
Vol.2
Yamanashi
Mär 19–22, 2026 Sauna-Reise durch Shizuoka, Yamanashi und Nagano
「Hotel Mount Fuji」 Erfahrungsgeschichte
Die Prüfung an Japans höchster Lage
📅19. März 202618:00
In die Sauna mit Blick auf den Fujisan
Um diesen Traum zu erfüllen, fuhr ich bis zum Lake Yamanaka (Yamanakako). Den Fujisan und den Yamanakako für mich allein zu haben, während ich in Außenbädern und in der Sauna sitze, mich in das Quellwasser vom Fujisan (Fujisan) im Kaltwasserbecken tauche und dieses Quellwasser genüsslich trinke, bringt mich allein beim Gedanken daran zum Zittern. Kann so etwas wirklich wahr werden? Ja, das kann es. Im Hotel Mount Fuji (Hotel Maunto Fuji).
Außerdem war ich an diesem Vormittag noch in Sauna Shikiji (Sauna Shikiji). Im japanischen Saunazeitalter heiligem Ort im Quellwasser baden, von der Kräuterdampfsauna weggefegt werden und dieses Wasser in vollen Zügen trinken. Mit diesem Nachklang fuhr ich zum Hotel Mount Fuji. Sauna Shikiji nach Hotel Mount Fuji. Eine unfassbare Goldroute war im Begriff, sich gerade zu vollenden.
Ich fuhr mit dem Shinkansen vom Shizuoka Station (Shizuoka-eki) bis Mishima Station (Mishima-eki). Von dort stieg ich in den Expressbus Kawaguchiko Liner, um zum Lake Yamanaka zu gelangen. In Shizuoka war strahlender Sonnenschein ohne eine einzige Wolke, und der Fujisan war klar und deutlich aus dem Zugfenster zu sehen. Heute würde er ganz sicher sichtbar sein. Beste Bedingungen, da war ich mir sicher.
Doch als ich in die Präfektur Yamanashi kam, wurde das Wetter zunehmend unheimlich. Als wir Gotemba passierten, war vom Fujisan nichts mehr zu sehen. Je näher ich dem Dorf am Lake Yamanaka kam, desto dichter wurde der Nebel. Ich bekam ein ungutes Gefühl. Und in dem Moment, als ich ankam, traf mich die Wirklichkeit.
Nicht nur der Fuß des Fujisan, nicht einmal seine Konturen waren zu erkennen.
Na ja, so etwas kann vorkommen. Das redete ich mir ein, aber es half nichts. Der Schock war zu groß. Vor ein paar Stunden war er doch so klar zu sehen gewesen.
Vom Ufer des Lake Yamanaka aus blickte ich den Hügel hinauf, und ein massiv wirkendes Gebäude schälte sich aus dem Nebel. Das musste das Hotel Mount Fuji sein. Ich stieg in ein Taxi und fuhr den Hügel hinauf. Die Außenansicht strahlte Geschichte und Noblesse aus. Im Inneren herrschte die ruhige Atmosphäre eines gehobenen Hotels. Beim Check-in wurde ich gefragt, ob ich im Restaurant zu Abend essen wolle, doch ich lehnte höflich ab. Ich hatte bereits in der Markthalle am Shizuoka Station Bento besorgt. Für eine Solo-Saunareise reichte das völlig. Ein Menü im gehobenen Restaurant genießt man besser in Gesellschaft.
Man brachte mich auf mein Zimmer. Eigentlich hätte sich hinter dem Fenster ein großes Panorama von Fujisan und dem Lake Yamanaka entfalten sollen. Den Lake Yamanaka konnte man gerade noch erahnen. Doch nicht einmal ein Schatten des Fujisan war zu sehen. Nebel und Bewölkung verschlangen alles. Dadurch wuchs nur meine Fantasie. Wie grandios wäre die Aussicht hier wohl, wenn es klar wäre? Würde es vielleicht bald aufklaren? Würde der Nebel verschwinden, während ich im Onsen bin? Mit solchen optimistischen Gedanken versuchte ich mich zu trösten.
Wenn man etwas nicht sehen kann, hilft es nichts. Unsichtbar hin oder her, ich würde das Onsen und die Sauna in vollen Zügen genießen.
Zuerst ging ich zum Hanare-Bad (Hanare no Yu). Dies ist ein reines Außenbad. Kaum draußen, sprang der Blick über den Lake Yamanaka trotz Nebels in mein Sichtfeld. Selbst im dichten Nebel vermittelt der See einen Eindruck seiner Größe. Bei klarem Wetter würde der Fujisan hinter diesem See emporragen. Das hier ist ein spektakuläres Aussichtsbade, dessen Eindruck ich mir sicher war. Ich ließ mich langsam ins Quellwasser gleiten und genoss es. Allein hier zu sein, war bereits purer Luxus, auch wenn man nichts sehen konnte.
Dann begann der eigentliche Teil. Ich machte mich auf zum Mantenboshi-Bad (Mantenboshi no Yu).
Im Umkleideraum angekommen empfing mich sofort ein Gefühl von Sauberkeit und angenehmem Duft. Das Personal reinigte ständig, Schließfächer und Böden waren stets gepflegt. Allein das verriet schon die Qualität der Anlage. Im Badezimmer waren nur drei Gäste. Es war großes Glück, eine der besten Anlagen Japans quasi im Alleingang nutzen zu können.
Erster Satz. Ab in die löyly-Sauna.
Als ich die Tür öffnete, thronte ein Metos-iki-Ofen in der Mitte. Es gab keinen Fernseher. Das Licht war gedimmt, und ein dunkler, moderner Raum erstreckte sich. Ich war allein in der Sauna. Auf die Bank gesetzt, entfuhr mir ein Laut.
Ah, das tut gut. Einfach großartig.
Wenn ich allein bin, äußere ich meine Gefühle laut. So erhöhe ich mein Empfinden noch eine Stufe. Es ist ja niemand da, vor dem ich mich zurückhalten müsste. Ich schloss die Augen und begann zu meditieren. In der Stille begann meine ganz eigene Zeit. Nach einer Weile setzte die automatische löyly-Funktion ein. Quellwasser vom Fujisan wurde auf den Ofen gegossen und der Dampf füllte die Sauna. Die leicht gerundeten Ecken an der Decke unterstützten die Konvektion des Dampfes hervorragend. Die Hitze umhüllte gleichmäßig den ganzen Körper. Ich spürte, wie sich meine Poren plötzlich öffneten.
Dann kam die Grenze. Ab ins Kaltwasserbecken.
In einem Ein-Personen-Becken floss Quellwasser vom Fujisan über. Da ich die Anlage quasi für mich allein hatte, tauchte ich ohne Zurückhaltung komplett ein. Die Hitze zog sofort ab. Gefühlt etwa 13 °C, aber es unterschied sich völlig vom Leitungswasser. Es stach nicht. Es war weich, eine umhüllende Kälte. Diese Empfindung gibt es nur in einem Kaltwasserbecken mit Quellwasser.
Und dann das Ritual. Ich streckte die Hand unter den Wasserhahn, fing das Quellwasser auf und trank es direkt. Süß. Am Vormittag in Sauna Shikiji Quellwasser getrunken, abends im Hotel Mount Fuji Quellwasser getrunken. Gibt es einen luxuriöseren Wassertag als diesen? Die Gaben des Fujisan durchdrangen mich von außen und von innen.
Aus dem Kaltwasserbecken stieg ich und ließ mich auf einem Stuhl im Außenbereich fallen. Ich starrte in den Himmel, in die Richtung, in der der Fujisan zu sehen sein müsste. Nichts war zu sehen. Der Nebel bedeckte alles wie eine dicke Mauer. Der riesige Berg musste doch da hinten sein. Ich verspürte den Impuls, das Wetter förmlich wegpusten zu wollen, aber gegen das Wetter ist man machtlos. Vielleicht ist es ein Wink, nochmals wiederzukommen.
Zweiter Satz. Ich ging zur Selbstbedienungs-löyly-Sauna im Außenbereich. Dort sollte man eigentlich mit Blick auf den Fujisan saunieren. Das ist das Highlight dieser Anlage. Heute war der Fujisan natürlich nicht zu sehen. Außerdem gibt es in dieser Außensauna kein Kaltwasserbecken, man muss zurück ins Badehaus. Die Wege sind ungünstig. Kein sichtbarer Fujisan und das Kaltwasserbecken weit entfernt. Unter diesen Bedingungen lohnte es sich kaum, auszuharren. Nach ein paar Minuten gab ich auf und kehrte in die löyly-Sauna zurück.
Als ich am Beginn des dritten Satzes war, war es bereits völlig dunkel. Hier am Lake Yamanaka ist die Höhenlage hoch und die Luft klar. Bei gutem Wetter hätte sich über mir ein Sternenzelt ausgebreitet. Dem Namen Mantenboshi-Bad entsprechend muss die Aussicht hier grandios sein. Heute Nacht war nicht einmal dieser Sternenhimmel zu sehen. Es ist frustrierend, aber gegen das Wetter kann man nichts tun. Ich ging ein letztes Mal in die Sauna, trank im Kaltwasserbecken noch einmal Quellwasser und beendete damit meine Sauna-Aktivitäten an diesem Tag.

Abendessen vom Markt am Bahnhof Shizuoka.

Nachtblick aus dem Zimmer. Abends erstrahlen die Lichter wunderschön.
Zurück im Zimmer aß ich das Bento aus der Markthalle. Lecker. Nach der Sauna schmeckt alles besonders gut.
Nach dem Essen überprüfte ich hartnäckig die Wettervorhersage. Für den nächsten Morgen war bewölkt angesagt, nachmittags sollte es aufklaren. Am Nachmittag würde der Fujisan also mit Sicherheit sichtbar sein. Allerdings gab es ein Problem. Der Check-out ist um 10 Uhr. Bis 14 Uhr ausharren wäre absolut unmöglich. Würde der Fujisan am Vormittag nicht sein Gesicht zeigen, wäre alles vorbei.
Ich wollte mir zumindest ein wenig Hoffnung bewahren und sammelte wohlwollende Informationen. Ich fand einen Artikel, der sagte, dass man den Fujisan manchmal auch bei Bewölkung sehen könne. Moment mal, das hieß also, dass er möglicherweise schon am nächsten Morgen zu sehen sein könnte. Gute Nachricht. So machte ich es. Mit dem Wunsch, dass der Fujisan am nächsten Morgen beim Öffnen der Vorhänge dort stehen möge, schloss ich die Augen. Im Traum ragte der Fujisan, vom Morgenlicht beschienen, vor dem Fenster empor.
Doch am nächsten Morgen, in dem Moment, als ich die Vorhänge öffnete, erwartete mich tiefe Verzweiflung.
Die Einrichtung in dieser Geschichte
Hotel Mount Fuji
Natürliche heiße Quelle
Sauna vorhanden
Kaltwasserbad vorhanden
📍1360-83 Yamanaka, Yamanakako-mura, Minamitsuru-gun, Yamanashi Prefecture
Öffnungszeiten🕐:06:00〜11:00, 14:00〜00:00

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