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Berühmte Onsen Japans

Shima-Onsen-Guide: Shima Blue, Sekizenkan, Nr. 1

Entdecken Sie Shima Onsen in Nakanojo, Gunma: das klare „Shima Blue“, Sekizenkan als eines der ältesten Holzbadegasthäuser Japans, die Geschichte als Nr. 1 unter den staatlich anerkannten Erholungsbädern, die Natrium-Calcium-Chlorid-Sulfat-Quellen und den Zugang ab Nakanojo.

Veröffentlicht: 28.06.2026

Berühmte Onsen Japans

Shima-Onsen-Guide: Shima Blue, Sekizenkan, Nr. 1

Entdecken Sie Shima Onsen in Nakanojo, Gunma: das klare „Shima Blue“, Sekizenkan als eines der ältesten Holzbadegasthäuser Japans, die Geschichte als Nr. 1 unter den staatlich anerkannten Erholungsbädern, die Natrium-Calcium-Chlorid-Sulfat-Quellen und den Zugang ab Nakanojo.

Veröffentlicht: 28.06.2026

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Was für ein Onsengebiet ist Shima Onsen?
  2. 2Was ist Shima Blue?
  3. 3Sekizenkan und die nostalgische Holzarchitektur
  4. 4Die Quellart und das sogenannte „Magen-Darm-Onsen“
  5. 5So erkundet man die Sehenswürdigkeiten
  6. 6Anreise und Planung des Aufenthalts
  7. 7Genuss nach Jahreszeit
  8. 8Häufig gestellte Fragen
  9. 9Fazit
  10. 10Quellen

Shima Onsen ist ein ruhiges Onsengebiet in den Bergen von Nakanojo in der Präfektur Gunma, bekannt für das klar blaue Wasser des Shima-Flusses und des Oku-Shima-Sees, das als „Shima Blue“ bezeichnet wird, sowie für Sekizenkan, ein Symbol des alten Badeortes mit retrohafter Holzarchitektur. Ohne aufdringliches Vergnügungsviertel bewahrt der Ort die Atmosphäre eines beschaulichen Kurortes mit Gasthäusern entlang des Flusses und eignet sich eher für Reisende, die Ruhe und Landschaft als Trubel suchen. Dass er 1954 als erstes staatlich anerkanntes Erholungs-Onsengebiet ausgewiesen wurde, spiegelt den Charakter dieses Ortes gut wider.

Der wichtigste Punkt für Besucher ist, dass sich der Reiz von Shima Onsen auf drei Säulen konzentriert: die stille Schluchtenlandschaft mit Shima Blue, die stimmungsvolle alte Badegasthaus-Architektur von Sekizenkan und die Geschichte als Kurort. Das Wasser selbst ist farblos und mild, daher ist dies ein Onsengebiet, das man weniger über Spektakel als über die Ruhe des gesamten Ortes sowie die Schönheit von Wasser und Architektur erlebt. In diesem Artikel fassen wir die Entstehung von Shima Onsen, Shima Blue, Sekizenkan, die Quellart und das Trinken von Quellwasser, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und die Anreise zusammen, basierend auf Informationen des Shima Onsen Verbands und der Stadt Nakanojo.

Was für ein Onsengebiet ist Shima Onsen?

Shima Onsen ist ein traditionsreicher Badeort im Nordwesten von Gunma, der sich entlang des Shima-Flusses in einem Bergtal der Stadt Nakanojo erstreckt. Der Name soll auf die Legende zurückgehen, dass das Wasser 40000 Leiden heilen könne, doch dazu gibt es verschiedene Theorien, sodass sich keine eindeutige Herkunft festlegen lässt. In jedem Fall ist es ein alter Kurort, der seit langem als Ort der Therapie bekannt ist. Im Gegensatz zu großen Vergnügungsvierteln wie Kusatsu Onsen ist die Struktur hier ruhig und von Gasthäusern entlang des Flusses geprägt.

Diese Ruhe wurde offiziell bestätigt, als das Gebiet 1954 vom damaligen Gesundheitsministerium als erstes staatlich anerkanntes Erholungs-Onsengebiet ausgewiesen wurde. Diese Kategorie bezeichnet Orte, die der Staat anhand von Quellqualität, Umgebung und Eignung für Kuren auswählt. Shima Onsen gilt als eines der ersten so anerkannten Gebiete. Wer versteht, dass hier nicht Trubel, sondern das stille Verweilen mit Wasser in der Natur im Mittelpunkt steht, wird vor Ort weniger überrascht sein.

Das Onsenviertel zieht sich lang und schmal entlang des Shima-Flusses und gliedert sich in Bereiche wie Onsen-guchi, Arayu, Yuzuriha und Hinatami. Da sich Atmosphäre und Unterkünfte je nach Bereich unterscheiden, verändert sich das Erlebnis je nachdem, wo man übernachtet und wohin man spaziert. Am besten ist es, sich zuerst ein Gesamtbild von diesem ruhigen Ort am Fluss zu machen.

Was ist Shima Blue?

Unverzichtbar für Shima Onsen ist der blau leuchtende, klare Farbton des Wassers von Shima-Fluss und Oku-Shima-See, das sogenannte Shima Blue. Je nach Lichteinfall, Jahreszeit und Wetter soll die Farbe von smaragdgrün bis zu tiefem Blau reichen, und an sonnigen Tagen wirkt die Wasseroberfläche besonders eindrucksvoll. Allerdings ändert sich der Eindruck stark mit den Bedingungen, daher sollte man nicht erwarten, immer genau denselben Blauton zu sehen.

Der bekannteste Ort für Shima Blue ist der Oku-Shima-See, ein Stausee oberhalb des Onsenviertels. Von Uferwegen und Aussichtspunkten aus lässt sich das blaue Wasser betrachten, und in der Zeit des frischen Grüns oder der Herbstfärbung entsteht eine Landschaft, in der sich Wasser- und Bergfarben überlagern. Auch entlang der Flusspartien des Shima-Flusses im Onsenviertel findet man das gleiche Blau in den Becken und Strömungen. Wer vor allem die Wasserfarbe sehen möchte, sollte die Mittagsstunden wählen, wenn das Licht günstig ist.

Warum das Wasser blau erscheint, wird unter anderem mit der Streuung des Lichts an feinen Partikeln im Wasser erklärt, doch es gibt keine einzige abschließend gesicherte Erklärung. Wer sich generell für blau wirkende Quellen und Wasserfarben interessiert, findet unter Blau gefärbte Onsen weitere Hinweise. Wichtig ist: Shima Blue ist nicht die Farbe des Onsenwassers, sondern die Farbe von Fluss und See.

Sekizenkan und die nostalgische Holzarchitektur

Das architektonische Wahrzeichen von Shima Onsen ist Sekizenkan im Viertel Arayu. Das Hauptgebäude von Sekizenkan soll 1694 in der Genroku-Zeit erbaut worden sein und wird oft als eines der ältesten hölzernen Badegasthäuser Japans vorgestellt. Allerdings gibt es auch hier unterschiedliche Auffassungen zur Einordnung als „das älteste“, und je nach Quelle variieren Baujahr und Bewertung. Neben dem alten Hauptgebäude reihen sich Bauten aus der frühen Showa-Zeit und moderne Flügel aneinander, was den Reiz der Kombination verschiedener Epochen ausmacht.

Vor Sekizenkan spannt sich die mit rotem Lack versehene Keiun-Brücke über den Shima-Fluss, und das Bild aus roter Brücke und Holzgebäuden gilt als eine der typischen Ansichten von Shima Onsen. Wegen dieser Atmosphäre wird manchmal behauptet, sie habe als Vorbild für die Welt des Animationsfilms Spirited Away gedient, doch das ist nicht offiziell bestätigt. Da die Produktion nie ausdrücklich ein bestimmtes Gebäude als Vorbild genannt hat, sollte man dies nur als inoffizielles Gerücht verstehen.

Dass Architektur und Gestaltung selbst zum Reisezweck werden können, ist ein weiteres Merkmal von Shima Onsen. Das Design der alten Badegasthäuser und die über die Zeit gewachsenen Strukturen sind Teil des landschaftlichen Werts des Ortes. Wer sich für Onsen-Architektur und ihren Einfluss auf das Erlebnis interessiert, findet in Onsen-Architektur und Design weitere Hinweise. Sekizenkan ist zudem ein aktives Hotel, daher richten sich Besichtigung und Zugänglichkeit nach den Vorgaben der Unterkunft.

Die Quellart und das sogenannte „Magen-Darm-Onsen“

Die Quelle von Shima Onsen wird meist als Natrium-Calcium-Chlorid-Sulfat-Quelle beschrieben. Es handelt sich um eine Mischquelle mit Chlorid- und Sulfat-Ionen, deren Wasser farblos und mild sein soll. Anders als die stark sauren Quellen von Kusatsu oder schwefelhaltige, trübe Quellen mit deutlichem Geruch besitzt es keine sofort auffällige Eigenart. Am einfachsten versteht man es als ein Wasser, das man eher über das Badegefühl als über die Optik erlebt. Wer die genaue Quellart sicher wissen möchte, sollte die an den jeweiligen Einrichtungen ausgehängten Analyseberichte lesen.

Shima Onsen wurde seit Langem auch als „Magen-Darm-Onsen“ bezeichnet, doch dies ist nur eine traditionelle Bezeichnung und keine hier behauptete medizinische Wirkung. Die historisch überlieferten Merkmale von Chlorid- und Sulfatquellen haben wir in Chloridquelle und Was ist eine Sulfatquelle? zusammengefasst. Wer zuerst einen Überblick über die 10 Quellarten von Onsen bekommen möchte, sollte mit Onsen-Quellarten für Anfänger beginnen.

In Shima Onsen gibt es außerdem Stellen, an denen Quellwasser getrunken werden kann. Wegen der Bezeichnung als „Magen-Darm-Onsen“ wird das Trinken oft thematisiert, aber es darf nur in Einrichtungen und Trinkstellen erfolgen, an denen es ausdrücklich erlaubt ist. Nicht jede Quelle ist trinkbar, und auch Menge und Häufigkeit haben Richtwerte. Man sollte also nicht einfach irgendwo Wasser aus einer Quelle probieren, sondern unbedingt den lokalen Hinweisen folgen. Den kulturellen Hintergrund des Quellwassertrinkens haben wir unter Kultur des Trinkens von Onsenwasser erläutert.

So erkundet man die Sehenswürdigkeiten

In Shima Onsen liegen Bad, Landschaft, Architektur und Geschichte entlang des Flusses verstreut. Da die Entfernungen nicht klein sind, ist es sinnvoll, vorher einen Schwerpunkt festzulegen. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Überblick:

SehenswürdigkeitOrt und BesonderheitZeitbedarf
Sekizenkan und Keiun-BrückeViertel Arayu. Alte Holzarchitektur und rot lackierte BrückeEtwa 30 Minuten bis 1 Stunde für Besichtigung und Fotos
Oku-Shima-SeeStausee oberhalb des Onsenviertels. Hauptort für Shima BlueEtwa 1 bis 2 Stunden für Spaziergang und Aussicht
Das Flusstal des Shima-FlussesFluss, der durch das Onsenviertel fließt. Blaues Wasser in den BeckenNach Belieben zwischen Spaziergängen
Hinatami Yakushi-dōViertel Hinatami. Alter Yakushi-Schrein und ruhige UmgebungEtwa 30 Minuten
Öffentliche Bäder und FußbäderVerteilt im OnsenviertelJe etwa 30 Minuten für Bad oder Fußbad

Sekizenkan und die Keiun-Brücke liegen im Viertel Arayu beieinander. Wer in kurzer Zeit das typische Bild von Shima Onsen erfassen möchte, beginnt am besten hier. Wer Shima Blue gründlich sehen will, muss weiter zum Oku-Shima-See fahren, und für Spaziergänge am Ufer sowie Aussichtspunkte sollte man genug Zeit einplanen. Zu Fuß ist die Strecke zu lang, daher sind Auto, Shuttle des Hotels oder Linienbus als Kombination am sinnvollsten.

Wer Geschichte und Ruhe erleben möchte, findet auch rund um den alten Yakushi-Schrein im Viertel Hinatami eine stille Gegend. Entlang des Flusses gibt es außerdem öffentliche Bäder und Fußbäder, sodass man während eines Spaziergangs immer wieder mit dem Wasser in Berührung kommt. Wer statt eines belebten Ausflugs lieber Wasser, Architektur und Bad in Ruhe genießen möchte, kann sich auch Natürliches Baden in einem Freiluftbad ansehen.

Anreise und Planung des Aufenthalts

Shima Onsen ist nicht allein mit der Bahn erreichbar; vom nächstgelegenen Bahnhof ist ein Bus nötig. Mit dem Zug fährt man bis zum JR-Bahnhof Nakanojo an der Agatsuma-Linie, von dort dauert die Linienbusfahrt nach Shima Onsen ungefähr 40 Minuten. Fahrzeiten, Takt und letzte Busse ändern sich je nach Saison und Fahrplan, daher ist es ratsam, vor der Reise die offiziellen Angaben zu prüfen. Mit dem Auto ist man flexibler und erreicht auch entferntere Ziele wie den Oku-Shima-See leichter, allerdings muss man im Winter wegen Schnee und Glätte im Berggebiet vorsichtig sein.

Vor Ort liegen die Sehenswürdigkeiten am Fluss verstreut, und zwischen dem Onsenviertel und dem Oku-Shima-See gibt es ebenfalls größere Entfernungen. Wer alles zu Fuß erledigen will, braucht viel Zeit. Es ist daher vernünftig, vom Standort der Unterkunft aus zu planen und zwischen zu Fuß erreichbaren Bereichen und den per Bus oder Auto zurückzulegenden Strecken zu unterscheiden. Da es sich um einen stillen Badeort handelt, wird es abends schnell ruhig. Statt Nachtleben zu erwarten, passt hier eher ein Aufenthalt, bei dem man tagsüber Landschaft und Architektur genießt und den Abend entspannt im Hotel verbringt.

Wer übernachtet, kann am Ankunftstag rund um Sekizenkan und durch das Onsenviertel spazieren, um die Atmosphäre aufzunehmen, und am nächsten Tag zum Oku-Shima-See und in das Viertel Hinatami weiterfahren. Wenn Sie Unterkünfte oder Tagesbäder in Shima Onsen und Umgebung suchen, bieten wir mit Einrichtungen und Suche Möglichkeiten, nach Region und Budget zu filtern. Eine Reise, die auch andere berühmte Onsen in Gunma wie Kusatsu und Ikaho einschließt, lässt sich ebenfalls leicht planen; zur Einordnung anderer berühmter Bäder ist Berühmte Onsen in Japan hilfreich.

Genuss nach Jahreszeit

Shima Onsen zeigt je nach Jahreszeit unterschiedliche Gesichter. Im Frühling und Frühsommer bilden das frische Grün der Berge und Shima Blue einen besonders starken Kontrast, was diese Zeit für Wasserfarbenliebhaber leicht verständlich macht. Im Herbst überlagern sich Laubfärbung, Fluss und Seelandschaft, und rund um den Oku-Shima-See ist die Herbstfärbung ein Highlight. Da der beste Zeitpunkt je nach Jahr und Wetter schwankt, lohnt sich vor dem Besuch ein Blick auf aktuelle Informationen.

Im Winter sind Schnee und die Stille des Flusstals eindrucksvoll, doch im Berggebiet machen Schnee und Glätte die Anreise schwieriger. Wer mit dem Auto kommt, sollte Reifen und Wetterlage unbedingt prüfen. Wer öffentliche Verkehrsmittel nutzt, sollte Busfrequenz und letzte Verbindungen im Voraus kontrollieren. Da es sich um einen Bergbadeort in höherer Lage handelt, ist es zu jeder Jahreszeit sinnvoll, eine zusätzliche Jacke mitzunehmen. Dennoch bleibt die typische Ruhe von Shima Onsen zu jeder Jahreszeit erhalten.

Häufig gestellte Fragen

Ist Shima Blue immer zu sehen?

Shima Blue bezeichnet den blauen Farbton des Wassers von Shima-Fluss und Oku-Shima-See. Die Farbe verändert sich je nach Lichteinfall, Jahreszeit und Wetter. Oft wird gesagt, dass sonnige Tage mittags besonders eindrucksvoll sind, aber der Eindruck hängt stark von den Bedingungen ab. Man sieht also nicht immer dasselbe Blau. Wer vor allem die Wasserfarbe sehen möchte, sollte eine Tageszeit mit günstigen Lichtverhältnissen wählen.

Ist Sekizenkan wirklich das Vorbild für Spirited Away?

Wegen der Atmosphäre von Sekizenkan und der roten Keiun-Brücke wird manchmal behauptet, sie hätten als Vorbild für die Welt von Spirited Away gedient. Das ist jedoch nicht offiziell bestätigt. Die Produktion hat kein bestimmtes Gebäude als Vorbild benannt, daher sollte man dies als inoffizielle Erzählung ansehen. Die alte, stimmungsvolle Architektur selbst ist bereits eine Sehenswürdigkeit von Shima Onsen.

Welche Art von Wasser findet man in Shima Onsen?

Die Quelle wird meist als Natrium-Calcium-Chlorid-Sulfat-Quelle beschrieben und als farblos und mild bezeichnet. Anders als die stark sauren Quellen von Kusatsu oder schwefelhaltige, trübe Quellen hat sie keine leicht erkennbare Eigenart. Es ist eher ein Bad, das man über das Gefühl erlebt. Wer es genau wissen möchte, sollte die an den Einrichtungen ausgehängten Analyseberichte prüfen. Die Bezeichnung „Magen-Darm-Onsen“ ist nur ein traditioneller Name und keine Garantie für Wirkungen.

Kann man in Shima Onsen Quellwasser trinken?

An einigen Orten soll das möglich sein, aber nur in Einrichtungen und Trinkstellen, an denen es ausdrücklich erlaubt ist. Nicht jede Quelle ist trinkbar, und Menge sowie Häufigkeit haben Richtwerte. Bitte folgen Sie immer den lokalen Hinweisen. Den kulturellen Hintergrund des Quellwassertrinkens haben wir unter Kultur des Trinkens von Onsenwasser erklärt.

Wie kommt man nach Shima Onsen?

Die Anreise ist nicht nur per Zug möglich; am Ende ist ein Bus nötig. Fahren Sie mit dem Zug zum JR-Bahnhof Nakanojo an der Agatsuma-Linie und nehmen Sie von dort den Linienbus nach Shima Onsen, der ungefähr 40 Minuten braucht. Fahrzeiten, Takt und letzte Busse variieren je nach Saison und Fahrplan, daher ist eine vorherige Prüfung der offiziellen Angaben sinnvoll. Mit dem Auto lassen sich entferntere Ziele wie der Oku-Shima-See leichter erreichen, doch im Winter ist Vorsicht wegen Schnee und Glätte geboten.

Fazit

Shima Onsen ist ein ruhiger, berühmter Badeort in Nakanojo, Gunma, geprägt von Shima Blue und Sekizenkan, einem hölzernen Badegasthaus, das als eines der ältesten Japans gilt. Seit der Ausweisung als erstes staatlich anerkanntes Erholungs-Onsengebiet im Jahr 1954 bewahrt es bis heute den Charakter eines stillen Kurortes mit Gasthäusern entlang des Flusses. Das Wasser ist eine farblose, milde Natrium-Calcium-Chlorid-Sulfat-Quelle, und dieser Ort wird eher durch Wasser, Architektur und Ruhe als durch auffällige Optik erlebt.

Wer zum ersten Mal kommt, beginnt am besten mit der Gegend um Sekizenkan, schaut sich Shima Blue am Oku-Shima-See an und spaziert dann in einem vernünftigen Rahmen am Fluss entlang. Da es zu Shima Blue, zur Vorbildthese von Sekizenkan und zur Herkunft des Badeorts verschiedene, teils inoffizielle Geschichten gibt, sollte man diese als Orientierung verstehen und vor allem die stille Umgebung und die Landschaft selbst genießen. Genau das passt am besten zu diesem Onsengebiet.

Quellen

  • Shima Onsen Verband (Tourismusverband Nakanojo)
  • Offizielle Website von Shima Onsen
  • Stadt Nakanojo
  • Umweltministerium: Leitfaden zur Analyse von Mineralquellen
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