Entdecken Sie Noboribetsu Onsen in Hokkaido: die Vulkanlandschaft des Jigokudani, seine Vielfalt an Heilquellen, das Oyunuma, natürliche Fußbäder, die Oni-Kultur und den Zugang von New Chitose und Sapporo.
Veröffentlicht: 14.01.2026
Entdecken Sie Noboribetsu Onsen in Hokkaido: die Vulkanlandschaft des Jigokudani, seine Vielfalt an Heilquellen, das Oyunuma, natürliche Fußbäder, die Oni-Kultur und den Zugang von New Chitose und Sapporo.
Veröffentlicht: 14.01.2026
Noboribetsu Onsen ist ein Thermalgebiet in Noboribetsu, Hokkaido, bekannt für die raue Landschaft des durch die vulkanische Aktivität des Mt. Hiyori entstandenen Jigokudani und für seine Eigenart als „Department Store der Onsen“, in dem mehrere Quelltypen aus einem einzigen Gebiet sprudeln. Schon bevor man das Onsen-Viertel betritt, vermitteln aufsteigender Dampf und der Geruch von Schwefel deutlich den Charakter des Ortes, und es wird weithin als eines der bekanntesten Thermalziele Hokkaidos genannt. Auch die gute Erreichbarkeit von New Chitose Airport und der Gegend um Sapporo macht es ideal für eine Hokkaido-Reise.
Der wichtigste Punkt für Reisende ist nicht nur, dass es sich um ein berühmtes Thermalgebiet in Hokkaido handelt, sondern wie man die vulkanische Landschaft rund um Jigokudani und die unterschiedlichen Quelltypen erlebt. Noboribetsu ist weniger ein Ort, den man einfach durchstreift, sondern vielmehr ein Thermalgebiet, in dem man geologische Sehenswürdigkeiten wie Jigokudani und Oyunuma mit dem Baden kombiniert. Dieser Artikel ordnet die Merkmale und Quelltypen von Noboribetsu Onsen, die Rundwege bei Jigokudani, Oyunuma und dem natürlichen Fußbad, die Oni- und Höllen-Motive der Onsen-Kultur, die Umgebung sowie den Zugang auf Grundlage offizieller Informationen, etwa der Noboribetsu International Tourism and Convention Association.
Das Symbol von Noboribetsu Onsen ist Jigokudani, direkt oberhalb des Onsen-Viertels. Es handelt sich um einen Explosionskrater, der durch die vulkanische Aktivität des Mt. Hiyori entstanden ist und einen Durchmesser von etwa 450 Metern hat. In Teilen des Tals liegen Schlammpfützen und Fumarolen, aus denen ständig Dampf, heißes Wasser und vulkanische Gase austreten. Die raue Felsoberfläche, der aufsteigende Dampf und der Schwefelgeruch hüllen die gesamte Gegend ein und schaffen eine Landschaft, die wahrhaftig an die Hölle erinnert. Genau dieses Jigokudani ist das Quellgebiet, das Noboribetsu Onsen mit Wasser versorgt.
Jigokudani ist mit Spazierwegen erschlossen, sodass Besucher das Tal überblicken und die Landschaft aus nächster Nähe erleben können. Die Kraft von Dampf und Fumarolen wirkt vor Ort stärker als auf Fotos, und wer sich Zeit nimmt, nicht nur im Onsen-Viertel zu übernachten, sondern auch die Geländeformen zu Fuß zu erkunden, versteht Noboribetsu noch besser. Da sich Wege und Zugänge je nach Wetter und vulkanischer Aktivität ändern können, sollten Nutzungsbereich und Sicherheitsinformationen immer vor Ort geprüft werden.
Das größte Alleinstellungsmerkmal von Noboribetsu Onsen ist, dass an einem einzigen Ort mehrere Quelltypen entspringen. Schwefelquellen, Salzwasserquellen, eisenhaltige saure Quellen und Glaubersalzquellen treten aus dem Gebiet rund um Jigokudani hervor, weshalb Noboribetsu oft als „Department Store der Onsen“ bezeichnet wird. Die Anzahl der Quelltypen variiert je nach Quelle; manchmal ist von neun Typen die Rede. Hier wird jedoch keine feste Zahl behauptet, sondern festgehalten, dass schon die Konzentration mehrerer Quelltypen an einem Ort Noboribetsu besonders macht.
Da sich die genutzten Quellen je nach Hotel oder Einrichtung unterscheiden, kann sich derselbe Onsen-Ort sehr verschieden anfühlen. Manche Bäder haben einen deutlich wahrnehmbaren Schwefelgeruch, andere wirken salziger oder zeigen durch Eisen eine Färbung. Bei der Wahl der Unterkunft lohnt es sich daher, nicht nur auf Preis und Lage zu achten, sondern auch darauf, welcher Quelltyp im Vordergrund steht.
| Quelltyp | Eindruck | Kurzer Hinweis |
|---|---|---|
| Schwefelquelle | Starker Schwefelgeruch, teilweise trüb-weiß | Am ehesten „typisch Noboribetsu“ |
| Salzwasserquelle | Salziger Eindruck, nach dem Baden oft besonders warm | Wird häufig als stark wärmend beschrieben |
| Eisenhaltige saure Quelle | Kann sich farblich verfärben | Manchmal mit saurem oder metallischem Eindruck |
| Glaubersalzquelle | Mild, mit zurückhaltendem Charakter | Oft klar und farblos |
Die wissenschaftlichen Details zu Farbe, Geruch und Inhaltsstoffen der einzelnen Quelltypen werden hier nicht im Einzelnen ausgeführt. Einen Überblick über mehrere Quelltypen bietet der Leitfaden zu Onsen-Quelltypen, zu den in Noboribetsu häufig anzutreffenden Schwefelquellen verweisen wir auf Was ist eine Schwefelquelle? und auf Onsen mit Schwefelgeruch zur Ursache des Geruchs. Wie eisenhaltiges Wasser rotbraun wird, erklärt Warum eisenhaltige Quellen rotbraun werden. Da sich derselbe Quelltyp je nach Quelle und Anlage unterschiedlich anfühlt, ist es am sichersten, die ausgewiesene Analyse vor Ort zu prüfen.
Ein weiteres Ziel neben Jigokudani ist Oyunuma, etwas abseits des Onsen-Viertels. Auch dieser See entstand in einem Explosionskrater durch einen Ausbruch des Mt. Hiyori, und auf seiner grauschwarzen Oberfläche schwimmt Schwefel, während am Grund hochtemperiertes Schwefelwasser aufsteigt. Der See selbst ist eine der Quellen und vermittelt eine andere, ebenso wilde Atmosphäre als Jigokudani.
Das Wasser, das aus Oyunuma abfließt, bildet den Oyunuma-Fluss, entlang dessen sich ein natürliches Fußbad befindet. Dort kann man die Wärme des Thermalwassers mit den Füßen erleben, mitten im Wald und getrennt vom eigentlichen Baden. Jigokudani, Oyunuma und das natürliche Fußbad sind durch Wege verbunden, sodass sich der Zusammenhang zwischen Landschaft und Onsen leicht in einem zusammenhängenden Rundgang verstehen lässt. In der Nähe von Oyunuma gibt es außerdem das sogenannte Taishō Jigoku, ein Tümpel, dessen Ausbrüche sich periodisch verändern. Ob das Fußbad genutzt werden kann und wie der Weg begehbar ist, hängt von Jahreszeit und Wetter ab; vor dem Besuch sollte man die aktuellen Hinweise prüfen.
| Sehenswürdigkeit | Merkmale | Richtwert für die Dauer |
|---|---|---|
| Jigokudani | Explosionskrater mit ca. 450 m Durchmesser, Fumarolen und Schlammpfützen, Spazierwege | etwa 30 Min. bis 1 Std. |
| Oyunuma | Grauschwarze, heiße Schwefelquelle mit Aussicht und Wegen | etwa 30 Min. |
| Natürliches Fußbad am Oyunuma-Fluss | Thermalwasser im Wald, in das man die Füße tauchen kann | etwa 20 bis 30 Min. |
| Taishō Jigoku | Tümpel mit periodisch wechselnden Ausbrüchen | einige Minuten bis kurz |
Die angegebenen Zeiten sind nur Richtwerte und können je nach Wegzustand, Besucherandrang und Wetter variieren. Da viele Höhepunkte mit Spaziergängen verbunden sind, lässt sich der Ort am besten genießen, wenn man Baden und Erkundung zeitlich trennt.
Ein weiteres Merkmal von Noboribetsu Onsen ist die Stadt- und Festkultur, die aus den Motiven von Oni und Hölle entstanden ist. Im Onsen-Viertel stehen rote und blaue Oni-Statuen, die als Wächter des heißen Wassers geschätzt werden. Im Eingangsbereich des Viertels befindet sich außerdem die Enmado-Halle, bei der oft berichtet wird, dass zum festgelegten Zeitpunkt eine Show namens „Jigoku no shimpan“ stattfindet, in der sich das Gesicht des Enma-Daio verändert. Im Sommer wird das „Jigoku Matsuri“ mit den Oni als Hauptfiguren veranstaltet, sodass die Landschaft des Onsen-Orts selbst zur Geschichte der Stadt wird.
Diese Kultur ist auch Ausdruck der historischen Haltung, die vulkanische Landschaft des Jigokudani zu fürchten und zugleich als Segen anzunehmen. Wer nicht nur badet und die Landschaft betrachtet, sondern auch den Oni-Figuren im Onsen-Viertel folgt, erlebt die Welt von Noboribetsu noch intensiver. Da sich Termine für Feste und die Zeiten der Enmado-Darbietung je nach Jahr und Saison ändern, sollte man die offiziellen Informationen zum Reisetermin prüfen.
Rund um Noboribetsu gibt es auch familienfreundliche Attraktionen. Besonders bekannt sind Noboribetsu Date Jidaimura, das Stadtbilder der Edo-Zeit sowie Ninja- und Samurai-Kultur nachbildet, und Noboribetsu Bear Park, wo man Hokkaido-Braunbären aus nächster Nähe sehen kann. So lässt sich Baden problemlos mit Sightseeing an einem Tag kombinieren.
Diese Einrichtungen sind auch mit Kindern gut zu besuchen und bringen Abwechslung in den Aufenthalt. Wenn man Baden und einen Spaziergang durch Jigokudani als Mittelpunkt setzt und je nach Zeit und Begleitung weitere Ziele ergänzt, lässt sich ein Tag in Noboribetsu leicht planen. Da sich Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern können, sollte man die offiziellen Angaben vor der Planung prüfen.
Die gute Erreichbarkeit von New Chitose Airport und Sapporo ist einer der großen Vorteile von Noboribetsu Onsen. Mit der Bahn ist Noboribetsu Station an der JR Muroran Main Line der Eingangspunkt; vom Bahnhof bis ins Onsen-Viertel sind es mit dem Bus etwa 15 Minuten. Von New Chitose Airport und Sapporo führen Verbindungen mit Expresszügen und Bussen nach Noboribetsu, sodass sich der Ort gut für den ersten oder letzten Tag einer Hokkaido-Reise eignet.
Auch als Tagesausflug kann man Jigokudani und ein Bad genießen, doch wer Jigokudani, Oyunuma und das natürliche Fußbad in Ruhe erkunden und außerdem das Onsen-Viertel am Abend oder Jigokudani am Morgen erleben möchte, ist mit einer Übernachtung flexibler. Mit Mietwagen ist die Gegend um Oyunuma und die Umgebung leichter erreichbar, doch auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gelangt man gut ins Onsen-Viertel. Im Winter prägen Schnee und Dampfschwaden das typische Bild von Noboribetsu, allerdings sind dann warme Kleidung und gutes Schuhwerk unverzichtbar. Da Dauer und Fahrpläne je nach Saison und Betriebslage variieren, sollte man die aktuellen Zeiten vor der Abreise prüfen.
Wer Unterkünfte oder Tagesbäder in Noboribetsu sucht, findet auf unserer Anlagenübersicht und Suche passende Filter nach Region und Budget. Wenn Sie die Stellung unter Japans berühmten Thermalorten einordnen möchten, empfehlen wir auch Die 10 berühmtesten Onsen Japans. Wer Quellenwasser nach Frische sowie nach Zu- oder Aufheizen auswählen möchte, sollte auch Was ist Gensen Kakenagashi? lesen.
In Noboribetsu gibt es Bäder mit starkem Schwefelgehalt, und manche Menschen empfinden Geruch oder Reizwirkung deutlich. Wer empfindliche Haut hat oder sich nicht ganz wohl fühlt, sollte lange Bäder vermeiden und die Dauer langsam steigern. Schwefelbäder können Silberschmuck verfärben, daher legt man ihn am besten vor dem Baden ab.
Die Wege bei Jigokudani und Oyunuma können je nach Wetter rutschig werden. Auch wenn man nur das Onsen-Viertel besuchen möchte, sollte man so planen, dass ein Spaziergang durch die Landschaft möglich ist: mit gutem Schuhwerk und beweglicher Kleidung. In manchen Bereichen können vulkanische Gase auftreten, daher sind Sperrungen und Hinweise vor Ort unbedingt zu beachten. Im Winter erhöhen Schnee und vereiste Wege den Aufwand für die Fortbewegung, sodass warme Kleidung und rutschfeste Schuhe besonders wichtig sind.
Mehrere Quelltypen wie Schwefelquellen, Salzwasserquellen, eisenhaltige saure Quellen und Glaubersalzquellen sprudeln in einem einzigen Thermalgebiet, weshalb Noboribetsu als „Department Store der Onsen“ bezeichnet wird. Es ist auch von neun Quelltypen die Rede, doch die Zahl variiert je nach Quelle, und dieser Artikel legt sich nicht fest. Da sich die genutzte Quelle je nach Hotel oder Anlage unterscheidet, ist es am sichersten, vor dem Baden die Quellanalyse oder die Angaben vor Ort zu prüfen.
Jigokudani ist ein Ort, an dem man die aus dem Boden sprudelnde Vulkanlandschaft besichtigt; dort wird nicht gebadet. Betrachten Sie es als Ort, an dem man von den Spazierwegen aus Fumarolen und Schlammpfützen sieht. Gebadet wird in den Ryokan oder Tagesbädern des Onsen-Viertels. Am Oyunuma-Fluss gibt es ein natürliches Fußbad, das man besuchen kann, doch ob es nutzbar ist, hängt von Saison und Bedingungen ab. Folgen Sie daher immer den Hinweisen vor Ort.
Ja. Schon ein Spaziergang auf den Wegen von Jigokudani und ein Bad in einer Unterkunft oder Tagesanlage vermitteln Noboribetsu sehr gut. Wer allerdings auch Oyunuma und das natürliche Fußbad besuchen und die Atmosphäre von Jigokudani am Morgen und Abend erleben möchte, ist mit einer Übernachtung besser beraten. Durch die Nähe zu New Chitose Airport und Sapporo lässt sich Noboribetsu außerdem gut an den ersten oder letzten Reisetag anfügen.
Mit der Bahn ist Noboribetsu Station an der JR Muroran Main Line der Eingangspunkt, und vom Bahnhof bis ins Onsen-Viertel dauert die Busfahrt etwa 15 Minuten. Von New Chitose Airport und Sapporo gibt es Verbindungen mit Expresszügen und Bussen nach Noboribetsu. Da Fahrzeiten und Fahrpläne je nach Saison und Betriebslage variieren, prüfen Sie bitte vor der Abfahrt die neuesten Zeiten.
Da sich die Hauptquelltypen je nach Anlage unterscheiden, gibt es Bäder mit starkem Schwefelgeruch, aber auch mildere Quellen wie Salzwasserquellen oder Glaubersalzquellen. Wer Schwefelgeruch nicht mag, sollte eine Anlage wählen, in der nicht Schwefelquellen im Vordergrund stehen. Prüfen Sie die ausgewiesene Quellbezeichnung und vermeiden Sie langes Baden, wenn Sie Reizungen spüren. Die Ursache des Schwefelgeruchs erklären wir in Onsen mit Schwefelgeruch.
Noboribetsu Onsen ist ein berühmtes Thermalziel in Noboribetsu, Hokkaido, das aus dem etwa 450 Meter durchmessenden Jigokudani hervorgeht, einer von der vulkanischen Aktivität des Mt. Hiyori geschaffenen Landschaft. Als „Department Store der Onsen“ ist es bekannt dafür, dass dort mehrere Quelltypen wie Schwefelquellen, Salzwasserquellen, eisenhaltige saure Quellen und Glaubersalzquellen an einem Ort entspringen. Dazu kommen die Spazierwege von Jigokudani, das grauschwarze Oyunuma, das natürliche Fußbad im Wald und die Kultur des Onsen-Viertels mit Oni- und Höllenmotiven. Auch die gute Erreichbarkeit von New Chitose Airport und Sapporo ist ein großer Vorteil.
Wer zum ersten Mal kommt, sollte zuerst durch Jigokudani gehen, um den Charakter Noboribetsus zu spüren, und dann im Ryokan oder in einer Anlage bewusst auf den Quelltyp achten. Wenn man nicht nur in der Unterkunft bleibt, sondern auch die Landschaft von Jigokudani und Oyunuma sowie die Oni-Statuen im Onsen-Viertel mit einbezieht, erlebt man die Besonderheit von Noboribetsu vielschichtig. Wenn Sie in Hokkaido nur einen einzigen Onsen-Ort wählen, ist dies ein sehr starker Kandidat. Einen Überblick über die einzelnen Quelltypen finden Sie im Leitfaden zu Onsen-Quelltypen.
Noboribetsu Onsen ist ein Thermalgebiet in Noboribetsu, Hokkaido, bekannt für die raue Landschaft des durch die vulkanische Aktivität des Mt. Hiyori entstandenen Jigokudani und für seine Eigenart als „Department Store der Onsen“, in dem mehrere Quelltypen aus einem einzigen Gebiet sprudeln. Schon bevor man das Onsen-Viertel betritt, vermitteln aufsteigender Dampf und der Geruch von Schwefel deutlich den Charakter des Ortes, und es wird weithin als eines der bekanntesten Thermalziele Hokkaidos genannt. Auch die gute Erreichbarkeit von New Chitose Airport und der Gegend um Sapporo macht es ideal für eine Hokkaido-Reise.
Der wichtigste Punkt für Reisende ist nicht nur, dass es sich um ein berühmtes Thermalgebiet in Hokkaido handelt, sondern wie man die vulkanische Landschaft rund um Jigokudani und die unterschiedlichen Quelltypen erlebt. Noboribetsu ist weniger ein Ort, den man einfach durchstreift, sondern vielmehr ein Thermalgebiet, in dem man geologische Sehenswürdigkeiten wie Jigokudani und Oyunuma mit dem Baden kombiniert. Dieser Artikel ordnet die Merkmale und Quelltypen von Noboribetsu Onsen, die Rundwege bei Jigokudani, Oyunuma und dem natürlichen Fußbad, die Oni- und Höllen-Motive der Onsen-Kultur, die Umgebung sowie den Zugang auf Grundlage offizieller Informationen, etwa der Noboribetsu International Tourism and Convention Association.
Das Symbol von Noboribetsu Onsen ist Jigokudani, direkt oberhalb des Onsen-Viertels. Es handelt sich um einen Explosionskrater, der durch die vulkanische Aktivität des Mt. Hiyori entstanden ist und einen Durchmesser von etwa 450 Metern hat. In Teilen des Tals liegen Schlammpfützen und Fumarolen, aus denen ständig Dampf, heißes Wasser und vulkanische Gase austreten. Die raue Felsoberfläche, der aufsteigende Dampf und der Schwefelgeruch hüllen die gesamte Gegend ein und schaffen eine Landschaft, die wahrhaftig an die Hölle erinnert. Genau dieses Jigokudani ist das Quellgebiet, das Noboribetsu Onsen mit Wasser versorgt.
Jigokudani ist mit Spazierwegen erschlossen, sodass Besucher das Tal überblicken und die Landschaft aus nächster Nähe erleben können. Die Kraft von Dampf und Fumarolen wirkt vor Ort stärker als auf Fotos, und wer sich Zeit nimmt, nicht nur im Onsen-Viertel zu übernachten, sondern auch die Geländeformen zu Fuß zu erkunden, versteht Noboribetsu noch besser. Da sich Wege und Zugänge je nach Wetter und vulkanischer Aktivität ändern können, sollten Nutzungsbereich und Sicherheitsinformationen immer vor Ort geprüft werden.
Das größte Alleinstellungsmerkmal von Noboribetsu Onsen ist, dass an einem einzigen Ort mehrere Quelltypen entspringen. Schwefelquellen, Salzwasserquellen, eisenhaltige saure Quellen und Glaubersalzquellen treten aus dem Gebiet rund um Jigokudani hervor, weshalb Noboribetsu oft als „Department Store der Onsen“ bezeichnet wird. Die Anzahl der Quelltypen variiert je nach Quelle; manchmal ist von neun Typen die Rede. Hier wird jedoch keine feste Zahl behauptet, sondern festgehalten, dass schon die Konzentration mehrerer Quelltypen an einem Ort Noboribetsu besonders macht.
Da sich die genutzten Quellen je nach Hotel oder Einrichtung unterscheiden, kann sich derselbe Onsen-Ort sehr verschieden anfühlen. Manche Bäder haben einen deutlich wahrnehmbaren Schwefelgeruch, andere wirken salziger oder zeigen durch Eisen eine Färbung. Bei der Wahl der Unterkunft lohnt es sich daher, nicht nur auf Preis und Lage zu achten, sondern auch darauf, welcher Quelltyp im Vordergrund steht.
| Quelltyp | Eindruck | Kurzer Hinweis |
|---|---|---|
| Schwefelquelle | Starker Schwefelgeruch, teilweise trüb-weiß | Am ehesten „typisch Noboribetsu“ |
| Salzwasserquelle | Salziger Eindruck, nach dem Baden oft besonders warm | Wird häufig als stark wärmend beschrieben |
| Eisenhaltige saure Quelle | Kann sich farblich verfärben | Manchmal mit saurem oder metallischem Eindruck |
| Glaubersalzquelle | Mild, mit zurückhaltendem Charakter | Oft klar und farblos |
Die wissenschaftlichen Details zu Farbe, Geruch und Inhaltsstoffen der einzelnen Quelltypen werden hier nicht im Einzelnen ausgeführt. Einen Überblick über mehrere Quelltypen bietet der Leitfaden zu Onsen-Quelltypen, zu den in Noboribetsu häufig anzutreffenden Schwefelquellen verweisen wir auf Was ist eine Schwefelquelle? und auf Onsen mit Schwefelgeruch zur Ursache des Geruchs. Wie eisenhaltiges Wasser rotbraun wird, erklärt Warum eisenhaltige Quellen rotbraun werden. Da sich derselbe Quelltyp je nach Quelle und Anlage unterschiedlich anfühlt, ist es am sichersten, die ausgewiesene Analyse vor Ort zu prüfen.
Ein weiteres Ziel neben Jigokudani ist Oyunuma, etwas abseits des Onsen-Viertels. Auch dieser See entstand in einem Explosionskrater durch einen Ausbruch des Mt. Hiyori, und auf seiner grauschwarzen Oberfläche schwimmt Schwefel, während am Grund hochtemperiertes Schwefelwasser aufsteigt. Der See selbst ist eine der Quellen und vermittelt eine andere, ebenso wilde Atmosphäre als Jigokudani.
Das Wasser, das aus Oyunuma abfließt, bildet den Oyunuma-Fluss, entlang dessen sich ein natürliches Fußbad befindet. Dort kann man die Wärme des Thermalwassers mit den Füßen erleben, mitten im Wald und getrennt vom eigentlichen Baden. Jigokudani, Oyunuma und das natürliche Fußbad sind durch Wege verbunden, sodass sich der Zusammenhang zwischen Landschaft und Onsen leicht in einem zusammenhängenden Rundgang verstehen lässt. In der Nähe von Oyunuma gibt es außerdem das sogenannte Taishō Jigoku, ein Tümpel, dessen Ausbrüche sich periodisch verändern. Ob das Fußbad genutzt werden kann und wie der Weg begehbar ist, hängt von Jahreszeit und Wetter ab; vor dem Besuch sollte man die aktuellen Hinweise prüfen.
| Sehenswürdigkeit | Merkmale | Richtwert für die Dauer |
|---|---|---|
| Jigokudani | Explosionskrater mit ca. 450 m Durchmesser, Fumarolen und Schlammpfützen, Spazierwege | etwa 30 Min. bis 1 Std. |
| Oyunuma | Grauschwarze, heiße Schwefelquelle mit Aussicht und Wegen | etwa 30 Min. |
| Natürliches Fußbad am Oyunuma-Fluss | Thermalwasser im Wald, in das man die Füße tauchen kann | etwa 20 bis 30 Min. |
| Taishō Jigoku | Tümpel mit periodisch wechselnden Ausbrüchen | einige Minuten bis kurz |
Die angegebenen Zeiten sind nur Richtwerte und können je nach Wegzustand, Besucherandrang und Wetter variieren. Da viele Höhepunkte mit Spaziergängen verbunden sind, lässt sich der Ort am besten genießen, wenn man Baden und Erkundung zeitlich trennt.
Ein weiteres Merkmal von Noboribetsu Onsen ist die Stadt- und Festkultur, die aus den Motiven von Oni und Hölle entstanden ist. Im Onsen-Viertel stehen rote und blaue Oni-Statuen, die als Wächter des heißen Wassers geschätzt werden. Im Eingangsbereich des Viertels befindet sich außerdem die Enmado-Halle, bei der oft berichtet wird, dass zum festgelegten Zeitpunkt eine Show namens „Jigoku no shimpan“ stattfindet, in der sich das Gesicht des Enma-Daio verändert. Im Sommer wird das „Jigoku Matsuri“ mit den Oni als Hauptfiguren veranstaltet, sodass die Landschaft des Onsen-Orts selbst zur Geschichte der Stadt wird.
Diese Kultur ist auch Ausdruck der historischen Haltung, die vulkanische Landschaft des Jigokudani zu fürchten und zugleich als Segen anzunehmen. Wer nicht nur badet und die Landschaft betrachtet, sondern auch den Oni-Figuren im Onsen-Viertel folgt, erlebt die Welt von Noboribetsu noch intensiver. Da sich Termine für Feste und die Zeiten der Enmado-Darbietung je nach Jahr und Saison ändern, sollte man die offiziellen Informationen zum Reisetermin prüfen.
Rund um Noboribetsu gibt es auch familienfreundliche Attraktionen. Besonders bekannt sind Noboribetsu Date Jidaimura, das Stadtbilder der Edo-Zeit sowie Ninja- und Samurai-Kultur nachbildet, und Noboribetsu Bear Park, wo man Hokkaido-Braunbären aus nächster Nähe sehen kann. So lässt sich Baden problemlos mit Sightseeing an einem Tag kombinieren.
Diese Einrichtungen sind auch mit Kindern gut zu besuchen und bringen Abwechslung in den Aufenthalt. Wenn man Baden und einen Spaziergang durch Jigokudani als Mittelpunkt setzt und je nach Zeit und Begleitung weitere Ziele ergänzt, lässt sich ein Tag in Noboribetsu leicht planen. Da sich Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern können, sollte man die offiziellen Angaben vor der Planung prüfen.
Die gute Erreichbarkeit von New Chitose Airport und Sapporo ist einer der großen Vorteile von Noboribetsu Onsen. Mit der Bahn ist Noboribetsu Station an der JR Muroran Main Line der Eingangspunkt; vom Bahnhof bis ins Onsen-Viertel sind es mit dem Bus etwa 15 Minuten. Von New Chitose Airport und Sapporo führen Verbindungen mit Expresszügen und Bussen nach Noboribetsu, sodass sich der Ort gut für den ersten oder letzten Tag einer Hokkaido-Reise eignet.
Auch als Tagesausflug kann man Jigokudani und ein Bad genießen, doch wer Jigokudani, Oyunuma und das natürliche Fußbad in Ruhe erkunden und außerdem das Onsen-Viertel am Abend oder Jigokudani am Morgen erleben möchte, ist mit einer Übernachtung flexibler. Mit Mietwagen ist die Gegend um Oyunuma und die Umgebung leichter erreichbar, doch auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gelangt man gut ins Onsen-Viertel. Im Winter prägen Schnee und Dampfschwaden das typische Bild von Noboribetsu, allerdings sind dann warme Kleidung und gutes Schuhwerk unverzichtbar. Da Dauer und Fahrpläne je nach Saison und Betriebslage variieren, sollte man die aktuellen Zeiten vor der Abreise prüfen.
Wer Unterkünfte oder Tagesbäder in Noboribetsu sucht, findet auf unserer Anlagenübersicht und Suche passende Filter nach Region und Budget. Wenn Sie die Stellung unter Japans berühmten Thermalorten einordnen möchten, empfehlen wir auch Die 10 berühmtesten Onsen Japans. Wer Quellenwasser nach Frische sowie nach Zu- oder Aufheizen auswählen möchte, sollte auch Was ist Gensen Kakenagashi? lesen.
In Noboribetsu gibt es Bäder mit starkem Schwefelgehalt, und manche Menschen empfinden Geruch oder Reizwirkung deutlich. Wer empfindliche Haut hat oder sich nicht ganz wohl fühlt, sollte lange Bäder vermeiden und die Dauer langsam steigern. Schwefelbäder können Silberschmuck verfärben, daher legt man ihn am besten vor dem Baden ab.
Die Wege bei Jigokudani und Oyunuma können je nach Wetter rutschig werden. Auch wenn man nur das Onsen-Viertel besuchen möchte, sollte man so planen, dass ein Spaziergang durch die Landschaft möglich ist: mit gutem Schuhwerk und beweglicher Kleidung. In manchen Bereichen können vulkanische Gase auftreten, daher sind Sperrungen und Hinweise vor Ort unbedingt zu beachten. Im Winter erhöhen Schnee und vereiste Wege den Aufwand für die Fortbewegung, sodass warme Kleidung und rutschfeste Schuhe besonders wichtig sind.
Mehrere Quelltypen wie Schwefelquellen, Salzwasserquellen, eisenhaltige saure Quellen und Glaubersalzquellen sprudeln in einem einzigen Thermalgebiet, weshalb Noboribetsu als „Department Store der Onsen“ bezeichnet wird. Es ist auch von neun Quelltypen die Rede, doch die Zahl variiert je nach Quelle, und dieser Artikel legt sich nicht fest. Da sich die genutzte Quelle je nach Hotel oder Anlage unterscheidet, ist es am sichersten, vor dem Baden die Quellanalyse oder die Angaben vor Ort zu prüfen.
Jigokudani ist ein Ort, an dem man die aus dem Boden sprudelnde Vulkanlandschaft besichtigt; dort wird nicht gebadet. Betrachten Sie es als Ort, an dem man von den Spazierwegen aus Fumarolen und Schlammpfützen sieht. Gebadet wird in den Ryokan oder Tagesbädern des Onsen-Viertels. Am Oyunuma-Fluss gibt es ein natürliches Fußbad, das man besuchen kann, doch ob es nutzbar ist, hängt von Saison und Bedingungen ab. Folgen Sie daher immer den Hinweisen vor Ort.
Ja. Schon ein Spaziergang auf den Wegen von Jigokudani und ein Bad in einer Unterkunft oder Tagesanlage vermitteln Noboribetsu sehr gut. Wer allerdings auch Oyunuma und das natürliche Fußbad besuchen und die Atmosphäre von Jigokudani am Morgen und Abend erleben möchte, ist mit einer Übernachtung besser beraten. Durch die Nähe zu New Chitose Airport und Sapporo lässt sich Noboribetsu außerdem gut an den ersten oder letzten Reisetag anfügen.
Mit der Bahn ist Noboribetsu Station an der JR Muroran Main Line der Eingangspunkt, und vom Bahnhof bis ins Onsen-Viertel dauert die Busfahrt etwa 15 Minuten. Von New Chitose Airport und Sapporo gibt es Verbindungen mit Expresszügen und Bussen nach Noboribetsu. Da Fahrzeiten und Fahrpläne je nach Saison und Betriebslage variieren, prüfen Sie bitte vor der Abfahrt die neuesten Zeiten.
Da sich die Hauptquelltypen je nach Anlage unterscheiden, gibt es Bäder mit starkem Schwefelgeruch, aber auch mildere Quellen wie Salzwasserquellen oder Glaubersalzquellen. Wer Schwefelgeruch nicht mag, sollte eine Anlage wählen, in der nicht Schwefelquellen im Vordergrund stehen. Prüfen Sie die ausgewiesene Quellbezeichnung und vermeiden Sie langes Baden, wenn Sie Reizungen spüren. Die Ursache des Schwefelgeruchs erklären wir in Onsen mit Schwefelgeruch.
Noboribetsu Onsen ist ein berühmtes Thermalziel in Noboribetsu, Hokkaido, das aus dem etwa 450 Meter durchmessenden Jigokudani hervorgeht, einer von der vulkanischen Aktivität des Mt. Hiyori geschaffenen Landschaft. Als „Department Store der Onsen“ ist es bekannt dafür, dass dort mehrere Quelltypen wie Schwefelquellen, Salzwasserquellen, eisenhaltige saure Quellen und Glaubersalzquellen an einem Ort entspringen. Dazu kommen die Spazierwege von Jigokudani, das grauschwarze Oyunuma, das natürliche Fußbad im Wald und die Kultur des Onsen-Viertels mit Oni- und Höllenmotiven. Auch die gute Erreichbarkeit von New Chitose Airport und Sapporo ist ein großer Vorteil.
Wer zum ersten Mal kommt, sollte zuerst durch Jigokudani gehen, um den Charakter Noboribetsus zu spüren, und dann im Ryokan oder in einer Anlage bewusst auf den Quelltyp achten. Wenn man nicht nur in der Unterkunft bleibt, sondern auch die Landschaft von Jigokudani und Oyunuma sowie die Oni-Statuen im Onsen-Viertel mit einbezieht, erlebt man die Besonderheit von Noboribetsu vielschichtig. Wenn Sie in Hokkaido nur einen einzigen Onsen-Ort wählen, ist dies ein sehr starker Kandidat. Einen Überblick über die einzelnen Quelltypen finden Sie im Leitfaden zu Onsen-Quelltypen.