließt, gilt nicht: je länger, desto besser. Sicherer ist es, die Badedauer, die Flüssigkeitszufuhr und den eigenen Zustand im Blick zu behalten.
Dieser Artikel bietet allgemeine Informationen und ist keine medizinische Beratung. Menschen mit Vorerkrankungen wie Herzkrankheiten oder Bluthochdruck, Schwangere und Personen, die sich unwohl fühlen, sollten sich nicht auf eigene Faust überanstrengen und bei Bedarf einen Arzt konsultieren. Folgen Sie außerdem den Anweisungen des Personals.
Beim Sandbad-Onsen legt man sich auf vom heißen Quellwasser erwärmten Sand und lässt sich bis zum Hals mit Sand bedecken. Es wird auch als Sanddampfbad oder Sandbad bezeichnet. Das Gesicht bleibt frei, und man verbringt dort einige Minuten bis gut zehn Minuten.
Während man bei einem normalen Onsen in heißem Wasser badet, ist der grundlegende Unterschied beim Sandbad-Onsen, dass man in erwärmten Sand eingebettet ist. Statt im Wasser zu schweben, umhüllt das Gewicht des feuchten Sands den ganzen Körper. Deshalb lässt sich das Erlebnis besser als kurze Wärmeanwendung denn als gewöhnliches Bad verstehen.
Übrigens ist selbst bei dem Wort „dämpfen“ eine andere Form gemeint: Das in Beppu und Kannawa bekannte Mushiyu-Dampfbad ist eine separate Bademethode, bei der man in einem mit Heilkräutern ausgelegten Raum mit Dampf aus heißem Quellwasser gedämpft wird. Da sich dieses Prinzip vom im Sand eingebetteten Sandbad-Onsen unterscheidet, sollte man beides nicht verwechseln.
Dass man im Sandbad-Onsen schnell ins Schwitzen kommt, wird damit erklärt, dass zwei Wirkungen gleichzeitig auftreten: Wärme und Druck. Der von der unterirdischen Quellenwärme erhitzte Sand liegt dicht an der Haut an und überträgt die Wärme, während das Gewicht des feuchten Sands auf dem ganzen Körper lastet. Da der Körper nicht wie in einer Wanne im Wasser schwebt, entweicht die Wärme schlechter und bleibt stärker eingeschlossen.
Die Quelle, die den Sand versorgt, ist sehr heiß. Im Suna-mushi-Kaikan Saraku in Ibusuki wird die Quelltemperatur mit etwa 84,7 °C angegeben, wobei das Wasser vor der Nutzung verdünnt wird. Die Temperatur des Sands selbst hängt von Ort, Gezeiten und Wetter ab, lässt sich also nicht pauschal angeben. Viele empfinden das Erlebnis jedoch als etwas, das den Körper in kurzer Zeit gründlich erwärmt.
Das sollte man allerdings nicht als gesicherten gesundheitlichen Nutzen verstehen. Für Reisende reicht die Einordnung: Man schwitzt leicht, man wird schnell warm, und man spürt eine Art Umhüllung, die sich von einem normalen Onsen unterscheidet.
Je nach Einrichtung unterscheiden sich die Details, doch der allgemeine Ablauf eines Sandbad-Onsen sieht meist so aus. Auch die Hinweise des Suna-mushi-Kaikan Saraku in Ibusuki folgen dieser Reihenfolge.
Beim Abwaschen bleibt Sand leicht an Zehen, Rücken oder Hals haften, also an Stellen, die schwerer mit Wasser erreicht werden. Deshalb sollte man sorgfältig abspülen. Wer zum ersten Mal dort ist, sorgt sich vielleicht, ob man so eingegraben wird, dass man sich nicht bewegen kann. In der Praxis lässt sich das Erlebnis jedoch gut befolgen, wenn man den Anweisungen des Personals folgt, und wenn man sich unwohl fühlt, kann man sofort selbst aufstehen.
Ein Sandbad-Onsen unterscheidet sich in der Art der Wärmeübertragung sowohl vom normalen Onsen als auch von der Sauna. Im Vergleich lässt sich das so zusammenfassen.
| Vergleichspunkt | Sandbad-Onsen | Normales Onsen | Sauna |
|---|---|---|---|
| Körperhaltung | Liegen und im Sand eingebettet sein | Im Wasser baden | Sitzen oder liegen |
| Wärmeübertragung | Sand liegt eng an, leitet Wärme und übt Druck aus | Das Wasser umhüllt den ganzen Körper | Strahlung und Konvektion der Luft |
| Druckgefühl | Das Gewicht des Sands lastet auf dem Körper | Wasserdruck, eher sanft | Kaum vorhanden |
| Schwitzen | Tritt schnell ein | Eher allmählich | Stark |
| Richtwert für die Dauer | Etwa 10 Minuten | Etwa 10 Minuten | Etwa 8 bis 12 Minuten |
| Belastung für den Körper | Eher hoch, durch Wärme plus Druck | Mittel | Eher hoch, wegen der hohen Temperatur |
Während ein normales Onsen eher ein Erlebnis ist, bei dem man langsam eintaucht und nach und nach warm wird, ähnelt das Sandbad-Onsen eher einer kurzen, konzentrierten Wärmeanwendung. Das Druckgefühl ist einzigartig und unterscheidet sich sowohl von Sauna als auch Onsen, weshalb hier oft die persönlichen Vorlieben entscheiden. Wer Druck nicht mag oder sich in liegender Position nicht wohlfühlt, für den ist es möglicherweise nicht geeignet.
Wenn Sie eher eine Bademethode suchen, bei der man durch die Strahlungswärme von Steinen allmählich warm wird statt durch das Gewicht von Sand, ist eine Felsensauna oft freier und die Belastung meist sanfter.
Der bekannteste Ort für ein Sandbad-Onsen ist Ibusuki in der Präfektur Kagoshima. Dort haben sich entlang der Küste Sandbadbereiche entwickelt, die die Wärme des Quellwassers nutzen. Besonders bekannt ist das städtische Suna-mushi-Kaikan Saraku, das über einen überdachten, wetterunabhängigen Sandbadbereich und einen großen Badebereich verfügt. Der Eintritt inklusive Yukata-Verleih beträgt für Erwachsene 1.500 Yen, wobei die Preise je nach Saison variieren können. Es liegt etwa 3 Minuten mit dem Auto oder rund 20 Minuten zu Fuß vom JR-Bahnhof Ibusuki entfernt. Informationen zu den Onsen der Region Ibusuki, zur Anreise und zu weiteren Möglichkeiten finden Sie im vollständigen Ibusuki-Onsen-Guide.
Außer in Ibusuki gibt es auch in Beppu in der Präfektur Oita ein Sandbad. Das städtische Beppu Kaigan Suna-yu (Sand SPA) befindet sich im Shonin-ga-hama-Park mit Blick auf die Bucht von Beppu. Dort liegt man im Sand mit Meerblick, und vom Bahnhof Beppu University ist es in etwa 2 Minuten zu Fuß erreichbar. Ibusuki und Beppu haben gemeinsam, dass man in Sand eingebettet wird, doch Lage, Aussicht und Preise unterscheiden sich je nach Einrichtung. Daher sollte man vor dem Besuch die aktuellen Informationen prüfen.
Eine Anlage am Meer im Freien macht Landschaft und Offenheit zum Teil des Erlebnisses, ist aber stärker von Wetter, Jahreszeit und Gezeiten beeinflusst. Überdachte Einrichtungen sind wetterunabhängiger und auch für Erstbesucher leichter nutzbar. Je nachdem, ob Sie die Aussicht oder die einfache, stabile Nutzung priorisieren, können Sie wählen. Wenn Sie lieber ein natürliches Freiluft-Onsen inmitten der Natur genießen möchten, ist auch ein Outdoor-Onsen eine Option.
Das Wichtigste beim Sandbad-Onsen ist, nicht zu lange zu bleiben und ausreichend zu trinken. Durch Wärme und Druck beginnt das Schwitzen schnell, sodass man früher müde werden kann als bei einem normalen Onsen. Als Richtwert gelten etwa 10 Minuten. Wenn der Schweiß stark fließt und Sie sich unwohl fühlen, sollten Sie unabhängig von der Zeit aufstehen. Ein Glas Wasser vor und nach dem Bad hilft, Schwindel durch Dehydrierung zu vermeiden.
Da Wärme und Druck gleichzeitig wirken, ist die Belastung für den Körper nicht gering. Menschen mit Vorerkrankungen wie Herzkrankheiten oder Bluthochdruck, Schwangere, ältere Menschen und Kinder sollten vor der Nutzung die Einrichtung fragen oder einen Arzt konsultieren. Auch wer empfindlich auf Hitze reagiert oder Druck nicht mag, sollte sich nicht überanstrengen. Diese Hinweise gelten grundsätzlich auch für Onsen insgesamt; die Situationen, in denen man das Baden meiden sollte, sind im Artikel zu den Vorsichtsmaßnahmen beim Onsen zusammengefasst.
Nach der Erfahrung kann man sich stärker erschöpft fühlen als erwartet. Planen Sie nicht zu viele Termine direkt danach, sondern nehmen Sie sich Zeit für Pause und Flüssigkeitszufuhr, bevor Sie weiterziehen.
Als Richtwert gelten etwa 10 Minuten. Da das Schwitzen schnell einsetzt, sollten Sie nicht starr auf die Zeit achten. Wenn Sie sich unwohl fühlen, steigen Sie bitte ohne Zögern auf. Das Personal weist oft ebenfalls darauf hin, also folgen Sie auch dessen Anweisungen.
Während eine Sauna den Körper mit heißer Luft erwärmt, liegt beim Sandbad-Onsen erwärmter Sand dicht am Körper an und überträgt die Wärme, zusätzlich kommt der Druck durch das Gewicht des Sands hinzu. Die liegende Position und das Druckgefühl sind die größten Unterschiede zur Sauna.
In vielen Einrichtungen zieht man einen speziellen Yukata an. Auch im Saraku erfolgt nach dem Bezahlen der Wechsel in den Yukata. Ob man ein Handtuch mitbringen muss oder ob es ausgeliehen wird, hängt von der Einrichtung ab. Es ist daher ratsam, dies vorher zu prüfen.
Der bekannteste Ort ist Ibusuki in der Präfektur Kagoshima, wo Einrichtungen wie das Suna-mushi-Kaikan Saraku bekannt sind. Auch in Beppu in der Präfektur Oita gibt es mit Beppu Kaigan Suna-yu (Sand SPA) die Möglichkeit, mit Meerblick zu baden. Preise und Öffnungszeiten ändern sich je nach Saison und Einrichtung, daher empfiehlt sich eine vorherige Prüfung.
Da gleichzeitig Wärme und Druck wirken, sollten Personen mit Vorerkrankungen wie Herzkrankheiten oder Bluthochdruck sowie Schwangere vor der Nutzung die Einrichtung fragen oder einen Arzt konsultieren. Wenn Ihr Arzt das Baden eingeschränkt hat, gilt diese Anweisung vorrangig.
Ein Sandbad-Onsen ist ein in Japan besonders charakteristisches Onsen-Erlebnis, bei dem man sich in von Quellwärme erwärmten Sand eingräbt. Wärme und das Gewicht des Sands wirken gleichzeitig, sodass man schon in kurzer Zeit leicht schwitzt und die Belastung für den Körper tendenziell stärker ist als bei einem normalen Bad. Der bekannteste Ort ist Ibusuki in der Präfektur Kagoshima, und auch in Beppu kann man ein Sandbad am Meer erleben.
Wenn Sie zum ersten Mal gehen, sollten Sie nicht nur wegen der Seltenheit zu lange bleiben. Orientieren Sie sich an etwa 10 Minuten, trinken Sie ausreichend, und prüfen Sie im Zweifel vorher Ihren Gesundheitszustand. Wenn Sie diese Punkte beachten, kann ein Sandbad-Onsen ein angenehmer Einstieg sein, um die japanische Onsen-Kultur kennenzulernen.
Ein Sandbad-Onsen ist eine Bademethode, bei der man sich in von heißem Quellwasser erwärmten Sand eingräbt. Ibusuki in der Präfektur Kagoshima ist als typischer Ort weithin bekannt. Anders als bei einem normalen Onsen, in dem man in ein Becken eintaucht, wirken Wärme und das Gewicht des Sands gleichzeitig auf den Körper, weshalb man schon in kurzer Zeit leicht ins Schwitzen kommt.
Wichtig ist zunächst, dass die Belastung für den Körper dabei meist stärker ist als bei einem gewöhnlichen Bad. Weil der Schweiß schnell fließt, gilt nicht: je länger, desto besser. Sicherer ist es, die Badedauer, die Flüssigkeitszufuhr und den eigenen Zustand im Blick zu behalten.
Dieser Artikel bietet allgemeine Informationen und ist keine medizinische Beratung. Menschen mit Vorerkrankungen wie Herzkrankheiten oder Bluthochdruck, Schwangere und Personen, die sich unwohl fühlen, sollten sich nicht auf eigene Faust überanstrengen und bei Bedarf einen Arzt konsultieren. Folgen Sie außerdem den Anweisungen des Personals.
Beim Sandbad-Onsen legt man sich auf vom heißen Quellwasser erwärmten Sand und lässt sich bis zum Hals mit Sand bedecken. Es wird auch als Sanddampfbad oder Sandbad bezeichnet. Das Gesicht bleibt frei, und man verbringt dort einige Minuten bis gut zehn Minuten.
Während man bei einem normalen Onsen in heißem Wasser badet, ist der grundlegende Unterschied beim Sandbad-Onsen, dass man in erwärmten Sand eingebettet ist. Statt im Wasser zu schweben, umhüllt das Gewicht des feuchten Sands den ganzen Körper. Deshalb lässt sich das Erlebnis besser als kurze Wärmeanwendung denn als gewöhnliches Bad verstehen.
Übrigens ist selbst bei dem Wort „dämpfen“ eine andere Form gemeint: Das in Beppu und Kannawa bekannte Mushiyu-Dampfbad ist eine separate Bademethode, bei der man in einem mit Heilkräutern ausgelegten Raum mit Dampf aus heißem Quellwasser gedämpft wird. Da sich dieses Prinzip vom im Sand eingebetteten Sandbad-Onsen unterscheidet, sollte man beides nicht verwechseln.
Dass man im Sandbad-Onsen schnell ins Schwitzen kommt, wird damit erklärt, dass zwei Wirkungen gleichzeitig auftreten: Wärme und Druck. Der von der unterirdischen Quellenwärme erhitzte Sand liegt dicht an der Haut an und überträgt die Wärme, während das Gewicht des feuchten Sands auf dem ganzen Körper lastet. Da der Körper nicht wie in einer Wanne im Wasser schwebt, entweicht die Wärme schlechter und bleibt stärker eingeschlossen.
Die Quelle, die den Sand versorgt, ist sehr heiß. Im Suna-mushi-Kaikan Saraku in Ibusuki wird die Quelltemperatur mit etwa 84,7 °C angegeben, wobei das Wasser vor der Nutzung verdünnt wird. Die Temperatur des Sands selbst hängt von Ort, Gezeiten und Wetter ab, lässt sich also nicht pauschal angeben. Viele empfinden das Erlebnis jedoch als etwas, das den Körper in kurzer Zeit gründlich erwärmt.
Das sollte man allerdings nicht als gesicherten gesundheitlichen Nutzen verstehen. Für Reisende reicht die Einordnung: Man schwitzt leicht, man wird schnell warm, und man spürt eine Art Umhüllung, die sich von einem normalen Onsen unterscheidet.
Je nach Einrichtung unterscheiden sich die Details, doch der allgemeine Ablauf eines Sandbad-Onsen sieht meist so aus. Auch die Hinweise des Suna-mushi-Kaikan Saraku in Ibusuki folgen dieser Reihenfolge.
Beim Abwaschen bleibt Sand leicht an Zehen, Rücken oder Hals haften, also an Stellen, die schwerer mit Wasser erreicht werden. Deshalb sollte man sorgfältig abspülen. Wer zum ersten Mal dort ist, sorgt sich vielleicht, ob man so eingegraben wird, dass man sich nicht bewegen kann. In der Praxis lässt sich das Erlebnis jedoch gut befolgen, wenn man den Anweisungen des Personals folgt, und wenn man sich unwohl fühlt, kann man sofort selbst aufstehen.
Ein Sandbad-Onsen unterscheidet sich in der Art der Wärmeübertragung sowohl vom normalen Onsen als auch von der Sauna. Im Vergleich lässt sich das so zusammenfassen.
| Vergleichspunkt | Sandbad-Onsen | Normales Onsen | Sauna |
|---|---|---|---|
| Körperhaltung | Liegen und im Sand eingebettet sein | Im Wasser baden | Sitzen oder liegen |
| Wärmeübertragung | Sand liegt eng an, leitet Wärme und übt Druck aus | Das Wasser umhüllt den ganzen Körper | Strahlung und Konvektion der Luft |
| Druckgefühl | Das Gewicht des Sands lastet auf dem Körper | Wasserdruck, eher sanft | Kaum vorhanden |
| Schwitzen | Tritt schnell ein | Eher allmählich | Stark |
| Richtwert für die Dauer | Etwa 10 Minuten | Etwa 10 Minuten | Etwa 8 bis 12 Minuten |
| Belastung für den Körper | Eher hoch, durch Wärme plus Druck | Mittel | Eher hoch, wegen der hohen Temperatur |
Während ein normales Onsen eher ein Erlebnis ist, bei dem man langsam eintaucht und nach und nach warm wird, ähnelt das Sandbad-Onsen eher einer kurzen, konzentrierten Wärmeanwendung. Das Druckgefühl ist einzigartig und unterscheidet sich sowohl von Sauna als auch Onsen, weshalb hier oft die persönlichen Vorlieben entscheiden. Wer Druck nicht mag oder sich in liegender Position nicht wohlfühlt, für den ist es möglicherweise nicht geeignet.
Wenn Sie eher eine Bademethode suchen, bei der man durch die Strahlungswärme von Steinen allmählich warm wird statt durch das Gewicht von Sand, ist eine Felsensauna oft freier und die Belastung meist sanfter.
Der bekannteste Ort für ein Sandbad-Onsen ist Ibusuki in der Präfektur Kagoshima. Dort haben sich entlang der Küste Sandbadbereiche entwickelt, die die Wärme des Quellwassers nutzen. Besonders bekannt ist das städtische Suna-mushi-Kaikan Saraku, das über einen überdachten, wetterunabhängigen Sandbadbereich und einen großen Badebereich verfügt. Der Eintritt inklusive Yukata-Verleih beträgt für Erwachsene 1.500 Yen, wobei die Preise je nach Saison variieren können. Es liegt etwa 3 Minuten mit dem Auto oder rund 20 Minuten zu Fuß vom JR-Bahnhof Ibusuki entfernt. Informationen zu den Onsen der Region Ibusuki, zur Anreise und zu weiteren Möglichkeiten finden Sie im vollständigen Ibusuki-Onsen-Guide.
Außer in Ibusuki gibt es auch in Beppu in der Präfektur Oita ein Sandbad. Das städtische Beppu Kaigan Suna-yu (Sand SPA) befindet sich im Shonin-ga-hama-Park mit Blick auf die Bucht von Beppu. Dort liegt man im Sand mit Meerblick, und vom Bahnhof Beppu University ist es in etwa 2 Minuten zu Fuß erreichbar. Ibusuki und Beppu haben gemeinsam, dass man in Sand eingebettet wird, doch Lage, Aussicht und Preise unterscheiden sich je nach Einrichtung. Daher sollte man vor dem Besuch die aktuellen Informationen prüfen.
Eine Anlage am Meer im Freien macht Landschaft und Offenheit zum Teil des Erlebnisses, ist aber stärker von Wetter, Jahreszeit und Gezeiten beeinflusst. Überdachte Einrichtungen sind wetterunabhängiger und auch für Erstbesucher leichter nutzbar. Je nachdem, ob Sie die Aussicht oder die einfache, stabile Nutzung priorisieren, können Sie wählen. Wenn Sie lieber ein natürliches Freiluft-Onsen inmitten der Natur genießen möchten, ist auch ein Outdoor-Onsen eine Option.
Das Wichtigste beim Sandbad-Onsen ist, nicht zu lange zu bleiben und ausreichend zu trinken. Durch Wärme und Druck beginnt das Schwitzen schnell, sodass man früher müde werden kann als bei einem normalen Onsen. Als Richtwert gelten etwa 10 Minuten. Wenn der Schweiß stark fließt und Sie sich unwohl fühlen, sollten Sie unabhängig von der Zeit aufstehen. Ein Glas Wasser vor und nach dem Bad hilft, Schwindel durch Dehydrierung zu vermeiden.
Da Wärme und Druck gleichzeitig wirken, ist die Belastung für den Körper nicht gering. Menschen mit Vorerkrankungen wie Herzkrankheiten oder Bluthochdruck, Schwangere, ältere Menschen und Kinder sollten vor der Nutzung die Einrichtung fragen oder einen Arzt konsultieren. Auch wer empfindlich auf Hitze reagiert oder Druck nicht mag, sollte sich nicht überanstrengen. Diese Hinweise gelten grundsätzlich auch für Onsen insgesamt; die Situationen, in denen man das Baden meiden sollte, sind im Artikel zu den Vorsichtsmaßnahmen beim Onsen zusammengefasst.
Nach der Erfahrung kann man sich stärker erschöpft fühlen als erwartet. Planen Sie nicht zu viele Termine direkt danach, sondern nehmen Sie sich Zeit für Pause und Flüssigkeitszufuhr, bevor Sie weiterziehen.
Als Richtwert gelten etwa 10 Minuten. Da das Schwitzen schnell einsetzt, sollten Sie nicht starr auf die Zeit achten. Wenn Sie sich unwohl fühlen, steigen Sie bitte ohne Zögern auf. Das Personal weist oft ebenfalls darauf hin, also folgen Sie auch dessen Anweisungen.
Während eine Sauna den Körper mit heißer Luft erwärmt, liegt beim Sandbad-Onsen erwärmter Sand dicht am Körper an und überträgt die Wärme, zusätzlich kommt der Druck durch das Gewicht des Sands hinzu. Die liegende Position und das Druckgefühl sind die größten Unterschiede zur Sauna.
In vielen Einrichtungen zieht man einen speziellen Yukata an. Auch im Saraku erfolgt nach dem Bezahlen der Wechsel in den Yukata. Ob man ein Handtuch mitbringen muss oder ob es ausgeliehen wird, hängt von der Einrichtung ab. Es ist daher ratsam, dies vorher zu prüfen.
Der bekannteste Ort ist Ibusuki in der Präfektur Kagoshima, wo Einrichtungen wie das Suna-mushi-Kaikan Saraku bekannt sind. Auch in Beppu in der Präfektur Oita gibt es mit Beppu Kaigan Suna-yu (Sand SPA) die Möglichkeit, mit Meerblick zu baden. Preise und Öffnungszeiten ändern sich je nach Saison und Einrichtung, daher empfiehlt sich eine vorherige Prüfung.
Da gleichzeitig Wärme und Druck wirken, sollten Personen mit Vorerkrankungen wie Herzkrankheiten oder Bluthochdruck sowie Schwangere vor der Nutzung die Einrichtung fragen oder einen Arzt konsultieren. Wenn Ihr Arzt das Baden eingeschränkt hat, gilt diese Anweisung vorrangig.
Ein Sandbad-Onsen ist ein in Japan besonders charakteristisches Onsen-Erlebnis, bei dem man sich in von Quellwärme erwärmten Sand eingräbt. Wärme und das Gewicht des Sands wirken gleichzeitig, sodass man schon in kurzer Zeit leicht schwitzt und die Belastung für den Körper tendenziell stärker ist als bei einem normalen Bad. Der bekannteste Ort ist Ibusuki in der Präfektur Kagoshima, und auch in Beppu kann man ein Sandbad am Meer erleben.
Wenn Sie zum ersten Mal gehen, sollten Sie nicht nur wegen der Seltenheit zu lange bleiben. Orientieren Sie sich an etwa 10 Minuten, trinken Sie ausreichend, und prüfen Sie im Zweifel vorher Ihren Gesundheitszustand. Wenn Sie diese Punkte beachten, kann ein Sandbad-Onsen ein angenehmer Einstieg sein, um die japanische Onsen-Kultur kennenzulernen.