「Sauna Yogan Fukuoka Tenjin」 Erfahrungsgeschichte Morgensauna in den stillen Straßen von Tenjin 【Feb 27–Mär 2, 2026 Fukuoka & Saga – Onsen-Sauna-Reise】
Fukuoka
28. Februar 2026 | Vol.2
「Sauna Yogan Fukuoka Tenjin」 Erfahrungsgeschichte
Morgensauna in den stillen Straßen von Tenjin
Fukuoka
28. Februar 2026 | Vol.2
「Sauna Yogan Fukuoka Tenjin」 Erfahrungsgeschichte
Morgensauna in den stillen Straßen von Tenjin
Reisetagebuch
Nachts verströmt das Viertel Hakata den Duft der Begierde – aber morgens liegt die Stadt in vollkommener Stille. Als würde sie noch schlafen. Ich schlenderte durch das morgendliche Hakata und machte mich auf den Weg zu meinem heutigen Sauna-Ziel: Sauna Yogan Fukuoka Tenjin.
Sauna Yogan Fukuoka Tenjin befindet sich im 9. Stock des Geschäftshotels Heiwa-dai Hotel Tenjin. Es gibt zwei Saunen: eine öffentliche und eine private. Die öffentliche Sauna ist Männern vorbehalten, die private ist reservierungspflichtig und für alle Geschlechter zugänglich. Ich betrat die Anlage pünktlich zur Öffnung um 7:30 Uhr.
Beim Umziehen fiel mir auf: Die Schließfächer sind eng. Da gerade wenig Betrieb war, störte mich das nicht weiter – aber mit drei Personen gleichzeitig dürfte es schnell unangenehm werden. Danach wechselte ich in den großen Badebereich mit der Sauna und verschaffte mir einen Überblick über die Anlage: Sauna, Kaltwasserbad, Ruhebereich – wo ist was? Das ist für mich ein wichtiger erster Schritt, bevor ich richtig anfange. Wenn man sich mittendrin zurechtfinden muss, leidet das Wohlgefühl.
Nach dem Duschen betrat ich die Sauna. Sauna Yogan Fukuoka Tenjin ist eine saunaorientierte Einrichtung ohne klassische Warmwasserbecken wie in einem gewöhnlichen Sento. Man geht also direkt aus der Dusche in die Sauna. Dabei stehen zwei verschiedene Saunen zur Wahl:
1. Yogan (Lava)
Die Raumtemperatur liegt nahe bei 100 °C. Die Wände bestehen aus Lavastein mit hoher Wärmespeicherkapazität, und zwei Öfen – ein Infrarot-Ofen sowie ein finnischer Saunaofen – erzeugen zusammen eine kraftvolle Hitze.
2. Yakyo (Nachtklang)
Eine Sauna, die ganz dem Klang gewidmet ist: Hochwertige Lautsprecher stehen im Mittelpunkt. Selbst-löyly ist möglich.
Ich begann mit der Yakyo. Eine kompakte Sauna für etwa fünf Personen – und zu dieser frühen Stunde hatte ich sie ganz für mich allein. Ich goss gleich selbst auf und steigerte die Feuchtigkeit im Raum. Bei etwa 85 °C war das der perfekte Einstieg für den Morgen. Kein Fernseher, nur der Klang aus den hochwertigen Lautsprechern. Ich ließ mich davon einhüllen, schwitzte ordentlich – und spürte, wie jede Zelle meines Körpers langsam erwachte.
Nach der Sauna folgte das Kaltwasserbad. Wassertemperatur: 9 °C. Eiskalt. Für eine Morgensauna ist das ein harter Einstieg, aber ich biss die Zähne zusammen. Zehn Sekunden – mehr war nicht drin. Allerdings möchte ich an dieser Stelle auf etwas Wichtiges hinweisen, das mir aufgefallen ist. Der Handlauf am Einstieg in das Kaltwasserbad ist nicht fest mit der Wanne verbunden – er wackelt und ist dadurch gefährlich. Als ich mich beim Einsteigen darauf abstützte, kippte er fast nach hinten weg. Dasselbe gilt beim Aussteigen: Wer die Treppe mit dem Handlauf heraufsteigt, riskiert das Gleichgewicht zu verlieren. Das könnte für manche Menschen zu einem echten Sturz führen.
Nach einer Ruhepause im Entspannungsbereich folgte die zweite Runde – diesmal in der Yogan. Diese Sauna bietet Platz für etwa 15 Personen und ist deutlich heißer. Die Wärmeverteilung und die Feuchtigkeitsregulierung sind hervorragend. Offenbar sorgt ein Dampfgenerator dafür, dass die Feuchtigkeit konstant gehalten wird. Auch die Materialien – Lavasteinwände überall – zeigen, dass hier mit viel Sorgfalt und Hingabe gebaut wurde. Der Aufenthalt im Saunaraum ist angenehm; es gibt Bänke, auf denen man die Beine ausstrecken kann, und verschiedene Möglichkeiten, die Zeit zu verbringen. Auch hier gibt es keinen Fernseher. In der Stille die Hitze tief zu spüren und bei sich selbst zu sein – genau das ist mein Typ Sauna.
Noch einmal hinein ins 9 °C kalte Wasser. Eine Morgensauna mit einstelligen Wassertemperaturen hat etwas Unverkennbares: Man wird schlagartig hellwach. Erfrischt und klar entschied ich, die heutige Morgensauna damit zu beenden.
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28. Februar 2026 | Vol.2
「Sauna Yogan Fukuoka Tenjin」 Erfahrungsgeschichte
Morgensauna in den stillen Straßen von Tenjin
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28. Februar 2026 | Vol.2
「Sauna Yogan Fukuoka Tenjin」 Erfahrungsgeschichte
Morgensauna in den stillen Straßen von Tenjin
Reisetagebuch
Nachts verströmt das Viertel Hakata den Duft der Begierde – aber morgens liegt die Stadt in vollkommener Stille. Als würde sie noch schlafen. Ich schlenderte durch das morgendliche Hakata und machte mich auf den Weg zu meinem heutigen Sauna-Ziel: Sauna Yogan Fukuoka Tenjin.
Sauna Yogan Fukuoka Tenjin befindet sich im 9. Stock des Geschäftshotels Heiwa-dai Hotel Tenjin. Es gibt zwei Saunen: eine öffentliche und eine private. Die öffentliche Sauna ist Männern vorbehalten, die private ist reservierungspflichtig und für alle Geschlechter zugänglich. Ich betrat die Anlage pünktlich zur Öffnung um 7:30 Uhr.
Beim Umziehen fiel mir auf: Die Schließfächer sind eng. Da gerade wenig Betrieb war, störte mich das nicht weiter – aber mit drei Personen gleichzeitig dürfte es schnell unangenehm werden. Danach wechselte ich in den großen Badebereich mit der Sauna und verschaffte mir einen Überblick über die Anlage: Sauna, Kaltwasserbad, Ruhebereich – wo ist was? Das ist für mich ein wichtiger erster Schritt, bevor ich richtig anfange. Wenn man sich mittendrin zurechtfinden muss, leidet das Wohlgefühl.
Nach dem Duschen betrat ich die Sauna. Sauna Yogan Fukuoka Tenjin ist eine saunaorientierte Einrichtung ohne klassische Warmwasserbecken wie in einem gewöhnlichen Sento. Man geht also direkt aus der Dusche in die Sauna. Dabei stehen zwei verschiedene Saunen zur Wahl:
1. Yogan (Lava)
Die Raumtemperatur liegt nahe bei 100 °C. Die Wände bestehen aus Lavastein mit hoher Wärmespeicherkapazität, und zwei Öfen – ein Infrarot-Ofen sowie ein finnischer Saunaofen – erzeugen zusammen eine kraftvolle Hitze.
2. Yakyo (Nachtklang)
Eine Sauna, die ganz dem Klang gewidmet ist: Hochwertige Lautsprecher stehen im Mittelpunkt. Selbst-löyly ist möglich.
Ich begann mit der Yakyo. Eine kompakte Sauna für etwa fünf Personen – und zu dieser frühen Stunde hatte ich sie ganz für mich allein. Ich goss gleich selbst auf und steigerte die Feuchtigkeit im Raum. Bei etwa 85 °C war das der perfekte Einstieg für den Morgen. Kein Fernseher, nur der Klang aus den hochwertigen Lautsprechern. Ich ließ mich davon einhüllen, schwitzte ordentlich – und spürte, wie jede Zelle meines Körpers langsam erwachte.
Nach der Sauna folgte das Kaltwasserbad. Wassertemperatur: 9 °C. Eiskalt. Für eine Morgensauna ist das ein harter Einstieg, aber ich biss die Zähne zusammen. Zehn Sekunden – mehr war nicht drin. Allerdings möchte ich an dieser Stelle auf etwas Wichtiges hinweisen, das mir aufgefallen ist. Der Handlauf am Einstieg in das Kaltwasserbad ist nicht fest mit der Wanne verbunden – er wackelt und ist dadurch gefährlich. Als ich mich beim Einsteigen darauf abstützte, kippte er fast nach hinten weg. Dasselbe gilt beim Aussteigen: Wer die Treppe mit dem Handlauf heraufsteigt, riskiert das Gleichgewicht zu verlieren. Das könnte für manche Menschen zu einem echten Sturz führen.
Nach einer Ruhepause im Entspannungsbereich folgte die zweite Runde – diesmal in der Yogan. Diese Sauna bietet Platz für etwa 15 Personen und ist deutlich heißer. Die Wärmeverteilung und die Feuchtigkeitsregulierung sind hervorragend. Offenbar sorgt ein Dampfgenerator dafür, dass die Feuchtigkeit konstant gehalten wird. Auch die Materialien – Lavasteinwände überall – zeigen, dass hier mit viel Sorgfalt und Hingabe gebaut wurde. Der Aufenthalt im Saunaraum ist angenehm; es gibt Bänke, auf denen man die Beine ausstrecken kann, und verschiedene Möglichkeiten, die Zeit zu verbringen. Auch hier gibt es keinen Fernseher. In der Stille die Hitze tief zu spüren und bei sich selbst zu sein – genau das ist mein Typ Sauna.
Noch einmal hinein ins 9 °C kalte Wasser. Eine Morgensauna mit einstelligen Wassertemperaturen hat etwas Unverkennbares: Man wird schlagartig hellwach. Erfrischt und klar entschied ich, die heutige Morgensauna damit zu beenden.
Heute habe ich drei Einrichtungen auf dem Programm – morgens, mittags und abends. Als Nächstes fahre ich zur Mittagssauna, die in Itoshima in der Präfektur Fukuoka liegt. Dort gibt es eines der besten Super-Sento der Präfektur, das verschwenderisch mit natürlichem Quellwasser aus dem Boden gespeist wird. Der Name dieser Einrichtung: Ito no Yu-dokoro.
Besuchte Einrichtung in dieser Story
Heute habe ich drei Einrichtungen auf dem Programm – morgens, mittags und abends. Als Nächstes fahre ich zur Mittagssauna, die in Itoshima in der Präfektur Fukuoka liegt. Dort gibt es eines der besten Super-Sento der Präfektur, das verschwenderisch mit natürlichem Quellwasser aus dem Boden gespeist wird. Der Name dieser Einrichtung: Ito no Yu-dokoro.