Entdecken Sie Kusatsu Onsen in Gunma: die Yubatake-Landschaft mit rund 4.000 L pro Minute, das stark saure Wasser mit pH um 2, Yumomi im Netsunoyu, die Nishinokawara Open-Air-Bäder, die Tour der Außenthermen, die Anreise ab Naganohara-Kusatsuguchi und wichtige Baderegeln.
Veröffentlicht: 14.01.2026
Entdecken Sie Kusatsu Onsen in Gunma: die Yubatake-Landschaft mit rund 4.000 L pro Minute, das stark saure Wasser mit pH um 2, Yumomi im Netsunoyu, die Nishinokawara Open-Air-Bäder, die Tour der Außenthermen, die Anreise ab Naganohara-Kusatsuguchi und wichtige Baderegeln.
Veröffentlicht: 14.01.2026
Kusatsu Onsen ist ein Thermalort in Kusatsu, Gunma, dessen berühmtes Zentrum die Yubatake-Landschaft bildet und dessen Wasser mit einem pH-Wert um 2 zu den stärksten Säurequellen Japans zählt. Auf dem Hochplateau in etwa 1.200 m Höhe gelegen, ist die natürliche Quellschüttung so reichlich, dass man die Präsenz des Onsen schon beim Spaziergang durch die Stadt mit Blick, Geruch und Dampf spürt. Als erstes Ziel unter Japans bekannten Thermalorten ist es ideal, doch wer die Reizung des Wassers und die hohe Badetemperatur versteht, kann den Besuch noch besser genießen.
Wichtig für Reisende ist es nicht nur, „weil es berühmt ist“ hinzugehen, sondern die Struktur der Stadt rund um Yubatake zu verstehen und das stark saure Wasser ohne Überforderung zu erleben. Das Wasser von Kusatsu ist zwar stark desinfizierend, kann aber empfindliche Haut reizen, und viele Bäder sind sehr heiß. In diesem Artikel fassen wir die Besonderheiten und Quellen von Kusatsu Onsen, Yubatake, Netsunoyu, Nishinokawara Rotenburo und die Außenthermen, die richtige Badeweise, Vorsichtsmaßnahmen und die Anreise anhand offizieller Informationen der Stadt Kusatsu und des Kusatsu Onsen Tourismusverbands zusammen.
Das Symbol von Kusatsu ist Yubatake, fast genau im Zentrum der Onsen-Stadt. Das aus dem Boden aufsteigende Wasser fließt durch sieben Holzrinnen, kühlt dabei an der Luft ab und fällt dann wie ein kleiner Wasserfall hinab. Am Boden der Holzrinnen setzen sich Yu-no-hana ab, die hier gesammelt werden, ein typisch Kusatsu-typischer Anblick. Die Yubatake-Quelle soll rund 4.000 Liter pro Minute liefern; tagsüber beeindrucken Dampf und Holzarchitektur, nachts verändert die Beleuchtung die Atmosphäre deutlich.
Da sich die Thermalstadt strahlenförmig um Yubatake gruppiert, lässt sie sich bequem zu Fuß erkunden. Souvenirläden, Restaurants, Außenthermen und Fußbäder liegen dicht um Yubatake, sodass es sinnvoll ist, zuerst eine Runde um die Quelle zu machen und sich einen Überblick zu verschaffen. Auch vom Busterminal bis Yubatake sind es nur wenige Gehminuten, also ein sehr klarer Ausgangspunkt für den Aufenthalt.
Wenn man Kusatsu erklärt, darf die starke Säure des Wassers nicht fehlen. Laut offizieller Beschreibung der Stadt ist die Quellqualität „saure, hypotone, heiße Quelle“, und die Yubatake-Quelle wird mit einem pH-Wert um 2,0 beschrieben. Es heißt sogar, dass ein in das Wasser gelegter Nagel in etwa zehn Tagen aufgelöst wird, was die hohe Säure im japanischen Vergleich verdeutlicht. Stark saures Wasser ist für seine desinfizierende Wirkung bekannt, kann aber auch die Haut stärker beanspruchen.
Neben Yubatake gibt es in Kusatsu mehrere Quellen, darunter Yubatake, Bandai, Shirahata, Jizo, Nikawa und Nishinokawara. Die Bandai-Quelle gilt als ergiebigste Quelle und ist zudem sehr heiß. Da Temperatur, Farbe und Säureempfinden je nach Quelle und Bad unterschiedlich sind, verändert sich das Badegefühl von Haus zu Haus. Wer die Wasserqualität sicher kennen möchte, sollte das jeweils ausgehängte Analyseblatt mit Quellart und pH-Wert prüfen.
Wie stark saure Quellen auf Haut und Körpergefühl wirken, erklären wir in Merkmale saurer Onsen und Badehinweise. Wie man den pH-Wert liest, zeigt So liest man den pH-Wert eines Onsen. Einen Überblick über Quelltypen bietet Onsen-Quellarten für Einsteiger. Für Kusatsu gilt vor allem: Das Wasser ist stark desinfizierend, aber auch entsprechend reizend.
Kusatsu hat eine einzigartige Tradition namens Yumomi: heißes Quellwasser wird mit Brettern gerührt, um es ohne Verdünnung mit Wasser auf eine geeignete Temperatur zu bringen. Direkt neben Yubatake zeigt Netsunoyu täglich die Yumomi- und Tanzvorführung „Yumomi to Odori Show“. Laut dem Kusatsu Onsen Tourismusverband findet die Show mehrmals täglich am Vor- und Nachmittag statt, wobei sich die Uhrzeiten je nach Saison ändern. Für alle, die die Onsen-Kultur von Kusatsu in kurzer Zeit verstehen möchten, ist dies ein leicht einzuplanender Programmpunkt.
Hinter Yumomi steht die Badeform Jikan-yu. Dabei folgt man dem Ruf des Yucho, steigt nur kurz ins Wasser und wieder heraus und gewöhnt sich so an das heiße, starke Wasser, ohne zu überhitzen. Diese Praxis entstand aus der Notwendigkeit, das heiße und reizstarke Wasser von Kusatsu angenehm zu nutzen. Wer die Yumomi-Show sieht, versteht, wie eng diese Kultur mit der Eigenart des Wassers verbunden ist.
Wer offene Weite schätzt, findet im Nishinokawara Rotenburo am westlichen Rand des Thermalorts eine sehr passende Wahl. Es liegt am Ende des Nishinokawara-Parks, in dem an vielen Stellen heißes Wasser aus dem Boden tritt, und bietet ein großes Freiluftbad mit einer der größten Flächen in Kusatsu sowie einer Berglandschaft, wie sie für ein Hochplateau typisch ist. Es ist zu Fuß von Yubatake erreichbar, aber man sollte genug Zeit für den Spaziergang durch den Park einplanen. Die Öffnungszeiten ändern sich je nach Saison, und im Sommer und Winter beginnen sie zu unterschiedlichen Zeiten, daher ist eine vorherige Prüfung sinnvoll.
Auch der Reiz der gemeinschaftlichen Bäder, der Außenthermen, ist groß. In Kusatsu gibt es kostenlos nutzbare Gemeinschaftsbäder, die von der Bevölkerung verwaltet werden, und diese haben oft einen stark lokalen Charakter und sehr heißes Wasser. Einige sind auch für Touristen zugänglich, doch da das Wasser meist direkt aus der Quelle kommt und kaum verdünnt wird, sollte man sie eher für kurze Besuche einplanen. Wer ein großzügiges Bad mit Ruhe genießen möchte, wählt das Nishinokawara Rotenburo; wer das heiße Wasser und die lokalen Regeln von Kusatsu erleben möchte, ist bei den Außenthermen richtig.
| Badeort | Merkmale | Geeignet für | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Einrichtungen und Fußbäder rund um Yubatake | Zentrum der Landschaft, gute Erreichbarkeit | Wer Landschaft und Stadtbummel priorisiert | Badeeinrichtungen können stark besucht sein |
| Nishinokawara Rotenburo | Großes Freiluftbad mit viel Weite | Wer Offenheit und Panorama sucht | Zeit für den Park einplanen, Öffnungszeiten saisonabhängig |
| Außenthermen (Gemeinschaftsbäder) | Heißes Quellwasser direkt aus der Quelle, lokale Regeln | Wer heißes Wasser und Kultur erleben möchte | Hohe Temperatur, kein langes Baden, Vorrang für Einheimische |
Wie man ein Freiluftbad im Einklang mit der Natur genießt, fassen wir auch in Rotenburo in der Natur zusammen.
Da Kusatsu hoch gelegen ist, unterscheiden sich die Jahreszeiten klimatisch stark. Im Sommer ist es angenehm kühl und ideal als Sommerfrische, im Herbst sind das bunte Laub und der aufsteigende Dampf ein Höhepunkt. Im Winter locken verschneites Yubatake und Schneefreiluftbäder, doch Schnee und gefrorene Straßen erschweren die Fortbewegung. Es lohnt sich also, je nach Priorität zwischen Landschaft und Mobilität den passenden Zeitpunkt zu wählen.
| Jahreszeit | Höhepunkt | Hinweis |
|---|---|---|
| Sommer | Kühle Hochlandluft, Erholung von der Hitze | Wegen der Höhe sind morgens und abends Jacken sinnvoll |
| Herbst | Herbstlaub und Dampf von Yubatake | In der Ausflugszeit oft stark besucht |
| Winter | Verschneites Yubatake und Schneerotenburo | Schnee und Glätte verlängern die Wege |
Zu jeder Jahreszeit hat Kusatsu seinen Reiz, doch im Winter wird der Onsen-Charakter besonders deutlich. Dafür braucht man aber gute Winterkleidung und Vorsorge bei der Anreise. Eine zusätzliche Schicht ist unabhängig von der Saison empfehlenswert.
Da das Wasser von Kusatsu sehr sauer ist, kann es empfindliche Haut oder Wunden reizen. Wer ein Brennen oder Unbehagen spürt, sollte sofort aus dem Wasser gehen und nichts erzwingen. Wenn Sie sich Sorgen machen, wählen Sie ein Bad, in dem man sich nach dem Baden kurz mit klarem Wasser abspülen kann. Starke Säure kann auch Metall angreifen, daher können Ringe, Halsketten und ähnliche Accessoires verfärben; am besten legt man sie vorher ab.
Außerdem sollte man beachten, dass viele Becken sehr heiß sind. In Kusatsu wird die Quelle traditionell nicht mit Wasser verdünnt, sondern durch Yumomi und ähnliche Methoden abgekühlt, weshalb man oft sehr heißes Wasser antrifft. Statt lange bis zu den Schultern einzutauchen, ist es sicherer, kürzer und mehrmals zu baden und dazwischen Pausen und Flüssigkeit aufzunehmen. Nach Alkohol oder bei schlechtem Befinden sollte man nicht baden, und bei einer stark sauren Quelle ist besondere Vorsicht ratsam.
Kusatsu Onsen ist nicht allein per Bahn erreichbar; vom nächsten Bahnhof muss man mit dem Bus weiterfahren. Bei einer Anreise mit dem Zug ist der JR-Agatsuma Line Bahnhof Naganohara-Kusatsuguchi das Tor zur Region. Vom Bahnhof Ueno dauert der Limited Express Kusatsu-Shima bis Naganohara-Kusatsuguchi etwa 2,5 Stunden. Von dort fährt man mit einer Linie von JR Bus Kanto oder einem ähnlichen Bus zum Kusatsu Onsen Busterminal, wofür etwa 25 Minuten veranschlagt werden. Vom Busterminal bis Yubatake sind es nur wenige Gehminuten, und man steht direkt im Zentrum.
Von Tokio aus ist ein Tagesausflug möglich, aber mit Stadtbummel, mehreren Bädern und der Yumomi-Show ist eine Übernachtung entspannter. Mit dem Auto ist man flexibler, doch im Winter können Schnee und Glätte zum Problem werden, und in Ferienzeiten sind Straßen und Parkplätze oft stark belastet. Im Winter sollte man Reifenzustand und Wetterlage unbedingt prüfen; bei Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln lohnt ein Blick auf Takt und letzte Busverbindung.
Kusatsu zählt seit langem zusammen mit Arima und Gero zu den „drei großen Quellen Japans“. Überliefert wird, dass der Zen-Mönch Banri Shuku im Muromachi-Zeitalter diese drei Quellen nannte und dass der Konfuzianer Hayashi Razan in der frühen Edo-Zeit von den „drei großen Quellen unter dem Himmel“ sprach. Eine Einordnung zu den drei berühmten Quellen und weiteren bekannten Onsen finden Sie auch in 10 berühmte Onsen in Japan. Wer Unterkünfte oder Tagesbäder in Kusatsu sucht, findet über Liste der Einrichtungen und Suche passende Filter nach Region und Budget.
Nein, am Ende ist immer eine Busfahrt nötig. Man fährt mit der JR Agatsuma Line bis Naganohara-Kusatsuguchi und dann mit dem Linienbus etwa 25 Minuten bis zum Kusatsu Onsen Busterminal. Vom Bahnhof Ueno bis Naganohara-Kusatsuguchi dauert der Limited Express Kusatsu-Shima etwa 2,5 Stunden.
Das Wasser von Kusatsu ist mit einem pH-Wert um 2 extrem sauer und stark desinfizierend, aber eben auch reizend. Viele Menschen können problemlos baden, empfindliche Haut oder Wunden können jedoch reagieren. Bei Unbehagen sofort aussteigen, nicht lange baden und im Zweifel ein Bad wählen, in dem man sich nachher mit klarem Wasser abspülen kann.
Ja. Wenn Sie eine Runde um Yubatake drehen, im Nishinokawara Rotenburo oder in einer Außentherme baden und, wenn es zeitlich passt, die Yumomi-Show im Netsunoyu sehen, bekommen Sie die wichtigsten Seiten von Kusatsu gut mit. Wer jedoch mehrere Bäder und die Unterschiede zwischen Morgen und Abend an Yubatake erleben möchte, sollte übernachten.
Yubatake selbst ist keine Badeeinrichtung, sondern eine Anlage zum Abkühlen der Quelle. Es ist ein Ort, um die Landschaft und die Quelle zu sehen; zum Baden nutzt man Ryokan, Tagesbäder, das Nishinokawara Rotenburo oder die Außenthermen. In der Nähe gibt es auch Fußbäder.
Weil das heiße Quellwasser traditionell nicht mit Wasser verdünnt, sondern durch Yumomi und ähnliche Methoden abgekühlt wird. Dadurch trifft man oft auf sehr heißes Wasser, und es gibt auch die Badeform Jikan-yu, bei der man auf Kommandos nur kurz ins Wasser geht. In heißem Wasser sollte man sich nicht zwingen, sondern lieber mehrfach kurz baden.
Kusatsu Onsen ist ein berühmter Thermalort in Kusatsu, Gunma, bekannt für die Yubatake-Landschaft mit rund 4.000 Litern pro Minute und für sein stark saures Wasser mit pH um 2, eines der charakteristischsten in Japan. Auf dem Hochplateau in etwa 1.200 m Höhe liegen Yumomi und Netsunoyu, das Nishinokawara Rotenburo und die Außenthermen so kompakt rund um Yubatake, dass sich hier vieles auf engem Raum erleben lässt. Zusammen mit Arima und Gero gehört Kusatsu seit Langem zu den drei großen Quellen Japans.
Wer zum ersten Mal kommt, sollte zuerst eine Runde um Yubatake drehen, die Struktur der Stadt erfassen und nur ein oder zwei Badeorte auswählen. Wer versteht, dass das Wasser stark sauer und oft sehr heiß ist, und nicht zu lange badet, kann Kusatsu entspannt und sicher genießen.
Kusatsu Onsen ist ein Thermalort in Kusatsu, Gunma, dessen berühmtes Zentrum die Yubatake-Landschaft bildet und dessen Wasser mit einem pH-Wert um 2 zu den stärksten Säurequellen Japans zählt. Auf dem Hochplateau in etwa 1.200 m Höhe gelegen, ist die natürliche Quellschüttung so reichlich, dass man die Präsenz des Onsen schon beim Spaziergang durch die Stadt mit Blick, Geruch und Dampf spürt. Als erstes Ziel unter Japans bekannten Thermalorten ist es ideal, doch wer die Reizung des Wassers und die hohe Badetemperatur versteht, kann den Besuch noch besser genießen.
Wichtig für Reisende ist es nicht nur, „weil es berühmt ist“ hinzugehen, sondern die Struktur der Stadt rund um Yubatake zu verstehen und das stark saure Wasser ohne Überforderung zu erleben. Das Wasser von Kusatsu ist zwar stark desinfizierend, kann aber empfindliche Haut reizen, und viele Bäder sind sehr heiß. In diesem Artikel fassen wir die Besonderheiten und Quellen von Kusatsu Onsen, Yubatake, Netsunoyu, Nishinokawara Rotenburo und die Außenthermen, die richtige Badeweise, Vorsichtsmaßnahmen und die Anreise anhand offizieller Informationen der Stadt Kusatsu und des Kusatsu Onsen Tourismusverbands zusammen.
Das Symbol von Kusatsu ist Yubatake, fast genau im Zentrum der Onsen-Stadt. Das aus dem Boden aufsteigende Wasser fließt durch sieben Holzrinnen, kühlt dabei an der Luft ab und fällt dann wie ein kleiner Wasserfall hinab. Am Boden der Holzrinnen setzen sich Yu-no-hana ab, die hier gesammelt werden, ein typisch Kusatsu-typischer Anblick. Die Yubatake-Quelle soll rund 4.000 Liter pro Minute liefern; tagsüber beeindrucken Dampf und Holzarchitektur, nachts verändert die Beleuchtung die Atmosphäre deutlich.
Da sich die Thermalstadt strahlenförmig um Yubatake gruppiert, lässt sie sich bequem zu Fuß erkunden. Souvenirläden, Restaurants, Außenthermen und Fußbäder liegen dicht um Yubatake, sodass es sinnvoll ist, zuerst eine Runde um die Quelle zu machen und sich einen Überblick zu verschaffen. Auch vom Busterminal bis Yubatake sind es nur wenige Gehminuten, also ein sehr klarer Ausgangspunkt für den Aufenthalt.
Wenn man Kusatsu erklärt, darf die starke Säure des Wassers nicht fehlen. Laut offizieller Beschreibung der Stadt ist die Quellqualität „saure, hypotone, heiße Quelle“, und die Yubatake-Quelle wird mit einem pH-Wert um 2,0 beschrieben. Es heißt sogar, dass ein in das Wasser gelegter Nagel in etwa zehn Tagen aufgelöst wird, was die hohe Säure im japanischen Vergleich verdeutlicht. Stark saures Wasser ist für seine desinfizierende Wirkung bekannt, kann aber auch die Haut stärker beanspruchen.
Neben Yubatake gibt es in Kusatsu mehrere Quellen, darunter Yubatake, Bandai, Shirahata, Jizo, Nikawa und Nishinokawara. Die Bandai-Quelle gilt als ergiebigste Quelle und ist zudem sehr heiß. Da Temperatur, Farbe und Säureempfinden je nach Quelle und Bad unterschiedlich sind, verändert sich das Badegefühl von Haus zu Haus. Wer die Wasserqualität sicher kennen möchte, sollte das jeweils ausgehängte Analyseblatt mit Quellart und pH-Wert prüfen.
Wie stark saure Quellen auf Haut und Körpergefühl wirken, erklären wir in Merkmale saurer Onsen und Badehinweise. Wie man den pH-Wert liest, zeigt So liest man den pH-Wert eines Onsen. Einen Überblick über Quelltypen bietet Onsen-Quellarten für Einsteiger. Für Kusatsu gilt vor allem: Das Wasser ist stark desinfizierend, aber auch entsprechend reizend.
Kusatsu hat eine einzigartige Tradition namens Yumomi: heißes Quellwasser wird mit Brettern gerührt, um es ohne Verdünnung mit Wasser auf eine geeignete Temperatur zu bringen. Direkt neben Yubatake zeigt Netsunoyu täglich die Yumomi- und Tanzvorführung „Yumomi to Odori Show“. Laut dem Kusatsu Onsen Tourismusverband findet die Show mehrmals täglich am Vor- und Nachmittag statt, wobei sich die Uhrzeiten je nach Saison ändern. Für alle, die die Onsen-Kultur von Kusatsu in kurzer Zeit verstehen möchten, ist dies ein leicht einzuplanender Programmpunkt.
Hinter Yumomi steht die Badeform Jikan-yu. Dabei folgt man dem Ruf des Yucho, steigt nur kurz ins Wasser und wieder heraus und gewöhnt sich so an das heiße, starke Wasser, ohne zu überhitzen. Diese Praxis entstand aus der Notwendigkeit, das heiße und reizstarke Wasser von Kusatsu angenehm zu nutzen. Wer die Yumomi-Show sieht, versteht, wie eng diese Kultur mit der Eigenart des Wassers verbunden ist.
Wer offene Weite schätzt, findet im Nishinokawara Rotenburo am westlichen Rand des Thermalorts eine sehr passende Wahl. Es liegt am Ende des Nishinokawara-Parks, in dem an vielen Stellen heißes Wasser aus dem Boden tritt, und bietet ein großes Freiluftbad mit einer der größten Flächen in Kusatsu sowie einer Berglandschaft, wie sie für ein Hochplateau typisch ist. Es ist zu Fuß von Yubatake erreichbar, aber man sollte genug Zeit für den Spaziergang durch den Park einplanen. Die Öffnungszeiten ändern sich je nach Saison, und im Sommer und Winter beginnen sie zu unterschiedlichen Zeiten, daher ist eine vorherige Prüfung sinnvoll.
Auch der Reiz der gemeinschaftlichen Bäder, der Außenthermen, ist groß. In Kusatsu gibt es kostenlos nutzbare Gemeinschaftsbäder, die von der Bevölkerung verwaltet werden, und diese haben oft einen stark lokalen Charakter und sehr heißes Wasser. Einige sind auch für Touristen zugänglich, doch da das Wasser meist direkt aus der Quelle kommt und kaum verdünnt wird, sollte man sie eher für kurze Besuche einplanen. Wer ein großzügiges Bad mit Ruhe genießen möchte, wählt das Nishinokawara Rotenburo; wer das heiße Wasser und die lokalen Regeln von Kusatsu erleben möchte, ist bei den Außenthermen richtig.
| Badeort | Merkmale | Geeignet für | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Einrichtungen und Fußbäder rund um Yubatake | Zentrum der Landschaft, gute Erreichbarkeit | Wer Landschaft und Stadtbummel priorisiert | Badeeinrichtungen können stark besucht sein |
| Nishinokawara Rotenburo | Großes Freiluftbad mit viel Weite | Wer Offenheit und Panorama sucht | Zeit für den Park einplanen, Öffnungszeiten saisonabhängig |
| Außenthermen (Gemeinschaftsbäder) | Heißes Quellwasser direkt aus der Quelle, lokale Regeln | Wer heißes Wasser und Kultur erleben möchte | Hohe Temperatur, kein langes Baden, Vorrang für Einheimische |
Wie man ein Freiluftbad im Einklang mit der Natur genießt, fassen wir auch in Rotenburo in der Natur zusammen.
Da Kusatsu hoch gelegen ist, unterscheiden sich die Jahreszeiten klimatisch stark. Im Sommer ist es angenehm kühl und ideal als Sommerfrische, im Herbst sind das bunte Laub und der aufsteigende Dampf ein Höhepunkt. Im Winter locken verschneites Yubatake und Schneefreiluftbäder, doch Schnee und gefrorene Straßen erschweren die Fortbewegung. Es lohnt sich also, je nach Priorität zwischen Landschaft und Mobilität den passenden Zeitpunkt zu wählen.
| Jahreszeit | Höhepunkt | Hinweis |
|---|---|---|
| Sommer | Kühle Hochlandluft, Erholung von der Hitze | Wegen der Höhe sind morgens und abends Jacken sinnvoll |
| Herbst | Herbstlaub und Dampf von Yubatake | In der Ausflugszeit oft stark besucht |
| Winter | Verschneites Yubatake und Schneerotenburo | Schnee und Glätte verlängern die Wege |
Zu jeder Jahreszeit hat Kusatsu seinen Reiz, doch im Winter wird der Onsen-Charakter besonders deutlich. Dafür braucht man aber gute Winterkleidung und Vorsorge bei der Anreise. Eine zusätzliche Schicht ist unabhängig von der Saison empfehlenswert.
Da das Wasser von Kusatsu sehr sauer ist, kann es empfindliche Haut oder Wunden reizen. Wer ein Brennen oder Unbehagen spürt, sollte sofort aus dem Wasser gehen und nichts erzwingen. Wenn Sie sich Sorgen machen, wählen Sie ein Bad, in dem man sich nach dem Baden kurz mit klarem Wasser abspülen kann. Starke Säure kann auch Metall angreifen, daher können Ringe, Halsketten und ähnliche Accessoires verfärben; am besten legt man sie vorher ab.
Außerdem sollte man beachten, dass viele Becken sehr heiß sind. In Kusatsu wird die Quelle traditionell nicht mit Wasser verdünnt, sondern durch Yumomi und ähnliche Methoden abgekühlt, weshalb man oft sehr heißes Wasser antrifft. Statt lange bis zu den Schultern einzutauchen, ist es sicherer, kürzer und mehrmals zu baden und dazwischen Pausen und Flüssigkeit aufzunehmen. Nach Alkohol oder bei schlechtem Befinden sollte man nicht baden, und bei einer stark sauren Quelle ist besondere Vorsicht ratsam.
Kusatsu Onsen ist nicht allein per Bahn erreichbar; vom nächsten Bahnhof muss man mit dem Bus weiterfahren. Bei einer Anreise mit dem Zug ist der JR-Agatsuma Line Bahnhof Naganohara-Kusatsuguchi das Tor zur Region. Vom Bahnhof Ueno dauert der Limited Express Kusatsu-Shima bis Naganohara-Kusatsuguchi etwa 2,5 Stunden. Von dort fährt man mit einer Linie von JR Bus Kanto oder einem ähnlichen Bus zum Kusatsu Onsen Busterminal, wofür etwa 25 Minuten veranschlagt werden. Vom Busterminal bis Yubatake sind es nur wenige Gehminuten, und man steht direkt im Zentrum.
Von Tokio aus ist ein Tagesausflug möglich, aber mit Stadtbummel, mehreren Bädern und der Yumomi-Show ist eine Übernachtung entspannter. Mit dem Auto ist man flexibler, doch im Winter können Schnee und Glätte zum Problem werden, und in Ferienzeiten sind Straßen und Parkplätze oft stark belastet. Im Winter sollte man Reifenzustand und Wetterlage unbedingt prüfen; bei Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln lohnt ein Blick auf Takt und letzte Busverbindung.
Kusatsu zählt seit langem zusammen mit Arima und Gero zu den „drei großen Quellen Japans“. Überliefert wird, dass der Zen-Mönch Banri Shuku im Muromachi-Zeitalter diese drei Quellen nannte und dass der Konfuzianer Hayashi Razan in der frühen Edo-Zeit von den „drei großen Quellen unter dem Himmel“ sprach. Eine Einordnung zu den drei berühmten Quellen und weiteren bekannten Onsen finden Sie auch in 10 berühmte Onsen in Japan. Wer Unterkünfte oder Tagesbäder in Kusatsu sucht, findet über Liste der Einrichtungen und Suche passende Filter nach Region und Budget.
Nein, am Ende ist immer eine Busfahrt nötig. Man fährt mit der JR Agatsuma Line bis Naganohara-Kusatsuguchi und dann mit dem Linienbus etwa 25 Minuten bis zum Kusatsu Onsen Busterminal. Vom Bahnhof Ueno bis Naganohara-Kusatsuguchi dauert der Limited Express Kusatsu-Shima etwa 2,5 Stunden.
Das Wasser von Kusatsu ist mit einem pH-Wert um 2 extrem sauer und stark desinfizierend, aber eben auch reizend. Viele Menschen können problemlos baden, empfindliche Haut oder Wunden können jedoch reagieren. Bei Unbehagen sofort aussteigen, nicht lange baden und im Zweifel ein Bad wählen, in dem man sich nachher mit klarem Wasser abspülen kann.
Ja. Wenn Sie eine Runde um Yubatake drehen, im Nishinokawara Rotenburo oder in einer Außentherme baden und, wenn es zeitlich passt, die Yumomi-Show im Netsunoyu sehen, bekommen Sie die wichtigsten Seiten von Kusatsu gut mit. Wer jedoch mehrere Bäder und die Unterschiede zwischen Morgen und Abend an Yubatake erleben möchte, sollte übernachten.
Yubatake selbst ist keine Badeeinrichtung, sondern eine Anlage zum Abkühlen der Quelle. Es ist ein Ort, um die Landschaft und die Quelle zu sehen; zum Baden nutzt man Ryokan, Tagesbäder, das Nishinokawara Rotenburo oder die Außenthermen. In der Nähe gibt es auch Fußbäder.
Weil das heiße Quellwasser traditionell nicht mit Wasser verdünnt, sondern durch Yumomi und ähnliche Methoden abgekühlt wird. Dadurch trifft man oft auf sehr heißes Wasser, und es gibt auch die Badeform Jikan-yu, bei der man auf Kommandos nur kurz ins Wasser geht. In heißem Wasser sollte man sich nicht zwingen, sondern lieber mehrfach kurz baden.
Kusatsu Onsen ist ein berühmter Thermalort in Kusatsu, Gunma, bekannt für die Yubatake-Landschaft mit rund 4.000 Litern pro Minute und für sein stark saures Wasser mit pH um 2, eines der charakteristischsten in Japan. Auf dem Hochplateau in etwa 1.200 m Höhe liegen Yumomi und Netsunoyu, das Nishinokawara Rotenburo und die Außenthermen so kompakt rund um Yubatake, dass sich hier vieles auf engem Raum erleben lässt. Zusammen mit Arima und Gero gehört Kusatsu seit Langem zu den drei großen Quellen Japans.
Wer zum ersten Mal kommt, sollte zuerst eine Runde um Yubatake drehen, die Struktur der Stadt erfassen und nur ein oder zwei Badeorte auswählen. Wer versteht, dass das Wasser stark sauer und oft sehr heiß ist, und nicht zu lange badet, kann Kusatsu entspannt und sicher genießen.