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Vol.4
Hyōgo
Aug 9–11, 2025 Shiga·Nara Sauna-Reise

Arima Kaido Onsen Suzuran no Yu Erfahrungsgeschichte

Einswerden mit der Natur im Waldgarten

📅11. August 202518:00
Diese Begegnung geschah zufällig. Nach entspannenden Stunden im "Yurara-no-Yu Oshikuma" (Präfektur Nara) überkam mich plötzlich der Drang: "Ich will die Sommer‑Koshien‑Spiele sehen!" Bewölkt mit Regen, für die Jahreszeit ungewöhnlich kühl – selbst der Himmel schien mir gewogen. Mit beinahe göttlicher Zuversicht machte ich mich zum Stadion auf. Ich parkte in der Nähe und ging zum Schalter für Tageskarten. Dann der Dämpfer: "AUSVERKAUFT". Mir rutschte das Herz in die Hose. "Heißt das, heute komme ich gar nicht mehr rein?" – "Wörtlich genommen, ja." "Ist das Außenfeld nicht kostenlos?" – "Auch das ist kostenpflichtig." Also erneut Planänderung. Es war 16 Uhr – zu früh, um Saunas zu hoppen; zwischen zwei Saunagängen brauche ich mindestens sechs Stunden. Zurück im Auto überlegte ich: "Einfach zurück nach Naruto fahren?" Aber eine Reise so antiklimaktisch enden zu lassen, fühlte sich falsch an. Das Finale muss befreiend und erhebend sein. Ich schloss die Augen und lauschte meinem Körper. Er sehnte sich nach echten, natürlichen Quellen. So fand ich "Arima Kaido Onsen Suzuran-no-Yu".
Nach der Anmeldung reinigte ich mich und gab mich dem Arima‑typischen Innenbecken hin. Die Kraft verließ langsam den Körper, wohltuende Wärme durchströmte mich. Als der Schweiß kam, wechselte ich ins Kaltbecken – augenblicklich verblüfft von der Weichheit des Wassers, in dem man ewig bleiben möchte. Bei näherem Hinsehen: kontinuierlich fließendes "Miyamizu" – eine der 100 berühmten Wässer Japans. Arima‑Quellwasser plus Miyamizu: großartig. Selbst im Hochsommer fühlten sich 17 °C perfekt an. Noch beseelt vom Kaltbecken ging ich hinaus – der eigentliche Höhepunkt von Suzuran‑no‑Yu: ein Waldgarten mit Quellbecken, Hinoki‑Bad, Tsubo‑Töpfen, Löyly‑Sauna, Kaltbecken und reichlich Ruheplätzen. Ich war berührt von der stimmigen Wald‑und‑Garten‑Welt und steuerte die Löyly‑Sauna an; am Eingang lagen Vihta‑Bündel bereit. Drinnen umhüllte mich Hinoki‑Duft. Oben sitzend, Augen zu, atmete ich tief – der Puls stieg, es war Zeit. Aus der Sauna ging es ins mit Hinoki ausgekleidete Kaltbecken: überwältigende Wellen von Wohlgefühl. Mit geschlossenen Augen hörte ich die Natur – Gerüche des Waldes, ein Bad, das zu atmen schien. Beinahe wegsackend schleppte ich mich in den Ruhebereich und ließ völlig los. Wieder trugen mich Klang und Duft der Natur. Fünf Sätze vergingen wie im Flug. Heißes Quellwasser und Sauna in Harmonie mit der Natur – sich im Draußen entgrenzen. Ich war tief bewegt, wie gut sich das anfühlt. Ein weiterer großartiger Ort, und das als Finale der Reise: überwältigend. Damit endet diese Tour. Keine Spur von Müdigkeit – im Gegenteil: Ich bin aufgeladen. Welche Reise folgt? Wohin als Nächstes? Mit diesen Gedanken steuerte ich das Auto heim nach Naruto.
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Ausgewählt von einem Experten, der täglich Onsen- und Saunaeinrichtungen besucht und über 300 Orte erkundet hat — nur wirklich Außergewöhnliches wird vorgestellt.

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