Entdecken Sie Jozankei Onsen in Sapporos Minami-ku am Toyohira-Fluss. Erfahre Ursprung, natriumchloridhaltiges Thermalwasser, Futenno-Brücke, Kappa-Felsen, Jozan-Quellpark, Hoheikyo-Staudamm, Herbstlaub, Schnee und Anfahrt.
Veröffentlicht: 14.01.2026
Entdecken Sie Jozankei Onsen in Sapporos Minami-ku am Toyohira-Fluss. Erfahre Ursprung, natriumchloridhaltiges Thermalwasser, Futenno-Brücke, Kappa-Felsen, Jozan-Quellpark, Hoheikyo-Staudamm, Herbstlaub, Schnee und Anfahrt.
Veröffentlicht: 14.01.2026
Jozankei Onsen ist ein Thermalort in Sapporos Minami-ku, Hokkaido, mit Unterkünften entlang der Schlucht des Toyohira-Flusses. Er gilt als Sapporos „Hinterzimmer“ und ist eines der bekanntesten Thermalbäder der Region. Von Sapporos Zentrum aus ist er leicht mit Auto oder Bus zu erreichen, sodass sich Stadtbesuch und Onsen-Aufenthalt gut zu einer Reise verbinden lassen. Das Wasser ist vor allem natriumchloridhaltig, wird als schwer auskühlend nach dem Baden beschrieben und seit Langem als „Thermalbad mit heißem Wasser“ bezeichnet.
Wichtig für Reisende ist nicht nur die Nähe zu Sapporo, sondern auch, wie sich die Schluchtenlandschaft und die Jahreszeiten in die Reise einfügen lassen. Jozankei ist weniger ein Ort, den man von einem Ende zum anderen abläuft, sondern eher ein Onsen-Gebiet, das man durch Aufenthalt im Hotel, Spaziergänge in der Schlucht und Besuche nahegelegener Sehenswürdigkeiten erlebt. In diesem Artikel ordnen wir die Herkunft des Ortsnamens und der Erschließung als Badeort, die Quellenqualität, Highlights wie die Futami-Fußgängerbrücke und Kappa-Buchi, die Unterschiede der Jahreszeiten sowie die Anfahrt von Sapporo und New Chitose Airport anhand offizieller Informationen ein.
Die Besonderheit von Jozankei Onsen liegt darin, dass sich unweit des Zentrums von Sapporo, einer der größten Städte Hokkaidos, eine tiefe Schluchtlandschaft ausbreitet. Entlang des vom Toyohira-Fluss eingeschnittenen Tals stehen Hotels und Badeeinrichtungen, sodass man Ruhe fern des Stadtlärms mit der Nähe zur Großstadt verbinden kann. Die Bezeichnung „Hinterzimmer“ beschreibt diese Mischung aus Distanz zu Sapporo und naturnaher Lage sehr treffend.
Der Name des Ortes geht auf den Mönch zurück, dem die Entdeckung der Quelle zugeschrieben wird. Die Erschließung als Badeort soll 1866 in der Keio-Ära begonnen haben, als der Shugendo-Mönch Misei Jozan das in der Schlucht aufsteigende Wasser fand und als Ort zum Heilbaden erschloss. Der Ortsname „Jozankei“ soll auf diesen Jozan zurückgehen. Da Jahr und Ablauf als Überlieferung tradiert werden und sich Details je nach Quelle unterscheiden können, sei hier nur der grobe Ursprung festgehalten.
Das Wasser von Jozankei Onsen gehört überwiegend zur Gruppe der natriumchloridhaltigen Thermalquellen. Chloridquellen werden oft als Wasser beschrieben, das auf der Haut einen dünnen Film bildet und dadurch nach dem Baden Wärme länger hält. Genau darin liegt auch der Hintergrund dafür, dass Jozankei seit jeher als „Thermalbad mit heißem Wasser“ bezeichnet wird. Besonders im Winter ist das angenehm und macht den Ort zu einem beliebten Ziel in der kalten Jahreszeit.
Die wissenschaftlichen Hintergründe, warum Chloridquellen Wärme so gut speichern, oder die genauen Grenzwerte für Chloridionen sollen hier nicht vertieft werden; dazu siehe Was ist eine Chloridquelle?. Wer einen Überblick über die 10 wichtigsten Quellentypen möchte, findet ihn im Guide zu Onsen-Quellentypen. Selbst im selben Ort können Quelle und Wassernutzung je nach Hotel oder Einrichtung unterschiedlich sein; Temperatur, Verdünnung oder Erwärmung verändern das Gefühl erheblich. Vor dem Baden ist es am sichersten, den Quelltyp auf dem Aushang im Umkleidebereich oder Badehaus zu prüfen.
Dieser Artikel bietet allgemeine Informationen und garantiert keine bestimmten Heil- oder Gesundheitseffekte. Wer sich unwohl fühlt oder Vorerkrankungen hat, sollte sich nicht überanstrengen und den Anweisungen von Arzt oder Einrichtung folgen.
Beim Spaziergang durch Jozankei begegnet man an vielen Stellen Kappa-Figuren. Sie gehen auf die in der Schlucht des Toyohira-Flusses überlieferte Kappa-Legende zurück, in der Erzählungen über Kappa an Flussgumpen als Motiv der Onsen-Ortschaft beliebt wurden. Wer den Figuren folgt, erlebt die Welt von Jozankei noch intensiver.
Ein typisches Schluchtpanorama bietet die Futami-Fußgängerbrücke, bekannt als rote Hängebrücke. Von dort blickt man in die Schlucht hinab, einschließlich des sagenumwobenen Kappa-Buchi, und bekommt schnell ein Gefühl für die Talatmosphäre von Jozankei. Im Zentrum des Onsen-Ortes liegt der Jozan-Quellpark, der mit Fußbädern und in der Quelle gekochten Onsen-Eiern gestaltet wurde. Hier kann man die Wärme der Quelle auf andere Weise erleben als beim eigentlichen Baden.
Etwas weiter entfernt liegt der Hoheikyo-Staudamm, der als berühmter Ort für Herbstlaub bekannt ist. Das Gebiet um den Staudamm ist im Herbst besonders beliebt, und häufig wird der Zugang mit einem Elektrobus oder Hybridbus für Strecken mit eingeschränktem Privatverkehr erklärt. Für alle, denen nur der Onsen-Ort nicht reicht oder die mehr Natur sehen möchten, ist es ein lohnendes Ziel.
| Sehenswürdigkeit | Ort und Besonderheit | Empfohlene Zeit |
|---|---|---|
| Futami-Fußgängerbrücke | Rote Hängebrücke. Aussichtspunkt mit Blick in die Schlucht inklusive Kappa-Buchi | ca. 20–40 Minuten Spaziergang |
| Jozan-Quellpark | Im Zentrum des Onsen-Ortes. Fußbad und Onsen-Eier | etwa 30 Minuten Stopp |
| Kappa-Buchi und Kappa-Statuen | Legende um eine Flussspalte am Toyohira-Fluss. Viele Kappa-Statuen im Ort | zusammen mit dem Stadtspaziergang |
| Hoheikyo-Staudamm | Berühmter Ort für Herbstlaub. Teilweise Zugang per Elektrobus | etwa halber Tag |
Die Zeiten sind nur Richtwerte und ändern sich je nach Saison, Wetter, Andrang und Betriebssituation. Da viele Sehenswürdigkeiten zu Fuß erkundet werden, ist es sinnvoll, Badezeit und Spaziergangszeit getrennt zu planen. Die Nutzungszeiten der Einrichtungen und der Fahrplan des Elektrobus ändern sich je nach Jahr; vor dem Besuch sollte man die offiziellen Informationen prüfen.
Jozankei Onsen ist das ganze Jahr über nutzbar, doch wegen der Lage an der Schlucht verändert sich der Eindruck je nach Saison deutlich.
Besonders bekannt sind der Herbst mit seinem Laub und der Winter mit seiner Schneelandschaft. Das Laub rund um den Hoheikyo-Staudamm und in der Schlucht ist sehr beliebt, doch der Höhepunkt kann je nach Wetter jedes Jahr variieren; den Zeitraum sollte man daher stets in den offiziellen Informationen prüfen. Im Winter entsteht mit verschneiter Schlucht und aufsteigendem Dampf ein typisches Jozankei-Bild, doch Kälteschutz und gutes Schuhwerk sind unverzichtbar. Wer die Kombination aus salzhaltigem „heißen Wasser“ und Schnee genießen möchte, findet im Spezial über Schneebäder und Winter-Onsen weitere Hinweise. Für landschaftsorientierte Reisen ist Herbst oder Winter ideal, während der Frühling eine gute Wahl ist, wenn man es etwas ruhiger und weniger überlaufen mag.
Die Stärke von Jozankei Onsen ist die vergleichsweise kurze Distanz zum Zentrum von Sapporo. Stadtbesichtigung und Onsen-Aufenthalt lassen sich getrennt planen, sodass sich ein Onsen-Besuch leicht an den Anfang oder das Ende einer Hokkaido-Reise setzen lässt. Man kann etwa nach Essen und Shopping in Sapporo nach Jozankei fahren, dort übernachten und am nächsten Tag wieder zu Stadtbesichtigungen oder Weiterreise zurückkehren.
Ein Tagesausflug ist ebenfalls möglich, doch wer die Schlucht in Ruhe erkunden, die Umgebung besuchen und die Stille am Abend oder Morgen erleben möchte, ist mit einer Übernachtung besser beraten. Für alle, die Sapporos Besichtigungsdichte nicht schmälern und dennoch ein Onsen einbauen wollen, ist die Lage besonders praktisch.
Nach Jozankei Onsen fährt man meist mit dem Jotetsu-Bus von der Gegend um den Bahnhof Sapporo; die Fahrt dauert ungefähr 1 Stunde. Auch ohne Auto ist der Ort gut erreichbar, und im Winter bleibt die Anfahrt im Vergleich zu vielen anderen Onsen-Orten in Hokkaido relativ bequem. Mit Mietwagen lassen sich auch Ziele wie der Hoheikyo-Staudamm leichter ansteuern, doch in der Schneesaison sollte man Straßenlage und Glätte unbedingt prüfen.
Wer direkt vom New Chitose Airport anreist, sollte wegen der größeren Entfernung zu Sapporo genügend Zeit einplanen. Fahrzeiten, Fahrpläne und Betriebslagen ändern sich je nach Saison, daher ist es ratsam, vor Abfahrt die aktuellen Zeiten offiziell zu prüfen. Im Winter erhöhen Schnee und Eis den Reiseaufwand, deshalb sollten warme Kleidung und rutschfeste Schuhe vorbereitet sein.
Wenn Sie Unterkünfte oder Tagesbäder in Jozankei suchen, helfen unsere Liste der Einrichtungen und die Suchseite, die nach Region und Budget filtern. Für die Einordnung im Vergleich zu anderen berühmten Quellen empfehlen wir außerdem Japans 10 berühmte Onsen. Wer Wasser möglichst naturbelassen erleben und auch Verdünnung oder Erwärmung beachten möchte, sollte Was ist Gensen Kakenagashi? lesen.
Für Erstbesucher bietet sich eine Übernachtung von zwei Tagen und einer Nacht an: Anreisetag mit Onsen-Ort-Spaziergang und Fußbad im Jozan-Quellpark, am nächsten Tag Futami-Fußgängerbrücke und Hoheikyo-Staudamm. Bei einem Tagesausflug sollte man die Sehenswürdigkeiten auf ein oder zwei Ziele begrenzen und ein Hotel-Fußbad oder eine Tagesbadeeinrichtung einplanen.
Wer die Aussicht des Hotels und das Freiluftbad besonders wichtig findet, sollte nicht zu viel in den Tagesplan packen. Jozankei ist eher ein Ort, den man durch Aufenthalt erlebt, als einer, den man nur „abhakt“. Wer ihn vor oder nach Sapporo in die Reise einbaut, sollte die Zeit in Jozankei vorher festlegen, damit der Gesamtplan stabil bleibt.
Vor allem natriumchloridhaltige Thermalquellen. Weil das Wasser Salz enthält, wird oft gesagt, dass man nach dem Baden nicht so schnell auskühlt; seit Langem heißt der Ort auch „Thermalbad mit heißem Wasser“. Allerdings unterscheiden sich Quelle und Wassernutzung je nach Hotel oder Anlage, und Temperatur oder Verdünnung und Erwärmung beeinflussen das Gefühl. Vor dem Baden sollte man die Quellanalyse oder den Aushang der Einrichtung prüfen. Die Funktionsweise von Chloridquellen wird in Was ist eine Chloridquelle? erklärt.
Die Erschließung soll 1866 begonnen haben, als der Shugendo-Mönch Misei Jozan die Quelle in der Schlucht entdeckte; der Ortsname soll auf Jozan zurückgehen. Da Jahr und Ablauf als Überlieferung tradiert werden, unterscheiden sich Details je nach Quelle. Wenn man die Geschichte im Namen kennt, sieht man den Ortsspaziergang mit anderen Augen.
Vom Bereich um den Bahnhof Sapporo fährt man meist mit dem Jotetsu-Bus; die Fahrt dauert ungefähr 1 Stunde. Jozankei ist dadurch auch ohne Auto gut erreichbar. Vom New Chitose Airport ist die Entfernung größer, daher sollte man genügend Reisezeit einplanen. Fahrzeiten und Fahrpläne ändern sich je nach Saison und Betrieb, deshalb sollten Sie vor der Abfahrt die aktuellen Zeiten prüfen.
Da Jozankei an der Schlucht liegt, sind die Landschaften der Jahreszeiten ein großes Highlight, besonders das Herbstlaub und die Schneelandschaft im Winter. Das Laub rund um den Hoheikyo-Staudamm ist sehr beliebt, aber der beste Zeitpunkt hängt vom Wetter ab. Bitte prüfen Sie die Saison jedes Jahr in den offiziellen Informationen. Im Winter entsteht durch Schnee und Dampf ein typisches Jozankei-Bild, doch Kälteschutz und gutes Schuhwerk sind unverzichtbar.
Ja. Schon mit einem Spaziergang durch den Onsen-Ort, der Futami-Fußgängerbrücke, dem Fußbad im Jozan-Quellpark und einem Bad in einem Hotel oder Tagesbad kann man die Atmosphäre von Jozankei erleben. Wer allerdings bis zum Hoheikyo-Staudamm weiterfahren und die Schlucht morgens und abends erleben möchte, ist mit einer Übernachtung besser bedient. Durch die Nähe zu Sapporo lässt sich der Ort gut am ersten oder letzten Reisetag einbauen.
Jozankei Onsen ist ein berühmtes Thermalbad in Sapporos Minami-ku, Hokkaido, das sich entlang der Schlucht des Toyohira-Flusses erstreckt und als Sapporos „Hinterzimmer“ gilt. Die Erschließung als Badeort soll 1866 begonnen haben, als der Shugendo-Mönch Misei Jozan die Quelle fand; auch der Ortsname geht darauf zurück. Das Wasser gehört überwiegend zur natriumchloridhaltigen Gruppe und wird wegen seines salzigen Charakters als „Thermalbad mit heißem Wasser“ beschrieben. Von der Futami-Fußgängerbrücke und Kappa-Buchi über das Fußbad im Jozan-Quellpark bis zum Hoheikyo-Staudamm als berühmtem Ort für Herbstlaub gibt es viele mit der Schlucht verbundene Sehenswürdigkeiten.
Wer zum ersten Mal kommt, sollte den Aufenthalt im Hotel mit Spaziergängen in der Schlucht, dem Quellpark, der Futami-Fußgängerbrücke und dem Hoheikyo-Staudamm kombinieren. Der größte Vorteil ist die einfache Erreichbarkeit von Sapporos Zentrum, sodass sich Stadtbesuch und Onsen-Aufenthalt gut in eine einzige Reise fassen lassen. Die Wahl der Jahreszeit und die Frage, was man vom Hotel erwartet, sind die Schlüssel, um Jozankei gut zu genießen. Einen Überblick über die Quellentypen finden Sie im Guide zu Onsen-Quellentypen.
Jozankei Onsen ist ein Thermalort in Sapporos Minami-ku, Hokkaido, mit Unterkünften entlang der Schlucht des Toyohira-Flusses. Er gilt als Sapporos „Hinterzimmer“ und ist eines der bekanntesten Thermalbäder der Region. Von Sapporos Zentrum aus ist er leicht mit Auto oder Bus zu erreichen, sodass sich Stadtbesuch und Onsen-Aufenthalt gut zu einer Reise verbinden lassen. Das Wasser ist vor allem natriumchloridhaltig, wird als schwer auskühlend nach dem Baden beschrieben und seit Langem als „Thermalbad mit heißem Wasser“ bezeichnet.
Wichtig für Reisende ist nicht nur die Nähe zu Sapporo, sondern auch, wie sich die Schluchtenlandschaft und die Jahreszeiten in die Reise einfügen lassen. Jozankei ist weniger ein Ort, den man von einem Ende zum anderen abläuft, sondern eher ein Onsen-Gebiet, das man durch Aufenthalt im Hotel, Spaziergänge in der Schlucht und Besuche nahegelegener Sehenswürdigkeiten erlebt. In diesem Artikel ordnen wir die Herkunft des Ortsnamens und der Erschließung als Badeort, die Quellenqualität, Highlights wie die Futami-Fußgängerbrücke und Kappa-Buchi, die Unterschiede der Jahreszeiten sowie die Anfahrt von Sapporo und New Chitose Airport anhand offizieller Informationen ein.
Die Besonderheit von Jozankei Onsen liegt darin, dass sich unweit des Zentrums von Sapporo, einer der größten Städte Hokkaidos, eine tiefe Schluchtlandschaft ausbreitet. Entlang des vom Toyohira-Fluss eingeschnittenen Tals stehen Hotels und Badeeinrichtungen, sodass man Ruhe fern des Stadtlärms mit der Nähe zur Großstadt verbinden kann. Die Bezeichnung „Hinterzimmer“ beschreibt diese Mischung aus Distanz zu Sapporo und naturnaher Lage sehr treffend.
Der Name des Ortes geht auf den Mönch zurück, dem die Entdeckung der Quelle zugeschrieben wird. Die Erschließung als Badeort soll 1866 in der Keio-Ära begonnen haben, als der Shugendo-Mönch Misei Jozan das in der Schlucht aufsteigende Wasser fand und als Ort zum Heilbaden erschloss. Der Ortsname „Jozankei“ soll auf diesen Jozan zurückgehen. Da Jahr und Ablauf als Überlieferung tradiert werden und sich Details je nach Quelle unterscheiden können, sei hier nur der grobe Ursprung festgehalten.
Das Wasser von Jozankei Onsen gehört überwiegend zur Gruppe der natriumchloridhaltigen Thermalquellen. Chloridquellen werden oft als Wasser beschrieben, das auf der Haut einen dünnen Film bildet und dadurch nach dem Baden Wärme länger hält. Genau darin liegt auch der Hintergrund dafür, dass Jozankei seit jeher als „Thermalbad mit heißem Wasser“ bezeichnet wird. Besonders im Winter ist das angenehm und macht den Ort zu einem beliebten Ziel in der kalten Jahreszeit.
Die wissenschaftlichen Hintergründe, warum Chloridquellen Wärme so gut speichern, oder die genauen Grenzwerte für Chloridionen sollen hier nicht vertieft werden; dazu siehe Was ist eine Chloridquelle?. Wer einen Überblick über die 10 wichtigsten Quellentypen möchte, findet ihn im Guide zu Onsen-Quellentypen. Selbst im selben Ort können Quelle und Wassernutzung je nach Hotel oder Einrichtung unterschiedlich sein; Temperatur, Verdünnung oder Erwärmung verändern das Gefühl erheblich. Vor dem Baden ist es am sichersten, den Quelltyp auf dem Aushang im Umkleidebereich oder Badehaus zu prüfen.
Dieser Artikel bietet allgemeine Informationen und garantiert keine bestimmten Heil- oder Gesundheitseffekte. Wer sich unwohl fühlt oder Vorerkrankungen hat, sollte sich nicht überanstrengen und den Anweisungen von Arzt oder Einrichtung folgen.
Beim Spaziergang durch Jozankei begegnet man an vielen Stellen Kappa-Figuren. Sie gehen auf die in der Schlucht des Toyohira-Flusses überlieferte Kappa-Legende zurück, in der Erzählungen über Kappa an Flussgumpen als Motiv der Onsen-Ortschaft beliebt wurden. Wer den Figuren folgt, erlebt die Welt von Jozankei noch intensiver.
Ein typisches Schluchtpanorama bietet die Futami-Fußgängerbrücke, bekannt als rote Hängebrücke. Von dort blickt man in die Schlucht hinab, einschließlich des sagenumwobenen Kappa-Buchi, und bekommt schnell ein Gefühl für die Talatmosphäre von Jozankei. Im Zentrum des Onsen-Ortes liegt der Jozan-Quellpark, der mit Fußbädern und in der Quelle gekochten Onsen-Eiern gestaltet wurde. Hier kann man die Wärme der Quelle auf andere Weise erleben als beim eigentlichen Baden.
Etwas weiter entfernt liegt der Hoheikyo-Staudamm, der als berühmter Ort für Herbstlaub bekannt ist. Das Gebiet um den Staudamm ist im Herbst besonders beliebt, und häufig wird der Zugang mit einem Elektrobus oder Hybridbus für Strecken mit eingeschränktem Privatverkehr erklärt. Für alle, denen nur der Onsen-Ort nicht reicht oder die mehr Natur sehen möchten, ist es ein lohnendes Ziel.
| Sehenswürdigkeit | Ort und Besonderheit | Empfohlene Zeit |
|---|---|---|
| Futami-Fußgängerbrücke | Rote Hängebrücke. Aussichtspunkt mit Blick in die Schlucht inklusive Kappa-Buchi | ca. 20–40 Minuten Spaziergang |
| Jozan-Quellpark | Im Zentrum des Onsen-Ortes. Fußbad und Onsen-Eier | etwa 30 Minuten Stopp |
| Kappa-Buchi und Kappa-Statuen | Legende um eine Flussspalte am Toyohira-Fluss. Viele Kappa-Statuen im Ort | zusammen mit dem Stadtspaziergang |
| Hoheikyo-Staudamm | Berühmter Ort für Herbstlaub. Teilweise Zugang per Elektrobus | etwa halber Tag |
Die Zeiten sind nur Richtwerte und ändern sich je nach Saison, Wetter, Andrang und Betriebssituation. Da viele Sehenswürdigkeiten zu Fuß erkundet werden, ist es sinnvoll, Badezeit und Spaziergangszeit getrennt zu planen. Die Nutzungszeiten der Einrichtungen und der Fahrplan des Elektrobus ändern sich je nach Jahr; vor dem Besuch sollte man die offiziellen Informationen prüfen.
Jozankei Onsen ist das ganze Jahr über nutzbar, doch wegen der Lage an der Schlucht verändert sich der Eindruck je nach Saison deutlich.
Besonders bekannt sind der Herbst mit seinem Laub und der Winter mit seiner Schneelandschaft. Das Laub rund um den Hoheikyo-Staudamm und in der Schlucht ist sehr beliebt, doch der Höhepunkt kann je nach Wetter jedes Jahr variieren; den Zeitraum sollte man daher stets in den offiziellen Informationen prüfen. Im Winter entsteht mit verschneiter Schlucht und aufsteigendem Dampf ein typisches Jozankei-Bild, doch Kälteschutz und gutes Schuhwerk sind unverzichtbar. Wer die Kombination aus salzhaltigem „heißen Wasser“ und Schnee genießen möchte, findet im Spezial über Schneebäder und Winter-Onsen weitere Hinweise. Für landschaftsorientierte Reisen ist Herbst oder Winter ideal, während der Frühling eine gute Wahl ist, wenn man es etwas ruhiger und weniger überlaufen mag.
Die Stärke von Jozankei Onsen ist die vergleichsweise kurze Distanz zum Zentrum von Sapporo. Stadtbesichtigung und Onsen-Aufenthalt lassen sich getrennt planen, sodass sich ein Onsen-Besuch leicht an den Anfang oder das Ende einer Hokkaido-Reise setzen lässt. Man kann etwa nach Essen und Shopping in Sapporo nach Jozankei fahren, dort übernachten und am nächsten Tag wieder zu Stadtbesichtigungen oder Weiterreise zurückkehren.
Ein Tagesausflug ist ebenfalls möglich, doch wer die Schlucht in Ruhe erkunden, die Umgebung besuchen und die Stille am Abend oder Morgen erleben möchte, ist mit einer Übernachtung besser beraten. Für alle, die Sapporos Besichtigungsdichte nicht schmälern und dennoch ein Onsen einbauen wollen, ist die Lage besonders praktisch.
Nach Jozankei Onsen fährt man meist mit dem Jotetsu-Bus von der Gegend um den Bahnhof Sapporo; die Fahrt dauert ungefähr 1 Stunde. Auch ohne Auto ist der Ort gut erreichbar, und im Winter bleibt die Anfahrt im Vergleich zu vielen anderen Onsen-Orten in Hokkaido relativ bequem. Mit Mietwagen lassen sich auch Ziele wie der Hoheikyo-Staudamm leichter ansteuern, doch in der Schneesaison sollte man Straßenlage und Glätte unbedingt prüfen.
Wer direkt vom New Chitose Airport anreist, sollte wegen der größeren Entfernung zu Sapporo genügend Zeit einplanen. Fahrzeiten, Fahrpläne und Betriebslagen ändern sich je nach Saison, daher ist es ratsam, vor Abfahrt die aktuellen Zeiten offiziell zu prüfen. Im Winter erhöhen Schnee und Eis den Reiseaufwand, deshalb sollten warme Kleidung und rutschfeste Schuhe vorbereitet sein.
Wenn Sie Unterkünfte oder Tagesbäder in Jozankei suchen, helfen unsere Liste der Einrichtungen und die Suchseite, die nach Region und Budget filtern. Für die Einordnung im Vergleich zu anderen berühmten Quellen empfehlen wir außerdem Japans 10 berühmte Onsen. Wer Wasser möglichst naturbelassen erleben und auch Verdünnung oder Erwärmung beachten möchte, sollte Was ist Gensen Kakenagashi? lesen.
Für Erstbesucher bietet sich eine Übernachtung von zwei Tagen und einer Nacht an: Anreisetag mit Onsen-Ort-Spaziergang und Fußbad im Jozan-Quellpark, am nächsten Tag Futami-Fußgängerbrücke und Hoheikyo-Staudamm. Bei einem Tagesausflug sollte man die Sehenswürdigkeiten auf ein oder zwei Ziele begrenzen und ein Hotel-Fußbad oder eine Tagesbadeeinrichtung einplanen.
Wer die Aussicht des Hotels und das Freiluftbad besonders wichtig findet, sollte nicht zu viel in den Tagesplan packen. Jozankei ist eher ein Ort, den man durch Aufenthalt erlebt, als einer, den man nur „abhakt“. Wer ihn vor oder nach Sapporo in die Reise einbaut, sollte die Zeit in Jozankei vorher festlegen, damit der Gesamtplan stabil bleibt.
Vor allem natriumchloridhaltige Thermalquellen. Weil das Wasser Salz enthält, wird oft gesagt, dass man nach dem Baden nicht so schnell auskühlt; seit Langem heißt der Ort auch „Thermalbad mit heißem Wasser“. Allerdings unterscheiden sich Quelle und Wassernutzung je nach Hotel oder Anlage, und Temperatur oder Verdünnung und Erwärmung beeinflussen das Gefühl. Vor dem Baden sollte man die Quellanalyse oder den Aushang der Einrichtung prüfen. Die Funktionsweise von Chloridquellen wird in Was ist eine Chloridquelle? erklärt.
Die Erschließung soll 1866 begonnen haben, als der Shugendo-Mönch Misei Jozan die Quelle in der Schlucht entdeckte; der Ortsname soll auf Jozan zurückgehen. Da Jahr und Ablauf als Überlieferung tradiert werden, unterscheiden sich Details je nach Quelle. Wenn man die Geschichte im Namen kennt, sieht man den Ortsspaziergang mit anderen Augen.
Vom Bereich um den Bahnhof Sapporo fährt man meist mit dem Jotetsu-Bus; die Fahrt dauert ungefähr 1 Stunde. Jozankei ist dadurch auch ohne Auto gut erreichbar. Vom New Chitose Airport ist die Entfernung größer, daher sollte man genügend Reisezeit einplanen. Fahrzeiten und Fahrpläne ändern sich je nach Saison und Betrieb, deshalb sollten Sie vor der Abfahrt die aktuellen Zeiten prüfen.
Da Jozankei an der Schlucht liegt, sind die Landschaften der Jahreszeiten ein großes Highlight, besonders das Herbstlaub und die Schneelandschaft im Winter. Das Laub rund um den Hoheikyo-Staudamm ist sehr beliebt, aber der beste Zeitpunkt hängt vom Wetter ab. Bitte prüfen Sie die Saison jedes Jahr in den offiziellen Informationen. Im Winter entsteht durch Schnee und Dampf ein typisches Jozankei-Bild, doch Kälteschutz und gutes Schuhwerk sind unverzichtbar.
Ja. Schon mit einem Spaziergang durch den Onsen-Ort, der Futami-Fußgängerbrücke, dem Fußbad im Jozan-Quellpark und einem Bad in einem Hotel oder Tagesbad kann man die Atmosphäre von Jozankei erleben. Wer allerdings bis zum Hoheikyo-Staudamm weiterfahren und die Schlucht morgens und abends erleben möchte, ist mit einer Übernachtung besser bedient. Durch die Nähe zu Sapporo lässt sich der Ort gut am ersten oder letzten Reisetag einbauen.
Jozankei Onsen ist ein berühmtes Thermalbad in Sapporos Minami-ku, Hokkaido, das sich entlang der Schlucht des Toyohira-Flusses erstreckt und als Sapporos „Hinterzimmer“ gilt. Die Erschließung als Badeort soll 1866 begonnen haben, als der Shugendo-Mönch Misei Jozan die Quelle fand; auch der Ortsname geht darauf zurück. Das Wasser gehört überwiegend zur natriumchloridhaltigen Gruppe und wird wegen seines salzigen Charakters als „Thermalbad mit heißem Wasser“ beschrieben. Von der Futami-Fußgängerbrücke und Kappa-Buchi über das Fußbad im Jozan-Quellpark bis zum Hoheikyo-Staudamm als berühmtem Ort für Herbstlaub gibt es viele mit der Schlucht verbundene Sehenswürdigkeiten.
Wer zum ersten Mal kommt, sollte den Aufenthalt im Hotel mit Spaziergängen in der Schlucht, dem Quellpark, der Futami-Fußgängerbrücke und dem Hoheikyo-Staudamm kombinieren. Der größte Vorteil ist die einfache Erreichbarkeit von Sapporos Zentrum, sodass sich Stadtbesuch und Onsen-Aufenthalt gut in eine einzige Reise fassen lassen. Die Wahl der Jahreszeit und die Frage, was man vom Hotel erwartet, sind die Schlüssel, um Jozankei gut zu genießen. Einen Überblick über die Quellentypen finden Sie im Guide zu Onsen-Quellentypen.