Kakenagashi und Umlauf-Filterung klar erklärt, inklusive Aufsicht zu Verdünnung, Erwärmung und Desinfektion. Verstehen Sie die gesetzlich vorgeschriebenen Hinweise zur Nutzung und warum Kakenagashi nicht immer besser ist.
Veröffentlicht: 18.12.2025
Kakenagashi und Umlauf-Filterung klar erklärt, inklusive Aufsicht zu Verdünnung, Erwärmung und Desinfektion. Verstehen Sie die gesetzlich vorgeschriebenen Hinweise zur Nutzung und warum Kakenagashi nicht immer besser ist.
Veröffentlicht: 18.12.2025
Kakenagashi bedeutet, dass frisches Quellwasser nicht im Kreislauf wiederverwendet wird, sondern ständig in das Becken fließt und das überlaufende Wasser direkt abgeleitet wird. Der Begriff wird in Onsen-Gebieten und Unterkunftsbeschreibungen oft betont. Wichtig ist zunächst nur: Das Beckenwasser wird nicht umgewälzt, sondern ständig durch neues Wasser ersetzt.
Zu beachten ist jedoch, dass „Kakenagashi“ nicht dasselbe ist wie „unbehandeltes Rohwasser“. Auch bei Kakenagashi kann es vorkommen, dass Wasser zugegeben wird, um sehr heißes Quellwasser abzukühlen, dass bei zu kühlem Wasser nacherwärmt wird oder dass aus hygienischen Gründen desinfiziert wird. Ob ein Bad umgewälzt wird und ob Verdünnung, Erwärmung oder Desinfektion stattfinden, sind völlig getrennte Fragen.
Die sicherste Auskunft liefert der Aushang zum Nutzungsstatus im Umkleidebereich oder Badebereich. In Japan schreibt das Onsen-Gesetz vor, dass Verdünnung, Erwärmung, Umwälzung mit Filtration und Desinfektion samt Begründung angezeigt werden müssen. Dieser Artikel erklärt den Unterschied zwischen Kakenagashi und Umlaufsystemen, die getrennten Achsen Verdünnung, Erwärmung und Desinfektion sowie die richtige Lesart des Aushangs.
Der größte Unterschied liegt darin, ob dasselbe Wasser wiederverwendet wird.
Bei Kakenagashi wird ständig frische Quelle in das Becken geleitet, und das Wasser, das über den Rand läuft, wird abgeleitet. Das Wasser, das einmal im Becken war, wird nicht maschinell gefiltert und zurückgeführt. Deshalb wird ständig neues Wasser zugeführt. In Japans Onsen-Gebieten verbindet man damit oft die Vorstellung von „Frische“ des Wassers.
Bei der Umlauf-Filterung hingegen wird das Beckenwasser mit einer Pumpe abgesaugt, durch eine Filteranlage gereinigt, in der Temperatur angepasst und in vielen Fällen desinfiziert, bevor es ins Becken zurückkehrt. Da dasselbe Wasser zirkuliert, lassen sich auch mit begrenzter Wassermenge große Becken betreiben. Diese Methode wird häufig in großen Anlagen und städtischen Bädern eingesetzt, weil sie bei Wassermenge, Hygiene und Temperaturhaltung praktisch ist.
| Kakenagashi | Umlauf-Filterung | |
|---|---|---|
| Nutzung des Wassers | Ständig frische Quelle zuführen, Überlauf abführen | Dasselbe Wasser filtern, temperieren und wiederverwenden |
| Benötigte Wassermenge | Große Wassermenge nötig | Auch mit wenig Wasser große Becken möglich |
| Typische Anlagen | Wasserreiche Onsen-Orte, kleinere Einrichtungen | Große, stark frequentierte, urbane Anlagen |
| Hygienemanagement | Erneuerung durch Überlauf im Zentrum | Management durch Filtration und Desinfektion |
| Verdünnung/Erwärmung/Desinfektion | Kann vorkommen, ist aber eine separate Achse | Kommt häufig vor, ist aber ebenfalls eine separate Achse |
Wie die letzte Zeile zeigt, können Verdünnung, Erwärmung und Desinfektion in beiden Systemen vorkommen. Wichtig ist daher, die Systemfrage nicht mit diesen Anpassungen zu verwechseln.
Beim Wort Kakenagashi denkt man leicht an eine „pure“ Quelle ohne Wasserzugabe, ohne Erwärmung und ohne Zusätze. In der Praxis gibt es jedoch folgende Anpassungen:
Wichtig ist: Diese Maßnahmen können auch bei Kakenagashi vorkommen. Selbst wenn „Kakenagashi“ angegeben ist, kann es sich um Kakenagashi mit Verdünnung oder mit Erwärmung handeln. Umgekehrt kann auch ein Umlaufsystem ohne Verdünnung oder ohne Erwärmung betrieben werden. Deshalb sollte man nicht allein anhand der Frage „Kakenagashi oder Umlauf?“ über die Beschaffenheit des Wassers urteilen, sondern immer auch Verdünnung, Erwärmung und Desinfektion prüfen. Die Beziehung zwischen Quelltemperatur und Verdünnung/Erwärmung wird auch in Klassifikation der Quelltemperaturen behandelt.
Wo erkennt man nun den tatsächlichen Betrieb? Die Antwort ist der Aushang zum Onsen-Nutzungsstatus in der Anlage.
Durch eine Änderung der Ausführungsbestimmungen des Onsen-Gesetzes im Jahr 2005 wurde zusätzlich zur Anzeige der Quellzusammensetzung vorgeschrieben, dass auch der Zustand des Beckenwassers angegeben werden muss. Konkret müssen für (1) Verdünnung, (2) Erwärmung, (3) Umwälzung einschließlich Filtration und (4) Zusatz von Badezusätzen oder Desinfektion jeweils das Vorhandensein und der Grund ausgehängt werden.
Das bedeutet: Wenn Sie den Aushang im Umkleidebereich oder Badebereich lesen, können Sie offiziell erkennen, wie das Becken tatsächlich betrieben wird, etwa „Verdünnung vorhanden – zur Abkühlung des heißen Quellwassers“, „Umlauf-Filterung – ganzjähriger Betrieb“ oder „Chlordesinfektion zur Hygiene“. Dieser Aushang ist deutlich objektiver als Werbesprache oder Atmosphäre der Anlage. Er sollte zusammen mit dem Quelltyp und der Temperatur gelesen werden; die Gesamtlesart der Zusammensetzung wird in Leitfaden zu Onsen-Quelltypen erläutert.
| Punkt im Aushang | Aussage |
|---|---|
| Verdünnung | Wird Wasser zugegeben, und wenn ja, warum? (z. B. zur Abkühlung heißer Quelle) |
| Erwärmung | Wird das Wasser nacherwärmt, und wenn ja, warum? (z. B. wegen niedriger Quelltemperatur) |
| Umwälzung/Filtration | Zirkuliert dasselbe Wasser oder handelt es sich um Kakenagashi? Gibt es Filtration? |
| Desinfektion/Badezusätze | Wird desinfiziert, und mit welcher Methode und welchem Grund? (z. B. aus Hygienegründen) |
Zur Definition von Onsen selbst sowie zu den Unterschieden zwischen Onsen-Gesetz und öffentlichem Badehausgesetz siehe Unterschied zwischen Onsen und Sento. Wie Onsen überhaupt austreten, erklärt Wie Onsen entspringen.
Kakenagashi vermittelt leicht ein Gefühl von besonders frischem Wasser und ist bei Onsen-Fans beliebt. Dennoch ist die einfache Gleichung „Kakenagashi ist immer besser und Umlauf ist schlechter“ nicht korrekt.
Der weite Einsatz von Umlauf-Filterung hat einen klaren Grund: Hygiene. Wenn Beckenwasser stehen bleibt, vermehren sich Keime leichter, insbesondere ist das Risiko von Legionellen-Infektionen bekannt. Das japanische Gesundheitsministerium hat für die Vorbeugung gegen Legionellose in Umlaufbecken Richtlinien für Managementmethoden einschließlich Filtration und Desinfektion veröffentlicht. Umlauf und Desinfektion sind also auch Maßnahmen zum Schutz der Besucher. In Gegenden mit begrenzter Wassermenge ist Umlauf außerdem eine realistische Möglichkeit, große Bäder zu betreiben.
Auch Kakenagashi ist nicht automatisch hygienisch perfekt. Das Überlaufen und ständige Ersetzen des Wassers wirkt zwar hygienisch günstig, doch je nach Temperatur und Wassermenge kann zusätzlich desinfiziert werden. Mit anderen Worten: Beide Systeme haben ihre eigene Logik. Statt von besser oder schlechter sollte man von unterschiedlichen Betriebsformen sprechen. Wer sich für Frische des Wassers sowie für sichtbare Trübungen oder Ausfällungen interessiert, findet in Trübe Onsen weitere Informationen.
Die Wirkung auf den Körper oder die Haut lässt sich nicht allein aus dem System ableiten. Aussagen wie „Kakenagashi ist immer gut für den Körper“ oder „Umlauf hat keine Wirkung“ sollte man vermeiden.
Der Aushang ist die Grundlage, aber im Badebereich helfen auch diese Beobachtungen:
Wenn frisches Wasser aus dem Zulauf kommt und über den Beckenrand kontinuierlich Wasser abfließt, ist Kakenagashi wahrscheinlich. Wenn es dagegen einen deutlich sichtbaren Ansaugpunkt gibt und kaum Überlauf zu sehen ist, handelt es sich meist um ein Umlaufsystem. Ganz sicher lässt sich das aber nicht allein am Aussehen entscheiden. Es gibt Kakenagashi-Anlagen mit bewusst reduziertem Überlauf, und es gibt Anlagen mit einer Kombination aus Umlauf und Kakenagashi, also einem Halb-Umlauf. Beobachtung ist nur eine Ergänzung; die endgültige Bestätigung sollte über den Aushang erfolgen.
Bei der Auswahl eines Onsen sollten Sie nicht nur auf Kakenagashi achten, sondern auch Quelltyp, Wassertemperatur, Sauberkeit der Anlage und Besucherandrang berücksichtigen. Wenn Sie nach bestimmten Bedingungen suchen möchten, können Sie dies über die Anlagenübersicht vergleichen.
Nicht unbedingt. Ist das Quellwasser zu heiß, wird verdünnt, und ist es zu kühl, wird erwärmt. „Kakenagashi“ und „ohne Anpassung“ sind nicht dasselbe. Ob verdünnt oder erwärmt wird, steht im Aushang.
Es geht nicht um besser oder schlechter, sondern um Betriebsart. Kakenagashi vermittelt leichter ein Gefühl von Frische, während Umlauf bei Hygiene, Wassermenge und Temperaturhaltung praktisch ist. Die Wahl hängt von Größe und Lage der Anlage ab.
Nein. Umlaufsysteme sichern die Hygiene durch Filtration und Desinfektion und sind auch ein Mittel gegen Legionellose. Bei korrektem Management können sie sicher genutzt werden.
Am Aushang zum Onsen-Nutzungsstatus im Umkleide- oder Badebereich. In Japan schreibt das Onsen-Gesetz die Anzeige von Verdünnung, Erwärmung, Umwälzung mit Filtration und Desinfektion samt Grund vor.
Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, aber sicher ist es nicht. Es gibt Designs mit reduziertem Überlauf und Anlagen, die Umlauf und Kakenagashi kombinieren. Prüfen Sie am Ende den Aushang.
Kakenagashi bedeutet, dass frische Quelle ohne Wiederverwendung im Kreislauf ständig zugeführt wird und überläuft. Der Unterschied zum Umlauf-Filterungssystem liegt darin, ob dasselbe Wasser wieder zirkuliert. Verdünnung, Erwärmung und Desinfektion sind davon getrennte Fragen. Auch bei Kakenagashi können diese Maßnahmen vorkommen, und Umlaufsysteme haben einen klaren Zweck im Hygienemanagement.
Statt „Kakenagashi = immer überlegen, Umlauf = unterlegen“ zu vereinfachen, sollten Sie den gesetzlich vorgeschriebenen Aushang zum Nutzungsstatus lesen und so Verdünnung, Erwärmung, Umwälzung und Desinfektion erfassen. Das ist die sicherste und objektivste Art, ein Onsen zu beurteilen.
Kakenagashi bedeutet, dass frisches Quellwasser nicht im Kreislauf wiederverwendet wird, sondern ständig in das Becken fließt und das überlaufende Wasser direkt abgeleitet wird. Der Begriff wird in Onsen-Gebieten und Unterkunftsbeschreibungen oft betont. Wichtig ist zunächst nur: Das Beckenwasser wird nicht umgewälzt, sondern ständig durch neues Wasser ersetzt.
Zu beachten ist jedoch, dass „Kakenagashi“ nicht dasselbe ist wie „unbehandeltes Rohwasser“. Auch bei Kakenagashi kann es vorkommen, dass Wasser zugegeben wird, um sehr heißes Quellwasser abzukühlen, dass bei zu kühlem Wasser nacherwärmt wird oder dass aus hygienischen Gründen desinfiziert wird. Ob ein Bad umgewälzt wird und ob Verdünnung, Erwärmung oder Desinfektion stattfinden, sind völlig getrennte Fragen.
Die sicherste Auskunft liefert der Aushang zum Nutzungsstatus im Umkleidebereich oder Badebereich. In Japan schreibt das Onsen-Gesetz vor, dass Verdünnung, Erwärmung, Umwälzung mit Filtration und Desinfektion samt Begründung angezeigt werden müssen. Dieser Artikel erklärt den Unterschied zwischen Kakenagashi und Umlaufsystemen, die getrennten Achsen Verdünnung, Erwärmung und Desinfektion sowie die richtige Lesart des Aushangs.
Der größte Unterschied liegt darin, ob dasselbe Wasser wiederverwendet wird.
Bei Kakenagashi wird ständig frische Quelle in das Becken geleitet, und das Wasser, das über den Rand läuft, wird abgeleitet. Das Wasser, das einmal im Becken war, wird nicht maschinell gefiltert und zurückgeführt. Deshalb wird ständig neues Wasser zugeführt. In Japans Onsen-Gebieten verbindet man damit oft die Vorstellung von „Frische“ des Wassers.
Bei der Umlauf-Filterung hingegen wird das Beckenwasser mit einer Pumpe abgesaugt, durch eine Filteranlage gereinigt, in der Temperatur angepasst und in vielen Fällen desinfiziert, bevor es ins Becken zurückkehrt. Da dasselbe Wasser zirkuliert, lassen sich auch mit begrenzter Wassermenge große Becken betreiben. Diese Methode wird häufig in großen Anlagen und städtischen Bädern eingesetzt, weil sie bei Wassermenge, Hygiene und Temperaturhaltung praktisch ist.
| Kakenagashi | Umlauf-Filterung | |
|---|---|---|
| Nutzung des Wassers | Ständig frische Quelle zuführen, Überlauf abführen | Dasselbe Wasser filtern, temperieren und wiederverwenden |
| Benötigte Wassermenge | Große Wassermenge nötig | Auch mit wenig Wasser große Becken möglich |
| Typische Anlagen | Wasserreiche Onsen-Orte, kleinere Einrichtungen | Große, stark frequentierte, urbane Anlagen |
| Hygienemanagement | Erneuerung durch Überlauf im Zentrum | Management durch Filtration und Desinfektion |
| Verdünnung/Erwärmung/Desinfektion | Kann vorkommen, ist aber eine separate Achse | Kommt häufig vor, ist aber ebenfalls eine separate Achse |
Wie die letzte Zeile zeigt, können Verdünnung, Erwärmung und Desinfektion in beiden Systemen vorkommen. Wichtig ist daher, die Systemfrage nicht mit diesen Anpassungen zu verwechseln.
Beim Wort Kakenagashi denkt man leicht an eine „pure“ Quelle ohne Wasserzugabe, ohne Erwärmung und ohne Zusätze. In der Praxis gibt es jedoch folgende Anpassungen:
Wichtig ist: Diese Maßnahmen können auch bei Kakenagashi vorkommen. Selbst wenn „Kakenagashi“ angegeben ist, kann es sich um Kakenagashi mit Verdünnung oder mit Erwärmung handeln. Umgekehrt kann auch ein Umlaufsystem ohne Verdünnung oder ohne Erwärmung betrieben werden. Deshalb sollte man nicht allein anhand der Frage „Kakenagashi oder Umlauf?“ über die Beschaffenheit des Wassers urteilen, sondern immer auch Verdünnung, Erwärmung und Desinfektion prüfen. Die Beziehung zwischen Quelltemperatur und Verdünnung/Erwärmung wird auch in Klassifikation der Quelltemperaturen behandelt.
Wo erkennt man nun den tatsächlichen Betrieb? Die Antwort ist der Aushang zum Onsen-Nutzungsstatus in der Anlage.
Durch eine Änderung der Ausführungsbestimmungen des Onsen-Gesetzes im Jahr 2005 wurde zusätzlich zur Anzeige der Quellzusammensetzung vorgeschrieben, dass auch der Zustand des Beckenwassers angegeben werden muss. Konkret müssen für (1) Verdünnung, (2) Erwärmung, (3) Umwälzung einschließlich Filtration und (4) Zusatz von Badezusätzen oder Desinfektion jeweils das Vorhandensein und der Grund ausgehängt werden.
Das bedeutet: Wenn Sie den Aushang im Umkleidebereich oder Badebereich lesen, können Sie offiziell erkennen, wie das Becken tatsächlich betrieben wird, etwa „Verdünnung vorhanden – zur Abkühlung des heißen Quellwassers“, „Umlauf-Filterung – ganzjähriger Betrieb“ oder „Chlordesinfektion zur Hygiene“. Dieser Aushang ist deutlich objektiver als Werbesprache oder Atmosphäre der Anlage. Er sollte zusammen mit dem Quelltyp und der Temperatur gelesen werden; die Gesamtlesart der Zusammensetzung wird in Leitfaden zu Onsen-Quelltypen erläutert.
| Punkt im Aushang | Aussage |
|---|---|
| Verdünnung | Wird Wasser zugegeben, und wenn ja, warum? (z. B. zur Abkühlung heißer Quelle) |
| Erwärmung | Wird das Wasser nacherwärmt, und wenn ja, warum? (z. B. wegen niedriger Quelltemperatur) |
| Umwälzung/Filtration | Zirkuliert dasselbe Wasser oder handelt es sich um Kakenagashi? Gibt es Filtration? |
| Desinfektion/Badezusätze | Wird desinfiziert, und mit welcher Methode und welchem Grund? (z. B. aus Hygienegründen) |
Zur Definition von Onsen selbst sowie zu den Unterschieden zwischen Onsen-Gesetz und öffentlichem Badehausgesetz siehe Unterschied zwischen Onsen und Sento. Wie Onsen überhaupt austreten, erklärt Wie Onsen entspringen.
Kakenagashi vermittelt leicht ein Gefühl von besonders frischem Wasser und ist bei Onsen-Fans beliebt. Dennoch ist die einfache Gleichung „Kakenagashi ist immer besser und Umlauf ist schlechter“ nicht korrekt.
Der weite Einsatz von Umlauf-Filterung hat einen klaren Grund: Hygiene. Wenn Beckenwasser stehen bleibt, vermehren sich Keime leichter, insbesondere ist das Risiko von Legionellen-Infektionen bekannt. Das japanische Gesundheitsministerium hat für die Vorbeugung gegen Legionellose in Umlaufbecken Richtlinien für Managementmethoden einschließlich Filtration und Desinfektion veröffentlicht. Umlauf und Desinfektion sind also auch Maßnahmen zum Schutz der Besucher. In Gegenden mit begrenzter Wassermenge ist Umlauf außerdem eine realistische Möglichkeit, große Bäder zu betreiben.
Auch Kakenagashi ist nicht automatisch hygienisch perfekt. Das Überlaufen und ständige Ersetzen des Wassers wirkt zwar hygienisch günstig, doch je nach Temperatur und Wassermenge kann zusätzlich desinfiziert werden. Mit anderen Worten: Beide Systeme haben ihre eigene Logik. Statt von besser oder schlechter sollte man von unterschiedlichen Betriebsformen sprechen. Wer sich für Frische des Wassers sowie für sichtbare Trübungen oder Ausfällungen interessiert, findet in Trübe Onsen weitere Informationen.
Die Wirkung auf den Körper oder die Haut lässt sich nicht allein aus dem System ableiten. Aussagen wie „Kakenagashi ist immer gut für den Körper“ oder „Umlauf hat keine Wirkung“ sollte man vermeiden.
Der Aushang ist die Grundlage, aber im Badebereich helfen auch diese Beobachtungen:
Wenn frisches Wasser aus dem Zulauf kommt und über den Beckenrand kontinuierlich Wasser abfließt, ist Kakenagashi wahrscheinlich. Wenn es dagegen einen deutlich sichtbaren Ansaugpunkt gibt und kaum Überlauf zu sehen ist, handelt es sich meist um ein Umlaufsystem. Ganz sicher lässt sich das aber nicht allein am Aussehen entscheiden. Es gibt Kakenagashi-Anlagen mit bewusst reduziertem Überlauf, und es gibt Anlagen mit einer Kombination aus Umlauf und Kakenagashi, also einem Halb-Umlauf. Beobachtung ist nur eine Ergänzung; die endgültige Bestätigung sollte über den Aushang erfolgen.
Bei der Auswahl eines Onsen sollten Sie nicht nur auf Kakenagashi achten, sondern auch Quelltyp, Wassertemperatur, Sauberkeit der Anlage und Besucherandrang berücksichtigen. Wenn Sie nach bestimmten Bedingungen suchen möchten, können Sie dies über die Anlagenübersicht vergleichen.
Nicht unbedingt. Ist das Quellwasser zu heiß, wird verdünnt, und ist es zu kühl, wird erwärmt. „Kakenagashi“ und „ohne Anpassung“ sind nicht dasselbe. Ob verdünnt oder erwärmt wird, steht im Aushang.
Es geht nicht um besser oder schlechter, sondern um Betriebsart. Kakenagashi vermittelt leichter ein Gefühl von Frische, während Umlauf bei Hygiene, Wassermenge und Temperaturhaltung praktisch ist. Die Wahl hängt von Größe und Lage der Anlage ab.
Nein. Umlaufsysteme sichern die Hygiene durch Filtration und Desinfektion und sind auch ein Mittel gegen Legionellose. Bei korrektem Management können sie sicher genutzt werden.
Am Aushang zum Onsen-Nutzungsstatus im Umkleide- oder Badebereich. In Japan schreibt das Onsen-Gesetz die Anzeige von Verdünnung, Erwärmung, Umwälzung mit Filtration und Desinfektion samt Grund vor.
Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, aber sicher ist es nicht. Es gibt Designs mit reduziertem Überlauf und Anlagen, die Umlauf und Kakenagashi kombinieren. Prüfen Sie am Ende den Aushang.
Kakenagashi bedeutet, dass frische Quelle ohne Wiederverwendung im Kreislauf ständig zugeführt wird und überläuft. Der Unterschied zum Umlauf-Filterungssystem liegt darin, ob dasselbe Wasser wieder zirkuliert. Verdünnung, Erwärmung und Desinfektion sind davon getrennte Fragen. Auch bei Kakenagashi können diese Maßnahmen vorkommen, und Umlaufsysteme haben einen klaren Zweck im Hygienemanagement.
Statt „Kakenagashi = immer überlegen, Umlauf = unterlegen“ zu vereinfachen, sollten Sie den gesetzlich vorgeschriebenen Aushang zum Nutzungsstatus lesen und so Verdünnung, Erwärmung, Umwälzung und Desinfektion erfassen. Das ist die sicherste und objektivste Art, ein Onsen zu beurteilen.