「New Japan EX」 Erfahrungsgeschichte Perfektes Totonou in Hiroshimas Nachtleben 【Feb 6–8, 2026 Hiroshima Sauna-Reise】
Hiroshima
7. Februar 2026 | Vol.3
「New Japan EX」 Erfahrungsgeschichte
Perfektes Totonou in Hiroshimas Nachtleben
Hiroshima
7. Februar 2026 | Vol.3
「New Japan EX」 Erfahrungsgeschichte
Perfektes Totonou in Hiroshimas Nachtleben
Reisetagebuch
Das nächtliche Hiroshima zeigt ein völlig anderes Gesicht als am Tag.
Wenn man durch das Vergnügungsviertel schlendert, reihen sich entlang der von Lichtreklamen erhellten Straßen Snackbars, Cabaretts und Nachtclubs dicht an dicht, und ein süßlicher Duft liegt in der Luft. Lockrufe, Lachen und das Öffnen und Schließen von Türen vermischen sich zu jenem charakteristischen Rauschen, das nur das nächtliche Treiben erzeugen kann.
Ich schritt gleichmütig durch diesen Trubel. Die Verlockungen des Nachtlebens interessierten mich nicht. Mit unbewegter Miene bog ich in eine schmale Gasse ein, und da stand es – ein Gebäude mit unverkennbarer Ausstrahlung: New Japan EX, eine der bekanntesten Saunaeinrichtungen Hiroshimas. Heute Abend wollte ich hier die Sauna genießen.
Beim Betreten empfing mich das Personal in einem angenehm duftenden Raum. Tagsüber hatte ich eine unbemannte Privatsauna besucht – ohne Personal gibt es natürlich auch kein herzliches „Willkommen!“, was mich irgendwie ein leeres Gefühl hinterlassen hatte. Nach einer aufmerksamen Einweisung durch das Personal zog ich mich im Umkleideraum um und machte mich auf den Weg zum großen Badebereich. Früher hielt ich das für selbstverständlich, doch in dieser Zeit schätze ich persönliche Betreuung mehr und mehr.
Der große Badebereich empfing mich mit einer Atmosphäre, die mich an das antike Rom Europas erinnerte – weiße Säulen dominierten das Bild. Auch hier lag ein angenehmer Eukalyptusduft in der Luft. Handtücher standen unbegrenzt zur Verfügung, und es gab Zitronenwasser und ähnliche Erfrischungen. Das Personal kam regelmäßig vorbei, um zu reinigen und zu warten. Obwohl es sich um eine traditionsreiche Einrichtung handelt, wirkte alles außerordentlich sauber. Ich hatte noch kein Bad genommen, aber in diesem Moment war mir bereits klar: Dies ist eine großartige Einrichtung.
Zunächst verschaffte ich mir einen Überblick über die Anlage. Es gab drei Saunas und ein Kaltbecken. Dazu einen Thermalbadbereich mit dem Wasser der Futamata-Thermalquelle aus Hokkaido – ein beeindruckendes Angebot. Auch Ruhebereiche waren ausreichend vorhanden, sodass der Genuss nach dem Kaltbad gesichert schien.
Als Aufwärmung ließ ich mich langsam in das Futamata-Thermalbad gleiten. Es ist ein Kunstthermalbad, aber schon nach wenigen Minuten spürte ich die Wärme bis in den Körperkern. Danach ging ich in die finnische Sauna. Auf dem Platz für etwa sechs Personen gab es keinen Fernseher, aber die Möglichkeit zum selbst durchgeführten löyly. Der Duft von Minzaroma erfüllte den Raum – schon das Einatmen hatte etwas Reinigendes. Zum Glück war ich allein, sodass ich in meinem eigenen Tempo löyly machen und ordentlich schwitzen konnte.
Nach der Sauna folgte wie immer das Kaltbad. Die Wassertemperatur war auf 15 °C eingestellt, und am Wasserzulauf waren Eukalyptuszweige und -blätter gebündelt eingetaucht – das war die Quelle des herrlichen Dufts. Im Kaltbad kühlte ich den Körper ab und ließ mich gleichzeitig vom Duft verwöhnen – eine seltene Erfahrung. Danach setzte ich mich auf einen der Liegestühle im Innenbadebereich und genoss die Erholungsphase nach dem Kaltbad in vollen Zügen.
Schon nach dem ersten Durchgang empfand ich ein überwältigendes Glücksgefühl. Der Grund dafür lag in der Atmosphäre der Einrichtung. An mehreren Stellen hingen Aushänge mit dem folgenden Text: „Dies ist eine Einrichtung für Einzelgäste. Gespräche sind streng verboten. Alle Gäste suchen Erholung.“ Das Konzept der Einrichtung – die eigene Zeit und den eigenen Raum zu schätzen – kam unmissverständlich durch. In der Zeit, in der ich dort war, sprach niemand. Auch in der Sauna gab es keinen Fernseher. Diese Atmosphäre ist das Ergebnis bewusster Bemühungen der Einrichtung.
Für den zweiten Durchgang betrat ich die Hauptsauna. Sie verfügt über einen Saunaofen mit automatischem löyly (METOS isness) und bietet Platz für etwa 15 Personen. Auch hier sprach niemand. Jeder Gast war in seine eigene Welt versunken. Ich war es ebenfalls – etwa zehn Minuten lang schwitzte ich in meiner eigenen Welt. Dann wieder ins Kaltbad, danach in den Außenbereich. Der Nachtwind auf der Haut tat gut. Dazu stiegen von den umliegenden Restaurants verlockende Düfte auf, die den Hunger weckten. Ich erinnerte mich: Ich befand mich mitten im Herzen des Vergnügungsviertels.
Anschließend genoss ich die Sauna noch weiter in völliger Versunkenheit und entschied mich danach, in der Izakaya innerhalb der Einrichtung zu essen.
Hiroshima
7. Februar 2026 | Vol.3
「New Japan EX」 Erfahrungsgeschichte
Perfektes Totonou in Hiroshimas Nachtleben
Hiroshima
7. Februar 2026 | Vol.3
「New Japan EX」 Erfahrungsgeschichte
Perfektes Totonou in Hiroshimas Nachtleben
Reisetagebuch
Das nächtliche Hiroshima zeigt ein völlig anderes Gesicht als am Tag.
Wenn man durch das Vergnügungsviertel schlendert, reihen sich entlang der von Lichtreklamen erhellten Straßen Snackbars, Cabaretts und Nachtclubs dicht an dicht, und ein süßlicher Duft liegt in der Luft. Lockrufe, Lachen und das Öffnen und Schließen von Türen vermischen sich zu jenem charakteristischen Rauschen, das nur das nächtliche Treiben erzeugen kann.
Ich schritt gleichmütig durch diesen Trubel. Die Verlockungen des Nachtlebens interessierten mich nicht. Mit unbewegter Miene bog ich in eine schmale Gasse ein, und da stand es – ein Gebäude mit unverkennbarer Ausstrahlung: New Japan EX, eine der bekanntesten Saunaeinrichtungen Hiroshimas. Heute Abend wollte ich hier die Sauna genießen.
Beim Betreten empfing mich das Personal in einem angenehm duftenden Raum. Tagsüber hatte ich eine unbemannte Privatsauna besucht – ohne Personal gibt es natürlich auch kein herzliches „Willkommen!“, was mich irgendwie ein leeres Gefühl hinterlassen hatte. Nach einer aufmerksamen Einweisung durch das Personal zog ich mich im Umkleideraum um und machte mich auf den Weg zum großen Badebereich. Früher hielt ich das für selbstverständlich, doch in dieser Zeit schätze ich persönliche Betreuung mehr und mehr.
Der große Badebereich empfing mich mit einer Atmosphäre, die mich an das antike Rom Europas erinnerte – weiße Säulen dominierten das Bild. Auch hier lag ein angenehmer Eukalyptusduft in der Luft. Handtücher standen unbegrenzt zur Verfügung, und es gab Zitronenwasser und ähnliche Erfrischungen. Das Personal kam regelmäßig vorbei, um zu reinigen und zu warten. Obwohl es sich um eine traditionsreiche Einrichtung handelt, wirkte alles außerordentlich sauber. Ich hatte noch kein Bad genommen, aber in diesem Moment war mir bereits klar: Dies ist eine großartige Einrichtung.
Zunächst verschaffte ich mir einen Überblick über die Anlage. Es gab drei Saunas und ein Kaltbecken. Dazu einen Thermalbadbereich mit dem Wasser der Futamata-Thermalquelle aus Hokkaido – ein beeindruckendes Angebot. Auch Ruhebereiche waren ausreichend vorhanden, sodass der Genuss nach dem Kaltbad gesichert schien.
Als Aufwärmung ließ ich mich langsam in das Futamata-Thermalbad gleiten. Es ist ein Kunstthermalbad, aber schon nach wenigen Minuten spürte ich die Wärme bis in den Körperkern. Danach ging ich in die finnische Sauna. Auf dem Platz für etwa sechs Personen gab es keinen Fernseher, aber die Möglichkeit zum selbst durchgeführten löyly. Der Duft von Minzaroma erfüllte den Raum – schon das Einatmen hatte etwas Reinigendes. Zum Glück war ich allein, sodass ich in meinem eigenen Tempo löyly machen und ordentlich schwitzen konnte.
Nach der Sauna folgte wie immer das Kaltbad. Die Wassertemperatur war auf 15 °C eingestellt, und am Wasserzulauf waren Eukalyptuszweige und -blätter gebündelt eingetaucht – das war die Quelle des herrlichen Dufts. Im Kaltbad kühlte ich den Körper ab und ließ mich gleichzeitig vom Duft verwöhnen – eine seltene Erfahrung. Danach setzte ich mich auf einen der Liegestühle im Innenbadebereich und genoss die Erholungsphase nach dem Kaltbad in vollen Zügen.
Schon nach dem ersten Durchgang empfand ich ein überwältigendes Glücksgefühl. Der Grund dafür lag in der Atmosphäre der Einrichtung. An mehreren Stellen hingen Aushänge mit dem folgenden Text: „Dies ist eine Einrichtung für Einzelgäste. Gespräche sind streng verboten. Alle Gäste suchen Erholung.“ Das Konzept der Einrichtung – die eigene Zeit und den eigenen Raum zu schätzen – kam unmissverständlich durch. In der Zeit, in der ich dort war, sprach niemand. Auch in der Sauna gab es keinen Fernseher. Diese Atmosphäre ist das Ergebnis bewusster Bemühungen der Einrichtung.
Für den zweiten Durchgang betrat ich die Hauptsauna. Sie verfügt über einen Saunaofen mit automatischem löyly (METOS isness) und bietet Platz für etwa 15 Personen. Auch hier sprach niemand. Jeder Gast war in seine eigene Welt versunken. Ich war es ebenfalls – etwa zehn Minuten lang schwitzte ich in meiner eigenen Welt. Dann wieder ins Kaltbad, danach in den Außenbereich. Der Nachtwind auf der Haut tat gut. Dazu stiegen von den umliegenden Restaurants verlockende Düfte auf, die den Hunger weckten. Ich erinnerte mich: Ich befand mich mitten im Herzen des Vergnügungsviertels.
Anschließend genoss ich die Sauna noch weiter in völliger Versunkenheit und entschied mich danach, in der Izakaya innerhalb der Einrichtung zu essen.
Eingang zum Restaurant innerhalb der EinrichtungIm Restaurant der Einrichtung gegessenes Schweinefleisch-Ingwer-Bratset (Buta Shogayaki Teishoku)
In das Izakaya, das man in einer Saunaeinrichtung kaum erwarten würde, trat ich ein und bestellte ein Schweinefleisch-Ingwer-Bratset und Oden. Der Geschmack war so tiefgehend und wohltuend für den Körper nach der Sauna, dass auch das Essen mich restlos zufriedenstellte. Ich konnte in jeder Hinsicht ein Gefühl des Glücks erleben, und auch wenn das nur meine ganz persönliche Meinung ist, glaube ich, dass dies die beste Einrichtung in der Präfektur Hiroshima sein könnte.
Nachdem ich gegessen hatte, verließ ich New Japan EX.
Nun ja, morgen ist endlich der letzte Tag. Als ich im Hotel die Wettervorhersage ansah, hieß es, dass morgen die stärkste Kaltfront des Jahres heranziehen und die Gefahr von starkem Schneefall bestehen werde. Besonders am Nachmittag dürfte Vorsicht geboten sein. Für den Fall, dass Züge ausfallen, wäre es schlimm, also werde ich morgen früh möglichst zeitig zurückfahren. Das heißt aber nicht, dass ich einfach untätig heimkehre. Es gibt noch eine weitere Saunaeinrichtung, die ich besuchen möchte. Diese Einrichtung ist die traditionsreiche Sauna „Capsule & Sauna Nihon“ in Fukuyama, Präfektur Hiroshima.
Besuchte Einrichtung in dieser Story
Eingang zum Restaurant innerhalb der EinrichtungIm Restaurant der Einrichtung gegessenes Schweinefleisch-Ingwer-Bratset (Buta Shogayaki Teishoku)
In das Izakaya, das man in einer Saunaeinrichtung kaum erwarten würde, trat ich ein und bestellte ein Schweinefleisch-Ingwer-Bratset und Oden. Der Geschmack war so tiefgehend und wohltuend für den Körper nach der Sauna, dass auch das Essen mich restlos zufriedenstellte. Ich konnte in jeder Hinsicht ein Gefühl des Glücks erleben, und auch wenn das nur meine ganz persönliche Meinung ist, glaube ich, dass dies die beste Einrichtung in der Präfektur Hiroshima sein könnte.
Nachdem ich gegessen hatte, verließ ich New Japan EX.
Nun ja, morgen ist endlich der letzte Tag. Als ich im Hotel die Wettervorhersage ansah, hieß es, dass morgen die stärkste Kaltfront des Jahres heranziehen und die Gefahr von starkem Schneefall bestehen werde. Besonders am Nachmittag dürfte Vorsicht geboten sein. Für den Fall, dass Züge ausfallen, wäre es schlimm, also werde ich morgen früh möglichst zeitig zurückfahren. Das heißt aber nicht, dass ich einfach untätig heimkehre. Es gibt noch eine weitere Saunaeinrichtung, die ich besuchen möchte. Diese Einrichtung ist die traditionsreiche Sauna „Capsule & Sauna Nihon“ in Fukuyama, Präfektur Hiroshima.