「Capsule & Sauna Japan」 Erfahrungsgeschichte Eine Zeitreise in die Showa-Ära in Fukuyama 【Feb 6–8, 2026 Hiroshima Sauna-Reise】
Hiroshima
8. Februar 2026 | Vol.4
「Capsule & Sauna Japan」 Erfahrungsgeschichte
Eine Zeitreise in die Showa-Ära in Fukuyama
Hiroshima
8. Februar 2026 | Vol.4
「Capsule & Sauna Japan」 Erfahrungsgeschichte
Eine Zeitreise in die Showa-Ära in Fukuyama
Reisetagebuch
Als ich aufwachte, hatte die stärkste Kältewelle des Jahres den japanischen Archipel erfasst. Zum Glück fiel in der Innenstadt von Hiroshima noch kein Schnee. Der Vorhersage zufolge sollte es jedoch ab dem Nachmittag stark schneien. Ich wollte eigentlich noch vor Mittag die Heimreise antreten, aber da sich eine Sauna auf meiner Liste befand, beschloss ich, auf dem Rückweg noch einen Halt einzulegen. Das Ziel: Sauna & Kapuseru Nihon.
Ich stieg am Bahnhof Hiroshima in den Shinkansen und fuhr bis Fukuyama. Vom Bahnsteig aus hatte man einen wunderschönen Blick auf Schloss Fukuyama. Bisher war ich bei jeder Shinkansen-Fahrt durch Fukuyama durchgejettert, ohne je auszusteigen – also ein völlig neues Gefühl. Dank einer interessanten Sauna legt man unterwegs an Orten an, die man sonst nie besuchen würde. Genau darin liegt der Reiz einer Saunareise.
Vom Bahnhofsvorplatz lief ich den Bürgersteig entlang, bog an der Kreuzung links ab – und da war es: Sauna & Kapuseru Nihon. Es befindet sich in einem Bürogebäude, die Sauna liegt im 5. Stockwerk. Als der Aufzug sich öffnete, empfing mich ein Empfangsbereich mit einem nostalgischen Showa-Retro-Charme, und das Personal begrüßte mich freundlich. Ich gab den Schlüssel meines Schuhfachs ab und begab mich zu den Umkleidespinden. Auch die Spinde verströmten dieses vertraute altmodische Saunafeeling – eine wohltuende Nostalgie.
Im großen Badebereich verstärkte sich der Retro-Charme noch. Die Ausstattung: eine große Badewanne, ein Kaltbad sowie eine Dampfsauna und eine Trockensauna. Ich wusch mich, wärmte mich im großen Bad auf und betrat dann die Trockensauna.
Die Trockensauna von Sauna & Kapuseru Nihon rühmt sich ihres Showa-Strong-Stils: eine Sauna der alten Schule, deren Raumtemperatur sich der 120-°C-Marke nähert. An diesem Ort soll es auch aufguss-Events geben – an diesem Tag hatte ich kein Glück damit, doch allein die Vorstellung, in einem 120 °C heißen Raum aufguss zu erleben und diese Hitzewelle zu spüren, ließ mich schaudern vor Ehrfurcht. Die Hitze der Sauna war kraftvoll, genau wie das Thermometer es anzeigte. Durch das Fenster sah man die Aussicht vor dem Bahnhof Fukuyama – der freie Blick macht die Saunasession herrlich offen und weitläufig. Ich wärmte mich beim Fernsehen auf und marschierte dann direkt ins Kaltbad.
Das Kaltbad hatte etwa 17 °C und war groß genug. Ich war durch die eisige Innenstadt von Hiroshima gelaufen, in den Shinkansen gestiegen, dann durch die eisige Innenstadt von Fukuyama gelaufen – und jetzt Sauna und Kaltbad. Die achterbahnartigen Temperaturschwankungen hatten meinen Körper in einen Ausnahmezustand versetzt. Ich setzte mich in den Ruhesessel und ließ es mir eine Weile gut gehen. Sauna & Kapuseru Nihon hat zwar einen Außenbereich zur Frischluftruhe auf dem Dach, aber bei dieser Kälte fehlte mir schlicht der Mut dazu. Das wäre etwas für einen warmen Frühlingstag!
During my second Saunarunde hörte ich die Nachricht, dass es nachmittags noch kälter werden und schneien würde – mit möglichen Auswirkungen auf den Nahverkehr. Ich entschied, es bei diesem Durchgang zu belassen und nicht länger zu verweilen. Nur zwei Runden – und dennoch hatte ich die traditionsreiche Sauna von Hiroshima in vollen Zügen genossen, und meiner persönlichen Saunageschichte wurde ein neues Kapitel hinzugefügt.
Hiroshima
8. Februar 2026 | Vol.4
「Capsule & Sauna Japan」 Erfahrungsgeschichte
Eine Zeitreise in die Showa-Ära in Fukuyama
Hiroshima
8. Februar 2026 | Vol.4
「Capsule & Sauna Japan」 Erfahrungsgeschichte
Eine Zeitreise in die Showa-Ära in Fukuyama
Reisetagebuch
Als ich aufwachte, hatte die stärkste Kältewelle des Jahres den japanischen Archipel erfasst. Zum Glück fiel in der Innenstadt von Hiroshima noch kein Schnee. Der Vorhersage zufolge sollte es jedoch ab dem Nachmittag stark schneien. Ich wollte eigentlich noch vor Mittag die Heimreise antreten, aber da sich eine Sauna auf meiner Liste befand, beschloss ich, auf dem Rückweg noch einen Halt einzulegen. Das Ziel: Sauna & Kapuseru Nihon.
Ich stieg am Bahnhof Hiroshima in den Shinkansen und fuhr bis Fukuyama. Vom Bahnsteig aus hatte man einen wunderschönen Blick auf Schloss Fukuyama. Bisher war ich bei jeder Shinkansen-Fahrt durch Fukuyama durchgejettert, ohne je auszusteigen – also ein völlig neues Gefühl. Dank einer interessanten Sauna legt man unterwegs an Orten an, die man sonst nie besuchen würde. Genau darin liegt der Reiz einer Saunareise.
Vom Bahnhofsvorplatz lief ich den Bürgersteig entlang, bog an der Kreuzung links ab – und da war es: Sauna & Kapuseru Nihon. Es befindet sich in einem Bürogebäude, die Sauna liegt im 5. Stockwerk. Als der Aufzug sich öffnete, empfing mich ein Empfangsbereich mit einem nostalgischen Showa-Retro-Charme, und das Personal begrüßte mich freundlich. Ich gab den Schlüssel meines Schuhfachs ab und begab mich zu den Umkleidespinden. Auch die Spinde verströmten dieses vertraute altmodische Saunafeeling – eine wohltuende Nostalgie.
Im großen Badebereich verstärkte sich der Retro-Charme noch. Die Ausstattung: eine große Badewanne, ein Kaltbad sowie eine Dampfsauna und eine Trockensauna. Ich wusch mich, wärmte mich im großen Bad auf und betrat dann die Trockensauna.
Die Trockensauna von Sauna & Kapuseru Nihon rühmt sich ihres Showa-Strong-Stils: eine Sauna der alten Schule, deren Raumtemperatur sich der 120-°C-Marke nähert. An diesem Ort soll es auch aufguss-Events geben – an diesem Tag hatte ich kein Glück damit, doch allein die Vorstellung, in einem 120 °C heißen Raum aufguss zu erleben und diese Hitzewelle zu spüren, ließ mich schaudern vor Ehrfurcht. Die Hitze der Sauna war kraftvoll, genau wie das Thermometer es anzeigte. Durch das Fenster sah man die Aussicht vor dem Bahnhof Fukuyama – der freie Blick macht die Saunasession herrlich offen und weitläufig. Ich wärmte mich beim Fernsehen auf und marschierte dann direkt ins Kaltbad.
Das Kaltbad hatte etwa 17 °C und war groß genug. Ich war durch die eisige Innenstadt von Hiroshima gelaufen, in den Shinkansen gestiegen, dann durch die eisige Innenstadt von Fukuyama gelaufen – und jetzt Sauna und Kaltbad. Die achterbahnartigen Temperaturschwankungen hatten meinen Körper in einen Ausnahmezustand versetzt. Ich setzte mich in den Ruhesessel und ließ es mir eine Weile gut gehen. Sauna & Kapuseru Nihon hat zwar einen Außenbereich zur Frischluftruhe auf dem Dach, aber bei dieser Kälte fehlte mir schlicht der Mut dazu. Das wäre etwas für einen warmen Frühlingstag!
During my second Saunarunde hörte ich die Nachricht, dass es nachmittags noch kälter werden und schneien würde – mit möglichen Auswirkungen auf den Nahverkehr. Ich entschied, es bei diesem Durchgang zu belassen und nicht länger zu verweilen. Nur zwei Runden – und dennoch hatte ich die traditionsreiche Sauna von Hiroshima in vollen Zügen genossen, und meiner persönlichen Saunageschichte wurde ein neues Kapitel hinzugefügt.
Zurück auf Shikoku: ein Genuss beim renommierten Honetsukidori-Restaurant Ikkaku
Vom Bahnhof Fukuyama fuhr ich mit dem Shinkansen zum Bahnhof Okayama und von dort weiter zum Bahnhof Utazu in der Präfektur Kagawa. Als ich erleichtert aufatmete, endlich sicher auf Shikoku angekommen zu sein, überfiel mich ein heftiger Hunger. Dabei hatte ich das Mittagessen vergessen. Da ich schon mal in Kagawa war, beschloss ich, das berühmte Knochenhuhn (Honetsukidori) zu essen, bevor ich nach Hause nach Tokushima zurückfuhr. Ich fuhr in die Innenstadt von Takamatsu und betrat Ikkaku, das renommierte Restaurant für Honetsukidori. Ich setzte mich an den Tresen, bestellte das Spezialitätengericht und wartete auf das Essen, während ich die Reise in Gedanken noch einmal Revue passieren ließ.
Diesmal hatte ich eine Saunareise in Hiroshima unternommen, doch in allen 47 Präfekturen Japans findet man wunderbare Onsen und Saunas. Ich glaube, das ist eine Kultur, auf die Japan zu Recht stolz sein kann. Wann immer man in eine Onsen oder Sauna eintaucht, legt sich der Stress, der sich angestaut hatte, die Erschöpfung im ganzen Körper löst sich, und auch die Seele findet wieder zu sich. Man hat das Gefühl, als würde das Leben auf Null zurückgesetzt – und man tritt durch die Ausgangstür in einen neuen Lebensabschnitt. Genau deshalb möchte ich auch künftig weiter Saunas besuchen, und ich freue mich schon jetzt auf das, was mich beim nächsten Mal erwartet.
Nach dem köstlichen Honetsukidori machte ich mir Gedanken über meine nächste Saunareise und fuhr dann mit dem Auto nach Hause in Richtung Tokushima.
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Zurück auf Shikoku: ein Genuss beim renommierten Honetsukidori-Restaurant Ikkaku
Vom Bahnhof Fukuyama fuhr ich mit dem Shinkansen zum Bahnhof Okayama und von dort weiter zum Bahnhof Utazu in der Präfektur Kagawa. Als ich erleichtert aufatmete, endlich sicher auf Shikoku angekommen zu sein, überfiel mich ein heftiger Hunger. Dabei hatte ich das Mittagessen vergessen. Da ich schon mal in Kagawa war, beschloss ich, das berühmte Knochenhuhn (Honetsukidori) zu essen, bevor ich nach Hause nach Tokushima zurückfuhr. Ich fuhr in die Innenstadt von Takamatsu und betrat Ikkaku, das renommierte Restaurant für Honetsukidori. Ich setzte mich an den Tresen, bestellte das Spezialitätengericht und wartete auf das Essen, während ich die Reise in Gedanken noch einmal Revue passieren ließ.
Diesmal hatte ich eine Saunareise in Hiroshima unternommen, doch in allen 47 Präfekturen Japans findet man wunderbare Onsen und Saunas. Ich glaube, das ist eine Kultur, auf die Japan zu Recht stolz sein kann. Wann immer man in eine Onsen oder Sauna eintaucht, legt sich der Stress, der sich angestaut hatte, die Erschöpfung im ganzen Körper löst sich, und auch die Seele findet wieder zu sich. Man hat das Gefühl, als würde das Leben auf Null zurückgesetzt – und man tritt durch die Ausgangstür in einen neuen Lebensabschnitt. Genau deshalb möchte ich auch künftig weiter Saunas besuchen, und ich freue mich schon jetzt auf das, was mich beim nächsten Mal erwartet.
Nach dem köstlichen Honetsukidori machte ich mir Gedanken über meine nächste Saunareise und fuhr dann mit dem Auto nach Hause in Richtung Tokushima.